See me, feel me



Um 1780
Eine wunderbare Frau im Garten lieben ist wunderschön


Wir küssen uns
die Lippen vibrieren
die Zungen verknoten sich
und
Du küsst meine Brustwarzen
schlecken
saugen
beißen
bis ich schreie
Du bist ein wunderbare Frau



Alle Inhalte sind privat für mich und meine Freunde
Die Texte und Bilder gehören mir
(c) Hardy XY
hsk@freenet.de
19. Juli 2026

Ich freue mich wenn Du mir schreibst
oder mich sogar besuchst





In meiner Kellerdisco


Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
Siehe, wie klein dort,
siehe: die letzte Ortschaft der Worte, und höher,
aber wie klein auch,
noch ein letztes Gehöft von Gefühl. Erkennst du's?
Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
Steingrund unter den Händen.
Hier blüht wohl einiges auf;
aus stummem Absturz blüht ein unwißendes Kraut singend hervor.
Aber der Wissende?
Ach, der zu Wissende begann und schweigt nun,
ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
Da geht wohl, heilen Bewußtseins,
manches umher, manches gesicherte Bergtier,
wechselt und weilt.
Und der große geborgene Vogel kreist um der Gipfel reine Verweigerung.
Aber ungeborgen, hier auf den Bergen des Herzens.




In meinem Wohnzimmer mit einer Rose für Dich

Auf einem Elternabend
ich rede wie ich meine Noten mache
dann über den Schulausflug nächste Woche
Münster, Münstertum, Foltermuseum
shoppen mit Mädels lach
dann Mittagpause, Rhein
Sektkellerei besichtigen, Kulturgut
Muttis lachen zum Teil
ja aber . . . geht schon
dann noch paar nette Sprüche und fertig.
Dann am Schluss kommt ne Mutti beim Aufwiedersehensagen:
ach ja bin die Mutti von Katharina, wie ist sie so
ich sehe, sie möchte bloß hören . . . Lob hören
die Mutti von Kathi hat ne lange Jacke an
drunter ein dunkles Kleid, sehe ich
macht während des Reden die Jacke auf
dann seh ich
ein knall enges schwarzes Latex-Kleid ausgeschnitten
vorne von oben bis unten ein weisser auffälliger Reissverschluss
Tittis drücken durch, scharf
dann sagt sie
du Hardy (!)
woher weiss die Hardy?
dann du,
dann ich bin Kira aus Hamburg . . .
wohn aber hier, bin Mutti von Kathi
grinst mich an
und hab unter dem Kleid nix an
wie du es im Chat immer gern wolltest . . .
ich fands einfach geil hier so drunter nackt zu sitzen und dir zuzuschauen
Vortrag anders
Kira machte die Jacke zu
sagte ciaoooooOOOOOOO
wir schauten uns in die Augen
hauchten noch: Geheimnis
Kira und die Mutti von Kathi verliesen den Raum
und ich denke
nie mehr anonym im Netz schreiben.






Hardy für wunderbare Ladies und Subs in seiner Kellerdisco
Wer dominert mich?



Sklave Hardy in seiner Kellerdisco



Auf der Terrasse mit einem Glas Rotwein und an Dich denken






Ja

Ich bin Hardy aus Zimmern
und wenn Du mehr von mir wissen möchtest
oder wenn Du mich besuchen möchtest dann freue ich mich.
Ich werde für Dich da sein und Dir wird nichts passieren was Du nicht möchtest

Wir können bei mir in Zimmern im Restaurant Diamant gerne kroatisch essen

Ich wohne allein im eigenen Haus
und war Studiendirektor im Gymnasium
mit M, Ph, Darst. Geo, Informatik

Am 15. März 2026 wurde ich 77 Jahre alt
Meine Frau starb nach 39 glücklichen Jahren 2016 an Hautkrebs
und meine Kinder wohnen weit weg
Meine Tochter arbeitet im CERN in Genf als Wissenschaftlerin
und mein Sohn ist Arzt
Ich war dominant aber von 2019 bis 2021 war ich Sub einer Lady
Ja Devotsein ist schön und Dominantsein ist schöner für wunderbare Frauen.

Ich wünsche mir eine Frau,
die mich liebt,
die ich lieben darf,
für die ich nackt sein darf,
nicht für jeden Tag aber für immer wieder,
für ein Wochenende,
für eine paar Tage Urlaub.

Oder ganz einfach:
Komm doch her,
wir frühstücken, reden,
ich mach Dir Mittagessen,
schlafen,
trinken Kaffee oder Tee,
gehen spazieren immer brav zu zweit,
fahren Cabrio im Sommer.

Denn dort am Limit
wo es rauschig ist
und die Zeit sich verspult
wenn wir vögeln
dort, wo Du salbungsvoll
Samen beschwörst
bis wir kommen und gehen
am Ende –
deine Zweifel und ich.


Siehst Du mein Haus?

Trau Dich



Hier ein Blick von meiner Haustüre zur Burg Hohenzollern



Wenn Du Dich traust bist Du in der Diele



Links geht es ins Wohnzimmer



Das Bild hinten: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Rechts: Ein großes Holzmandala aus Indonesien

Links: "Was tun"



"Was tun" kann Frage oder Ausruf sein!
Ausgangspunkt sind drei Internetbildchen von oder mit Kate Moss:
einmal nackt verschüchtert, einmal sexy verführerisch
und einmal schönes englische Burberry-Tuch.
Was tun?
Nackt oder bekleidet?
Der Mensch ist in Wahrheit nackt, die Kleidung verbirgt seine Wahrheit.
Wir sind Tiere, denen es gelinkt, das eigene Tiersein durch Kleidung zu verbergen.
In dem Maße, in dem es uns gelinkt, die eigene Nacktheit zu vergessen,
vergessen wir auch unser eigenes Tiersein.
Nackt ist die Wahrheit - das Tier. Bekleiden - verkleiden - verstecken ist Kultur.
Ja was tun! oder „Tu was“:
Richter malte rechteckige Farbfelder. Ich übernehme diese Farbfelder als Hinweis auf die Kultur und ergänze die Kate-Fotos.
Polke malte unregelmäßige Informel-Farb-Flächen, die ich für das Tiersein nehme.



Rechts 'Zwei Frauen aus Spanien' von Natascha Mann
Links 'Zusammenleben' 1979 von mir
Der Sekretär und die Uhr von Tante Charlotte neben dem offenen Kamin
Dahinter geht es rechts ins Esszimmer
und links ins Arbeitszimmer



Der Blick ins Arbeitszimmer mit dem Notebook für Dich



Der Blick ins Esszimmer
Die Tür hinten führt in die Küche wo ich für Dich koche



Und jetzt gehen wir die Treppe hoch
Rechts geht es ins Bad und ich fülle die Wanne mit einem Schaumbad für Dich



Und ich trage Dich dann ins Schlafzimmer daneben
und sehe Dein entspanntes und strahlendes Gesicht
und freue mich




Später dann

Was machen wir denn noch? Wir sollten das schöne warme Wetter genießen. Wie wärs mit einem Spaziergang am Panoramaweg? Sie sagt: Okay Hardy, aber ich fahre, den Whisky hast du schon getrunken. Hoffentlich macht dich das nicht leichtsinnig! Und damit du keinen Blödsinn redest, stecke ich dir im Auto zwei Wäscheklammern in die Zunge. Ich stehe gerade auf Sado! Das wird dir gefallen, mein lieber Sub. Am Waldparkplatz kannst du sie wieder raus machen, das sind etwa 20 Minuten. Verstanden Hardy? Ach, das auch, aber irgendwo bin ich ein bisschen masochistisch veranlagt und sie weiß das. Sie ist einfach eine tolle Lady. Im Handschuhfach liegen Wäscheklammern, Sie gibt mir zwei und meine Zunge tut weh. Oh meine Lady, danke, aber ich kann hier nur danke schreiben, nichts sagen. Auf der Fahrt spüre ich, wie meine Zunge brennt, den tropfenden Speichel fange ich mit meinem Taschentuch auf. Sie lächelt und freut sich.

Der Panoramaweg ist wieder wunderschön. Weite Blicke über die Landschaft, Sonne und Schatten wechseln sich ab, immer eine Bank zum Liegen für zwei. Toll! Wir genießen es. Sie lächelt mich an, hält meine Hand. Du bist ein guter Sub, tut dir die Zunge noch weh? Ich glaube, wir sollten eine kleine Pause auf der Bank da drüben machen. Ja, das ist eine gute Idee, also dann.

Wir sitzen in der Sonne, links die Berge der Schwäbischen Alb, unter uns das kleine Dorf, in dem ich wohne, im Hintergrund die Berge des Schwarzwalds. Sie will dann noch wissen, wie die einzelnen Orte und die Berge heißen. Dann kramt sie in ihrer Handtasche und holt eine Tube Finalgon heraus. Mein lieber Hardylein, weißt du was das ist? Komm, ich zeig es dir. Und sie reibt mir ein bisschen von der Creme auf die Ohrläppchen. Eigentlich spüre ich nichts, komm schon, noch ein bisschen an deine süßen Nippel, sagt sie. Warte mal. Sie hat blitzschnell mein Hemd aufgeknöpft und die Creme auf meine Brustwarzen geschmiert. Und es fängt an zu brennen! Mir ist die Landschaft plötzlich egal. Es brennt! Sie hat heute ihren Sado-Tag, ich kann es nicht anders sagen. Sie schaut nach links, schaut nach rechts, sind wir allein? Sie knöpft meine Hose auf und schmiert mir ihre Wundercreme Finalgon auf den Penis! Reißverschluss zu, Knopf zu. Oh Mann, was soll ich sagen. Wir sind auf einem bekannten Spazierweg. Es brennt wie die Hölle nach drei, vier Minuten. Ich kann nicht mehr sitzen, ich gehe um die Bank herum und sie lächelt, Sie freut sich. Maso! Bist du mutig, mein lieber Hardy?, fragt sie? Wir tauschen deine Hose gegen den Rock, den wir gekauft haben. Komm! Wir sind gerade allein hier. Sie nimmt den Gürtel aus meiner Hose, knöpft die Hose auf und zieht mir einfach die Hose aus und die Hose verschwindet in ihrer Handtasche und stattdessen hält sie mir den neuen Rock hin, den wir gekauft haben. Oh mein lieber Hardy, du siehst heute wunderbar aus in diesem Rock, die Schlitze rechts und links zeigen immer was. Sei bitte vorsichtig, wenn wir zum Auto gehen. Genieße den Schmerz. Ich liebe dich. Mit dem Finalgon dauert es nur eine gute halbe Stunde. Warte, ich mache noch ein Foto mit meinem Handy. Nun setzt sie mir die Perücke auf und macht noch ein Foto. Der Rock ist mir gerade wirklich egal. Mein Penis brennt! Sonst nichts! Gott sei Dank ist es spät und es sind nur wenige Leute auf dem Panoramaweg, die mich im Rock Hand in Hand mit ihr sehen.

Später schalte ich in unserer Kellerdisco das Stroboskop an und öffne ein paar Flaschen Sekt.
Wir tanzen zu Bob Marley, den Stones und den Doors, ziehen uns nach und nach aus als uns heißer wurde und hören erst auf, als körperliche Erschöpfung Grenzen setzt.





Hinten im Bett könntest Du schlafen





Sauna neben der Disco


Ein Triptychon erscheint und wie lange ich auch schon sitze und über den dritten Hauptsatz nachdenke, die Musik ist eine Hilfe und mein Herz klopft.
In vielen Tränen habe ich diese Gestalt schon gesehen.
Jetzt fordert sie mich auf näher zu kommen und scheint gar ihr Geheimnis preiszugeben.
Der Grosse, dunkelbraun an Farbe, mit drei Köpfen,
sechs Händen und vier Füssen,
das rechte Gesicht weiß,
das linke rot und das mittlere dunkelbraun, mit einem Körper von dem Strahlungsflammen ausgehen,
mit neun weitoffenen Augen,
mit schrecklichem Blick, mit Augenbrauen, die wie Blitze zucken,
mit glänzenden, übereinander gestellten hervorstehenden Zähnen,
die Köpfe geschmückt mit Sonne und Mond.
Leuchtende Flammen der Weisheit, die aus jeder Haarspitze hervorlodern,
drohen mich zu verbrennen.
Aber eine Frau löst sich von der Gestalt
und ihre nackten Brüste werden zu Bergen, die mich schützen.
Ein Raum öffnet sich und in tiefes Rot getaucht höre ich die Musik,
die ich vernommen hatte, als mir Dionysos in orgiastischem Tanz in Eleusis begegnet ist.
Die Zeitachse führt mich jetzt an nackten Frauen vorüber,
die mit wilden Tieren und tierhaften Satyrn tanzend, singend und lärmend ein Fest feiern.
Meine Liebe nimmt mich an die Hand und aus der Zeitachse befreit,
gehöre ich Augenblicke später zur fröhlichen Menge.
Hin und her geht der Reigen,
viele Spiele wechseln sich ab und an grossen Tischen gibt es Brot und Wein.
Ich erlebe ein mystisches Verrücktsein auf dessen Höhepunkt mich meine Liebe fragt,
ob ich gemeinsam mit ihnen den dritten Hauptsatz in Eleusis suchen wolle.
Auf der Abszisse lief der Lichtstrahl siebenmal nach rechts
und idyllischer Glückseligkeit, Rausch und Ekstase macht man sich auf nach Eleusis.
Dort am Ort des Ganzheitlichen werden Fackeln entzündet
und die Frauen beginnen efeugeschmückt einen mystischen Reigen.
Jimmy Hendrix und Dionysos spielen die Leier
und in orgiastischem Tanz vereint sich handelnde Verwirklichung und schauende Weisheit.
Im Augenblick des
Übergangs werde ich von einer nicht endenwollenden Rotationsfallbewegung ergriffen
und folge dem Lichtstrahl der negativen Ordinate entlang.
Vielleicht erreichen wir einen Ort der Freiheit,
der Liebe und des körperlosen Seins,
wenn wir die Schwingungen der Natur mit dem Herzen sehen.



Ich bin:

lieb und nett
zart und hart,
zielstrebig, intuitiv, romantisch,
zur Zeit allein
Lehrer für Mathe/Physik/Informatik, Darst. Geometrie
jetzt pensioniert
und immer ein hilfreicher Freund.

Ich liebe:

mein Leben
meine Kinder, meine Enkelkinder, meine tote Frau
und Dich
die geheimen, dunklen Seiten in mir
und diese wundervolle Welt:
die Berge, Strand und Meer, die Wä lder,
Blumen, besonders Rosen,
Sonnenuntergänge,
Musik (Bach, Rolling Stones, Clapton, Blues, Pink Floyd, Beatles, Nirvana),
Malerei (Renaissance, Aktuelles, Beuys, meine Malerei),
Fotografieren,
Literatur,
Östliche Philosophie.
Seele baumeln lassen,
auf der Wiese liegen und Wolken gucken genauso Nachts in den Sternenhimmel gucken
Wandern,
Frauen,
dominante Frauen,
devote Frauen,
Fantasien umsetzen und ausleben
gutes Essen, guten Wein,
Tanzen,
Sex.

Ich liebe nicht:

kaltes ekliges nasses Wetter
Langeweile,
Unpünktlichkeit,
Undankbarkeit,
Unzuverlässigkeit,
Überheblichkeit,
Rechthaberisch sein,
Unnahbar sein,
Heuchler,
Lügner,
Krankheit,
wenn es schön oder lustig wird und man aufhören muss.





Hardy ist heute Sklave Hardy.
Ich bin so scharf und geil, dass ich Cialis genommen habe
und mich jetzt schon freue,
wenn mein Schwanz gleich in einer wunderbaren Lady im Bordell zuckt!




Zuerst noch die rechte Titte rot anmalen

Im Bordell anrufen.
Meinen Namen nennen, Zeit und Lady vereinbaren. Z.B. 30 Minuten
Duschen, rasieren, nochmals Schamhaare rasieren, bisschen Deo
Cialis wirkt schon.
Zum Bordell fahren.
Auf Getränke an der Bar verzichten,
wenn da auch wunderschöne Ladies in den heißesten Dessous sitzen.



Venezianisch Hure

Die Empfangsdame führt mich in ein Zimmer mit riesengroßem Bett und sagt 'Warte mal kurz'.
Das Zimmer hat dunkelrote Wände und die roten Vorhänge sind zu gezogen.
Ein paar Wandlampen brennen.
Die gewünschte Lady kommt in sexy schwarzen Dessous fein angezogen und Heels.
Meine Wünsche und das Bezahlen wird geregelt.
Die Lady verschwindet wieder mit dem Geld
und ich ziehe mich aus.
Auf dem Beistelltisch gibt es ne kalte Cola zum Nippen umsonst
und die Lady kommt wieder nackt und ohne Heels.



Wir gehen dann beide nackt ins Bad
und waschen zusammen meinen Penis
zurück lege ich mich auf das Bett




Vorfreude durch eine wunderbare Lady

und die Lady spielt mit meinem Penis
und zieht ihm ein Kondom über.
und mehr brauche ich glaub nicht schreiben.

Dann liege ich noch auf dem Bett und die Lady zieht das Kondom ab und reinigt meinen Penis
Am Schluss gibt es doch noch zum Abschied einen heißen Kuss
und die Lady beißt mich zart in die rechte Brustwarze
und ich spüre für heute zum letzten mal ihre Brüste an meiner Brust
und sie verschwindet.
Ich zieh mich wieder an.
Dann kommt die Empfangsdame und fragt ob alles in Ordnung gewesen wäre
und ich fahre wieder nach Hause und trinke ein Glas Rotwein



Und jetzt
Es ist eine schwüle Sommernacht
und ich mache mich auf zum nahen See.
Heute bin ich einfach weich und verletzlich,
und fühle mich wie eine zarte, empfindsame Frau

Ruhig liegt der See vor mir und ich denke an die Worte:
„Schalte nicht deine Suchscheinwerfer ein, sondern das Flutlicht
Zieh Dich aus, ich will Dich!“

Und plötzlich bewegt sich das Wasser und nackte junge Frauen erscheinen.
Jung und wunderschön!
Sie singen und toben im Wasser



Ist es ein Traum, ist es real?

Eine Frau bewegt sich wunderbar,
fasst mich am Arm und zieht mich zu sich,
Hardy muss gehorchen, ihre Macht ist magisch.
Ihre Augen, Lippen, Haare und Brüste lassen mich nicht los


Sie zieht mich sanft ins Wasser, zieht mir das blaue Gewandt aus
und die anderen sechs Frauen strahlen
und freuen sich über den neuen nackten Mann.
Hardy gehört diesen wunderbaren Frauen

Und alle verschwinden zusammen mit mir im dunklen Wasser
und wir treffen uns im Turm auf dem Berg!

Sie führt mich in einen großen Saal.
An einer Bar gibt es Essen und Trinken.
Dann tanzen wir alle zu Bob Marley, den Stones und den Doors
und geben uns der Musik hin.
Tanzen, tanzen, tanzen!

Dann meint sie, dass mein Penis verschönert werden sollte.

Und alle Frauen klatschen.

Ich wünsche mir:
Lebe deine eigenen Gefühle und befreie dich,
lass dein Herz nicht verschlossen,
zeigen jedem, wer du wirklich bist.
Es ist wunderschön bei den Frauen

Am nächsten Morgen treffen sich die Frauen mit mir zum Frühstück.
Auf einer blauen Tischdecke stehen ein Blumenstrauß, Kaffee, Eistee, Brötchen, Butter,
Marmelade und natürlich auch Tassen, Teller und Besteck.



Mein Lebenslauf

15.03.1949

Alles Denken beginnt mit dem Beobachten

15.06.1953

Zur Mythologie des schwarzen Waldes (Der Anfang)

Bis 1960

Schauen in Italien, Frankreich, Jugoslawien, Spanien und in der Natur

wie in einer vollständigen Kugel

Ab 1965

Die Kräfte zwischen den Polaritäten bleiben bestehen (jung - alt; m - w)

1966

Ein Schritt zum Glauben I

1968

Wir können einen Flieger machen (Reifezeugnis)

Sommer 1968

In Eis und Schnee 4882 Meter (Mont Blanc) 

1968-1972

Erkenntnisse. Ein Schritt zum Glauben II 

Ab 1970

Malen zur Befreiung.To be free! Do it NOW! 

02.05.1973

Ein Vogel kann nicht mehr fliegen, da ihm ein bürgerlicher Käfig gefällt 

23.04.1974

Dasein, als hilfreicher Freund 

Ab 1974

Neben dem Schmerz sitzt die Lust 

Ab 1975

Die Sonne scheint im Süden nur  

01.07.1977

Einfach Heiraten . . . 

01.07.1978

Go to Kalamata 

1980

Aus Zwei mach Drei und ein Haus 

1981 bis 1985

Der Birkenwald wächst, der Glaszaun bricht und aus Drei mach Vier  

Ab 1986

And the river flows! Beruf, Beruf, Beruf, Karriere . . . und? 

Rauch überm Wasser und wenn sie das Lied von den Ziegelsteinen spielen, 

bin ich allein. 

Lust. Auf Beton wächst keine Blume 

Oktober 1998

Looking to the other darkside I 

2000

Ein Schritt zum Glauben III 

November 2003

Looking to the other darkside II  

2011

Das Geld kommt im Schlaf . . . und ich möchte gut alt werden 

2015

Und plötzlich bin ich öffentlich . . .  

09.02.2016

Der Tod ist eine kalte Frau, die über den Berg kommt und sich nimmt 

was sie will. Sabine ist tot 

Ab Februar 2016

Looking to the other darkside III 

1. Juli 2016

Tanz Dein Herz frei

12.02.2018

Ich will wieder fröhlich sein! 

21.10.2018

Account via Discord-Server 

4.3.2019

Ein Engel Anita fällt vom Himmel und besucht mich 

24.11.2020

Ich schreibe mit Franziska und Aurora bis Anfang 2024 

25.08.2022

Svenja besucht mich zwei Nächte 

9.02.2023

Meine liebe Frau ist jetzt 7 Jahre tot und ich bin wieder Dom 

4.03.2023

Kaffeetrinken mit Lena in Reutlingen 

26. bis 29.05.2023

Bei Svenja im Taubertal 

7. bis 11.10.2023

Endlich wieder in Tamariu nach 15 Jahren 

30.4. bis 5.5.2024

Nach 9 Jahren wieder in Prad mit Susanne im Hotel Zentral  

25.1.2025

Geburtstagsfeier von Andreas in der Rothausbrauerei  

6.2.2026

Faschinsparty im Diamant. Ich tanze endlich wieder mit Frauen!  



Die Fragen der wunderbaren Frau

Lieblingsposition oder Positionen?

Du reitest auf mir, dass ich dein Gesicht

und deine Brüste sehe

Glaubst du, ich bin heiß?

Absolut heiß

Mit Licht an oder aus?

An

Muß man betrunken sein?

Nein, aber manchmal ist betrunken schön

Würdest du mit mir duschen?

Ja

Hast du jemals daran gedacht, Sex mit mir zu haben?

Bis jetzt nicht

Hast du über mich fantasiert, wenn ja, worum ging es?

Bis jetzt nicht

Würdest du danach gehen oder über Nacht bleiben wollen?

Über Nacht bleiben wollen

Kuschelst du danach gerne?

Ja

Mit Kondom oder ohne?

Mit Kondom

Bereitest du mir orale Freude?

Ja, wenn du willst und ich darf

Möchtest du orale Befriedigung erhalten?

Ja, falls Du es möchtest

Sex beim ersten Date?

Ja, wenn wir beide so scharf aufeinander sind

Würdest du mich beim Sex küssen?

Ja absolut

Glaubst du, unser Sex wäre toll?

Ich hoffe

Dreier?

Nein

Wie oft würdest du Sex mit mir haben in einer Nacht?

Mindestens zweimal ich bin 76

und brauche Cialis

Magst du Vorspiel?

Ja absolut



Jetzt wollte sie ein Bild meiner toten Frau

+ 9.2.2016

Am offenen Grab spielte der Trompeter damals


BDSM-Test

87% Switch
83% Masochist
83% Sub
83% Rope bunny
81% Primal (Beute)
79% Primal (Jäger)
78% Degradee
78% Rigger
76% Dominant
75% Brat
74% Exhibitionist
70% Sadist
69% Haustier
69% Brat Tamer
69% Besitzer
66% Degrader
62% Vanilla
57% Voyeur
56% Sklave
49% Herr/Herrin
42% Little
30% Experimentierer
25% Daddy/Mommy
22% Ageplayer
18% Nicht-Monogamist



Dann meint die wunderbare Frau, dass ich gut geeignet wäre,
ein paar Freundinnen von ihr glücklich zu machen




Und ich werde vorgeführt,
und Franziska hatte ein kleines Video hoch geladen, wenn ich ihr gehöre



Jetzt noch das alte Viedo vom kalten Mai
für meine Feundinnen meinte Franziska




Ich träume wieder

und gehe jetzt mit der wunderbaren Lady spazieren
um den großen Teich
Dann fasst sie meine Hand
und bleibt stehen
Sie steigt auf einen Stein
und wir küssen uns voll Liebe und Hingabe
mit geschlossenen Augen
und dann
saugt sie mir einen Knutschfleck
und zeichnet mich



Und sie sagt:

Ich wünsche mir einen starken Beschützer,
keinen Waschlappen, der alles mitmacht,
weil er hofft mit Sex belohnt zu werden.
Einen Rebell, auf den man stolz sein kann
ihn sein eigen zu nennen.
Du bist ein guter Dom

Dann schlafen wir zusammen und lieben uns

Handelnde Verwirklichung und schauende Weisheit

Anschließend schenkt sie mir einen Halsreif,
dass ich immer an sie denke
und ich bin glücklich.



Sie hängt sich den Halsreifschlüssel an einer goldenen Kette um den Hals.
Dann knöpft sie die schwarze Bluse auf
und wunderbare Brüste werden sichtbar
Und sie sagt: Los küssen, schlecken, saugen


Ihre Fingerspitzen gleiten über meine Lippen
und massierten sie sanft,
dann dringen sie in meinen Mund ein

Sie sagt: Ich will Dich nackt
Jetzt zieht sie mir mein Hemd, den Slip und die Hose aus
Mein Penis vibriert
und ich bin sowas von scharf auf sie
Dann berührt sie mit einem Finger ihre feuchte Rose
und fasst meinen Penis mit der nassen Hand
und flüstert 'Ich will Dich'




BDSM-Geschichten

Es sind die ersten warmen Tage in diesem Mai! Die Amsel und die Singdrossel zwitschern ununterbrochen um die Wette und ich wälze mich noch im Bett herum, brauch keinen Wecker, bin einfach wach. Also doch aufstehen? Nein erstmals die Balkontür öffnen und raus in die frische Luft, raus auf den Balkon.

Es ist noch ein bisschen frisch, ich habe ja nur das schwarze Shirt an, aber die Nachbarn werden schon nicht schauen, wissen doch längst wie ich aussehe. Ich strecke mich, prima, schauen was der Garten macht, wohl nur von oben, aber was solls. Dafür habe ich die schönere Aussicht auf die Schwäbische Alb, auf die Nachbarn und auf die Kirche, die gerade bimm bimm bimm acht Uhr schlägt. Der Apfelbaum blüht, der Nachbar gießt schon seine Salatsetzlinge und ich spüre eine angenehme Zufriedenheit in mir, es wird wieder ein schöner Tag.

Im Bad ist es dann einfach: Ich dusche mich, putze die Zähne, rasiere den Bart, unter den Achseln und weiter unten, schnappe den weißen Bademantel und ab in die Küche wo die Kaffeemaschine steht.

Eigentlich ist es ja jeden Tag das gleiche, aber warum soll ich mich deshalb aufregen? Solange ich damit zufrieden bin, dass Corona mich schon bisschen ans Haus bindet und das Wohnmobil nur zum Einkaufen alle zehn Tage benutzt wird - das passt schon, besser als krank werden.

Die Kaffeemaschine brummt und mit einer Tasse schwarzen Kaffee gehe ich raus in den Garten. Schnappe mir noch schnell die Tageszeitung und ein Polster, ich möchte mich ja nicht auf die kalte Holzbank setzen! Kurz der Tag kann tatsächlich beginnen.

Tageszeitung! Fast wie an jedem Tag, internationale Presse, lokale Presse, Todesanzeigen und die meisten Tote sind älter als ich, dann noch die Prospekte von drei Möbelhäusern und von Aldi, Lidl und Edeka. Was ich sicher weiß: mein Kaffee schmeckt. Jetzt ziehe ich noch für die Nachbarn die Rollläden hoch, sonst kommt einer rüber und will wissen, ob ich noch lebe. Na ja, das ist ja gut so, die passen auf mich auf. Lange Rede kurzer Sinn, das sind so meine Rituale am Morgen und dazu gehört jetzt auch, dass ich das Notebook anschalte, nach den Aktien, dem Girokonto und den Emails schaue. Aber sonst: es gibt keine Sensationen. Alltag.

Jetzt ziehe ich mich endlich mal an. Inzwischen scheint die Sonne schon richtig schön auf die Terrasse und ich fange mal an die Blumen in den Töpfen auf der Terrasse und im Garten zu gießen. Das Wasser hole ich aus dem Teich, es ist im Sommer immer die gleiche Arbeit. Wasser mit der Gießkanne schöpfen, gießen. Wasser schöpfen, gießen.

Oh das gelbe Auto von der Post, die kommen jetzt schon, wohl nichts los in Corona-Zeiten und ich denke bekomme ich was, bekomme ich nichts? Das ist jeden Tag die gleiche Frage.

Der Postbote bringt mir ein kleines Päckchen ohne Absender. Komisch? Wird wohl keine Bombe drin sein, lach ich ihn an. Und er meint nein da tickt nichts, wir schütteln mal und wir beide lachen. Ich sage dann noch danke, machen Sie es gut.

Es ist ein quadratisches Päckchen, so 25 mal 25 cm und vielleicht 5 cm dick. Vorsichtig mache ich mit der Schere die Verpackung auf und sehe jetzt es sind ein paar Schweizer Pralinen von meiner Tochter aus Genf, in Frankreich aufgegeben wegen dem Zoll. Und sie schreibt einfach Einen lieben Gruß für Dich Papa aus Genf. Danke fürs Auto und überhaupt.

Geplättet stehe ich da, warum macht sie so was? Und ich denke Hardy nicht nachdenken, alles gut. Uff! Die Frau! Und ich fühle Danke und mache die Pralinen gleich auf, schau in die Schachtel rein und die süße Schokolade schmeckt. Dann schreibe ich ihr auf Whatsapp mit einem Bild und bedanke mich einfach.

Heute wollte ich eigentlich nach Stuttgart fahren. Also los, neues Shirt, neue Jeans, bisschen Museum, neue Kunst. Entspannen. Genießen und auf der Terrasse von der Staatsgalerie noch einen Kaffee trinken.


Am Tischchen neben mir sitzt allein eine junge Frau, eigentlich schick angezogen, Sandalen mit fünf Zentimeter Absätzen, kurzer roter Rock, weiter bunte Bluse, blonde Haare. Die junge Frau neben mir schaut interessiert zu mir rüber und schaut auf ihr Smartphone, ich sehe ihr blitzenden Augen, so dass ich frage „Darf ich ihnen das Prospekt rüber geben, ich habe gelesen, es ist vom Infostand hier“ und sie sagt „ja bitte“. Ich gebe ihr das Prospekt und nach einiger Zeit fragt sie, was ich besichtigen möchte. „Ja, die zwei Ausstellungen Erotik im Barock und body|spaces, möchte ich anschauen.“



Wir reden noch über die Kunst und dann geschieht etwas wie sonst nur in der Fantasie und sie sagt: „Ich schau gerade im Netz, Du bist online als Sub angemeldet, ich sehe es auch an deinem Ring der O, den du an der rechten Hand trägst. Ich bin Dom und ich kenne dein Profil. Mein Name ist Franziska und du bist Hardy aus Bisingen, du machst mich neugierig, ich werde mich melden!“

Ich schau sie an, sie sieht nicht nach Drogen aus, Was soll das? Und leicht geistesgestört, sage ich „komm sitz her, ich zahl Dir mal einen Kaffee.“

Und tatsächlich setzt sie sich zu mir an meinen Tisch rüber. Ich bestelle einen Kaffee für sie. Und sie redet los, ich heiße Franziska, studiere hier, wohne aber nicht hier, was machst Du? Warum sitzt Du allein hier rum, hast Du keine Frau und knallhart: wann hast Du das letzte mal gefickt?

Franziska nimmt wieder ihr Handy und meint Ich lese Dir mal vor aus deiner Homepage wie das auf dich wirkt!

Und nach Weihnachten schreibe ich:
Nicht nur für ein paar Tage, sondern vielleicht für immer
Ich war in der Schulleitung eines Gymi bis 2011
Meine liebe Frau ist seit acht Jahre tot.
Ich lebe allein im eigenen Haus, meine Kinder wohnen weit weg.
Inzwischen bin ich so alt, dass ich Cialis brauche
Im Beruf war ich Dom, aber dominantes Subsein ist viel schöner!
Ich gehörte als Sub fast zwei Jahre einer Lady.
Aber das ist seit Monaten vorbei
Hardy mag fast alle wunderbaren Ladies und Subs!

Und jetzt deine Bilder, da sage ich nur ''Du wirst ein süßer Sklave von Lady Franziska.''


Dann steht Franziska auf, wünscht mir einen schönen Tag, sagt noch ''ich werde dein Sklaven-Video heute Abend anschauen'' und verschwindet!

Wie versteinert sitze ich da und kann keinen klaren Gedanken fassen, so etwas gibt es doch nur im Traum. Wollte ich nicht in die Ausstellung? Ich brauche noch einen Kaffee!

Dann doch noch Ausstellung, bisschen shoppen und wieder nach Hause fahren.

Zu Hause suche ich dann online nach der Franziska, finde sie aber nicht.

Die Tage vergehen und nach vier Tage bekomme ich online die Nachricht: Franziska will deine Discord-Kennung, los!

Ja wir schreiben, sie möchte wissen wie ich lebe, dass meine Frau schon Jahre tot ist, welche Hobbies ich habe usw. Nebenbei verlangt Franziska noch weitere Bilder wie ich wohne und ob ich als Sklave geeignet wäre.


Es ist erstaunlich was das Leben manchmal für einen bereit hält. Bisher konnte ich mich nie wirklich darüber beschweren. Meine Tage als Studiendirektor im Gymnasium waren vorbei und ich genoss meine wohlverdiente Pension in einem schönen Haus in Bisingen. Meine Kinder waren schon lange ausgezogen und standen selbst erfolgreich im Leben. Eigentlich alles perfekt, nur eine Sache wurmte mich. Seit dem Tod meiner Frau spürte ich eine Art Leere in mir.

Ich will nicht sagen, dass ich mich wieder nach Liebe sehnte, es war viel mehr eine Art Langeweile. Immer der gleiche Tagesablauf, immer die gleichen Tätigkeiten, immer die gleichen Leute um mich herum, ich war nicht unglücklich, eher nicht ausgelastet. Vielleicht wollte ich ja auf meine alten Tage noch einmal so etwas wie ein Abenteuer erleben oder einfach noch einmal der junge Hengst sein, wie ich mich früher gefühlt hatte. Jedenfalls meldete ich mich irgendwann auf einer dieser Fetisch-Seiten im Netz an und versuchte mein Glück.

Ich wollte natürlich nicht so naiv sein und der Werbung glauben, aber ich hätte mir schon etwas mehr gewünscht als das, was ich nach meiner Anmeldung bekam. Die ganzen Damen in ihren Leder-Outfits waren natürlich ein schöner Anblick, aber die Kontaktaufnahme war mehr als schwierig.

Die meiste Zeit kam ich noch nicht einmal durch den Nachrichtenfilter und wenn ich es doch einmal schaffte, war die Antwort meistens, dass die Dame zwar reife Männer bevorzuge, ich aber schon zu reif war. Und das war noch höflich formuliert. Natürlich kam hier und da auch mal ein Gespräch zustande, aber das bestand dann meistens auch nur in dem Austausch vom Höflichkeiten ohne große Chance auf ein richtiges Abenteuer.

Ein bisschen armselig fühlte ich mich schon. Hier und da mal ein Bild kommentieren und zu hoffen dadurch dazuzugehören. Wenn ich ehrlich war, wusste ich selbst nicht einmal, ob ich jetzt dominant oder devot war oder warum BDSM und Sadomaso mich überhaupt interessierten. Wahrscheinlich wollte ich einfach das sprichwörtliche stille Wasser sein, der nette Opa mit dem düsteren Geheimnis.

Mit der Zeit schaffte ich mir auch selbst ein paar Spielzeuge und Kleidungsstücks an, aber so wirklich zugehörig fühlte ich mich dadurch auch nicht. Das schaffte erst Franziska!

Ich hatte inzwischen bei mir devot im Profil stehen und bei ihr war es das gleiche, aber im Gegensatz zu mir verstand sie auch, was sie da angekreuzt hatte.

Das wurde mit jedem Tag, an dem wir uns im Chat trafen klarer. Zwischen uns lag ein Altersunterschied von fast 30 Jahren und eigentlich hätte ich es sein müssen, der ihr die Welt erklärt, es war aber genau umgekehrt.

Sie ließ mich fast jedes Mal mit einem Staunen hinter der Tastatur zurück und dabei redeten wir meistens gar nicht über BDSM. Ich konnte ohne Übertreibung sagen, dass ich irgendwann einfach süchtig danach war mit ihr zu schreiben und das, obwohl die Voraussetzungen nicht hätten schlechter sein können. Da war nicht nur der große Altersunterschied, sondern sie war selbst auch eine Sklavin von einer Herrin. Außerdem hatte ich das Flirten völlig verlernt und Online war das sowieso noch eine ganze Ecke schwieriger. Trotzdem hatte ich einfach das Gefühl, dass sie für mich eine gute Herrin sein könnte und ich versuchte sie immer wieder dazu zu überreden.

Die Monate vergingen und sie blockte meine Versuche immer mal mehr mal weniger eindeutig ab. Erst als ich ihr versprach, dass ich sie nur sehen und mit ihr essen wollte, sagte sie endlich ja dazu. Aber nur unter der Bedingung, dass ihre Herrin damit einverstanden ist.

Es vergingen dann noch einige Tage, bis sie mich endlich nach einem Termin und Restaurant in meiner Nähe fragte.

Ich dachte einige Zeit darüber nach. Denn mir ging es nicht nur um den Ort, sondern auch um mich. Was sollte ich anziehen, welches Aftershave und was sollte ich überhaupt zu ihr sagen?

In unseren Chats war sie mir immer überlegen gewesen, aber auch immer sehr pragmatisch in ihren Antworten und ich wollte es unbedingt vermeiden, dass sie sich unwohl fühlt.

Ich entschied mich schließlich für einen normalen Anzug und ein einfaches Deo. Ob ich schlussendlich mehr erwarten konnte, würde der Abend ja zeigen.
Diesen Freitag um 20.30 hatte ich ihr geschrieben. Im La Paz, einem kleinen, aber gemütlichen Lokal hier in Hechingen wollte ich auf sie warten. Ob sie gerne mexikanisch aß wusste ich nicht, aber hier gab es wenigstens Live Musik.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, dieser alberne Spruch wurde für mich mehr und mehr Wirklichkeit, je näher der Termin rückte. Während ich die ersten Wochentage nur ziemlich unruhig war, so wurde es am Freitag richtig schlimm.



Ich ging gefühlt jede Stunde duschen und Zähne putzen bis es endlich spät genug war um mich auf den Weg zu machen.

Ich fuhr früh genug los, konnte aber dann nicht mehr auf die Uhr schauen. Und so saß ich noch eine gefühlte Ewigkeit alleine im Restaurant und kämpfte dagegen an mir nicht zu viel Mut anzutrinken. Jedes Mal, wenn sich die Eingangstür öffnet, schaue ich aufgeregt hin, ob es vielleicht meine kleine Franziska ist, aber immer wieder sind es nur andere Gäste.

War ich wirklich viel zu früh? Oder hat sie mich einfach nur verarscht? Dass es im Internet viele leere Versprechungen gibt, hatte ich selbst schon gemerkt, aber bei ihr hatte ich nicht den Eindruck gehabt. Ich schaue kurz auf meine Uhr und die Zeiger stehen auf 20.55 Uhr. Kein gutes Zeichen, aber 5 Minuten wollte ich noch warten.

Mein Blick wandert immer wieder zwischen Uhr und Eingangstür hin und her, aber immer noch keine Franziska. Inzwischen ist es sogar 5 nach 9 und ich fühle irgendwie ein Gefühl von Traurigkeit in mir.

Ich kann richtig spüren wie mein Herz mich zwingen will einfach sitzen zu bleiben, aber ich möchte einfach nicht länger warten. Schlimm genug, dass ich den Tisch reserviert habe und ich mit dem Besitzer per Du bin. Das schadenfrohe Gerede kann ich schon jetzt in meinen Gedanken hören, da muss ich es nicht noch schlimmer machen und hier sitzen bleiben.

Bestellt hatte ich noch nichts und so stand ich auf und schlich langsam zur Tür. Gerade war es mir egal, ob mich die Leute anguckten, aber die Band hatte eh gerade angefangen zu spielen und so konnte ich mich relativ unbemerkt nach draußen begeben.

Ich wollte nur noch in mein Auto steigen und nach Hause fahren, aber gerade als ich den Wagen entriegelte, bemerkte ich Franziska doch noch. Sie kam aber nicht gerade erst an, sondern stand ein paar Meter weiter weg unter einer Straßenlaterne und schaute auf den Boden.

Franziska? , rief ich gleich zu ihr rüber und ging langsam auf sie zu. Sie schaute auch gleich zu mir rüber, aber bewegte sich nicht.

Tut mir leid, ich hab mich so sehr verspätet, dass ich gar nicht mehr reingehen konnte , sagte sie und wirkte ziemlich verlegen.

Das macht doch nichts, lass uns jetzt einfach reingehen , sagte ich sofort und überlegte noch, ob ich sie zur Begrüßung umarmen sollte, aber sie wirkte irgendwie etwas distanziert und das machte mich auch etwas unsicher.

Deshalb ging ich einfach voran und wir setzten uns an meinen Tisch. Franziska war noch damit beschäftigt sich im Lokal umzusehen und so hatte ich Zeit sie ausgiebig zu betrachten. Ich kannte sie nur von ihren Bildern, aber in der Realität sah sie genau so aus. Sie war klein, hatte lange, schwarzen Haaren bis zur Hüfte und war aufwendig geschminkt. Dafür war sie aber wesentlich zurückhaltender angezogen.



Ihre schwarze Bluse war bis oben hin zugeknöpft und ihr Rock reichte ihr bis zu den Knöcheln. Sie war wirklich hübsch anzusehen, aber im Gegensatz zu unseren Chats wirkte sie jetzt nicht wirklich dominant, viel eher schüchtern und unbehaglich.

Ich freue mich wirklich, dass Du gekommen bist. Möchtest Du etwas essen? , fragte ich vorsichtig um die Situation etwas zu entspannen. Für mich nur eine Kleinigkeit bitte , antwortete sie zögerlich.

Ich bestellte dann schnell ein paar Getränke und eine Portion Tortillas. Aber wie es dann weitergehen sollte, wusste ich auch nicht. Das Gute bei dominanten Frauen war eigentlich, dass sie genau wussten was sie wollten, nur war das wohl nicht der Fall. Und so schwiegen wir uns fast die ganze Zeit an, bis unsere Bestellung kam.

Wie war die Fahrt, geht es dir gut? , fragte ich, nachdem ich an meinem Weißwein genippt hatte.

Es war eine gute Stunde Fahrt. Aber das ist okay, ich hatte es dir ja versprochen. Aber warum wolltest Du, dass ich dich treffe Hardy? , antwortete sie und schaute mir dabei direkt in die Augen.

Und jetzt war ich es, der sich ziemlich unwohl fühlte, dann es gab keine richtige Antwort darauf oder zumindest keine, die ich offen sagen wollte. Ich wollte dich einfach sehen, dir mal in die Augen schauen und mit dir in echt reden , sagte ich schließlich, aber vermied es ihr auch direkt in die Augen zu sehen dabei.

Worüber möchtest Du reden Hardy? Hast Du eine Herrin gefunden und brauchst Tipps dafür? Sonst gibt es nicht wirklich Themen, über die wir reden könnten. Du interessierst dich nicht für meine Videospiele und ich kann mit deinen alten Urlaubsgeschichten nichts anfangen. Eigentlich verbindest uns nur BDSM , antwortete sie wieder und wirkte jetzt sogar ein bisschen bestimmend. Vielleicht war es aber auch nur eine Art genervter Tonfall, dass konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich wusste, dass ich jetzt sehr ehrlich sein musste.

Ich möchte dein Sub sein Franziska , sagte ich nach einem kurzen Moment und ich konnte richtig fühlen wie schwer es war diesen Satz auszusprechen, aber direkt danach fühlte ich mich irgendwie froh.

Möchtest Du mal tanzen? , antwortete sie nach einem Moment und stand einfach auf.

Ich konnte ihr noch tatenlos hinterher sehen und musste selbst erst mal nachdenken. War das gerade eine Ablenkung oder Abfuhr gewesen? War ich zu schnell gewesen oder wollte sie generell nicht darüber reden? Es dauerte bestimmt einige Minuten, in denen Franziska allein am Rand des Tanzfläche stand, bevor ich mich aufraffen und ihr hinterher gehen konnte.

Du führst , sagte sie nur knapp, als ich bei ihr angekommen war und ließ mich damit schon wieder etwas nachdenklich stehen. Ich hatte es gerade erst geschafft die Gedanken über meine Frage zu verdrängen und jetzt musste ich mir überlegen welchen Tanz ich mit ihr ausführen wollte. Ich hatte mich bis jetzt immer für einen guten Tänzer gehalten, aber das hier war eine Herausforderung. Zum einen kannte ich ihren Geschmack bei dem Thema nicht und zum anderen waren wir ein ziemlich ungleiches Paar.

Ich kannte ihre genaue Größe nicht, aber sie konnte kaum größer als 1,60 m sein und ich musste mit meinen 1,85 m fast schon wie ein Riese neben ihr aussehen. Etwas verunsichert folgte ich ihr dann mitten auf die Tanzfläche und nahm ihre Hand, die sie mir schon entgegenstreckte.

Für einen bestimmten Tanz hatte ich mich noch immer nicht entscheiden können, aber sonderbarer Weise brauchte ich das auch gar nicht. Ihr Körper schwebte förmlich über die Piste und es fühlte sich so an, als würde sie jeden meiner Schritte vorausahnen.

Ich musste fast gar nichts tun, außer ihre Hand zu halten und ihr sanft die Richtung vorzugeben und schon glitt sie auf mich zu und drehte sich wie eine Elfe. Ein paar Mal brachte sie mich sogar selbst aus dem Takt, einfach nur, weil ich lieber ihre Bewegungen ansehen wollte.

Ich konnte nicht sagen, wie viel Zeit wir so verbrachten, aber wir hielten unzählige Songs lang durch und hörten erst auf, als die Band eine Pause mit der Musik machte.

Denkst Du wirklich ich könnte deine Domina sein? , fragte sich mich, nachdem wir wieder an unserem Tisch Platz genommen hatten.

Sollte ich deshalb führen? Wolltest Du mir das gerade zeigen auf der Tanzfläche? , antwortete ich, nachdem ich einen Augenblick nachgedacht hatte.

Du bist nicht nur wesentlich größer, stärker und älter als ich, Du bist auch reicher als ich. Nicht nur was Geld angeht, sondern auch in Lebenserfahrung. Es gibt nichts, was ich dir bieten kann. Außerdem muss ich gleich gehen, wenn ich gut heim kommen will , sagte sie wieder und machte mich damit mehr als traurig, aber noch wollte ich nicht aufgeben.

Gerade waren mir die Gründe von damals egal, die mich auf die diese Fetischseite gebracht hatten und mir war auch egal, dass es da vielleicht noch andere Frauen gab, die vielleicht dominanter waren. Ich wollte nur noch Franziska und sie saß mir gerade gegenüber.

Du musst mich nicht vor dir beschützen Franziska, mir ist all das egal , sagte ich dann und wartete gespannt wie sie reagieren würde.

Ich beschütze nicht dich Hardy, sondern mich selbst. Ein Sub bedeutet viel Arbeit und Hingabe. Und auch wenn du hier und da ein paar gute Ansätze hast, so gehörst du doch nicht wirklich in die Szene. Devot sein ist kein Rollenspiel und auch kein Mittel zum Zweck um an mich heran zu kommen , antwortete sie.

Ich konnte gerade keine vernünftige Antwort darauf finden. In gewisser Weise fühlte ich mich bloßgestellt, aber auch haushoch unterlegen. Sie klang gerade wieder genauso wie in unseren Chats. Jedes ihrer Worte klang wohl überlegt und richtig.

Erst als sie schon aufgestanden war und sich ihre Handtasche über die Schulter gestreift hatte, fand ich meine Stimme wieder. Gib mir bitte eine Chance Franziska, nur eine. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein Hotel, da kannst du heute übernachten. Nur bitte gib mir diese eine Chance, sonst fühle ich mich wirklich wie ein Idiot , kam es einfach aus mir heraus, als sie schon zwei Meter in Richtung Tür gegangen war.

Wahrscheinlich war ich schon längst ein Idiot, denn es war totenstill im Restaurant und ich musste mich nicht einmal umschauen um zu wissen, dass alle anderen Gäste mich gerade anstarrten. Ich hatte auch nicht auf meine Lautstärke geachtet. Alles war mir gerade egal, ich wollte nur sie. Franziska war stehen geblieben und drehte sich jetzt wieder langsam zu mir um.

Okay, ich warte draußen , sagte sie nur und ging dann unbeirrt durch die Eingangstür.

Ich brauchte einen kurzen Moment um mich zu sammeln, aber dann rannte ich fast zum Kellner um die Rechnung zu bezahlen und stürmte ihr dann hinterher.

Franziska stand wieder unter der Straßenlaterne und wartete auf mich. Ich ging sofort zu ihr hin, aber bevor ich mich bedanken konnte, stoppte sie mich.

Kümmere dich um das Hotel. Alles andere klären wir morgen , sagte sie nur und ließ sich dann von mir zum Hotel führen. Ich war etwas verunsichert, tat aber was sie von mir wollte. Einen schlechten Eindruck wollte ich jetzt sicherlich nicht machen. Ich schreibe dir Morgen früh wie es weitergeht, jetzt würde ich aber gerne schlafen gehen , sagte Franziska noch, nachdem ich alles erledigt hatte und verschwand dann in ihrem Hotelzimmer.

Ich stand dann noch einige Minuten vor dem Hotel, bevor ich selbst nach Hause fuhr. Ein bisschen fühlte es sich wie ein Traum an und ich konnte immer noch nicht glaube, dass ich sie überreden konnte. Aber ich hatte auch ein bisschen Bammel vor dem morgigen Tag. Richtiges BDSM hatte ich noch nicht erlebt und ich wusste nicht was Franziska vorhatte.

Einschlafen konnte ich erst mal nicht, soviel ging mir im Kopf herum. Erst gegen 4 Uhr Morgens konnte ich endlich die Augen zumachen, aber als ich dann endlich wieder erwachte, bekam ich gleich den nächsten Schock.

Ich hatte komplett verschlafen und sogar den Wecker mehrmals überhört. Im Radio begannen gerade die 11 Uhr Nachrichten und ich griff sofort nach meinem Handy um nach Nachrichten von Franziska zu suchen. SMS gab es keine, Whatsapp gab es nichts, erst auf der Fetischseite fand ich eine kurze Mail von ihr.

Warte an dieser Stelle um 11.30 Uhr nackt in deinem VW-Bus auf mich und dazu noch eine kleine Karte von Google Maps, auf der ein kleiner Feldweg zur Burg Hohenzollern markiert war.

Inzwischen war es schon Viertel nach 11 und ich hatte keine Zeit mehr irgendwas zu machen vorher, ich musste sofort los.

Ich schnappte mir nur kurz meine Brieftasche und rannte dann noch komplett in Schlafsachen zur Garage. Die Gegend kannte ich zwar, aber ich hatte nicht jeden kleinen Weg im Gedächtnis und musste hier auch erst noch ein paar Minuten suchen. Um 11.28 Uhr kam mein Bus dann endlich zum Stehen und ich riss mir schnell meinen Schlafanzug vom Körper und kniete mich hinten im Bus hin. Davon hatte sie zwar nichts gesagt, aber es fühlte sich einfach richtig an.

Danach war erst einmal Stille. Keine Wanderer oder Radfahrer weit und breit, nur das Zwitschern der Vögel um den Bus herum.

Ich konnte die Uhr auf dem Armaturenbrett von hier aus nicht mehr sehen, aber ich wusste, dass bestimmt schon 10 Minuten vergangen waren, bis ich schließlich hören konnte, wie die Vögel aufgeregt davon flatterten.

Das konnte nur Franziska sein. Das musste Franziska sein. Ich konnte fühlen, wie jemand um den Bus herum ging und hin und wieder einen Schatten auf den Boden des Busses warf. Danach war komplett Stille. Keine Stimme, kein Zwitschern, einfach Stille da draußen.

Nur mein Herzschlag wurde lauter und lauter. Wenn es Franziska war, warum sagte sie dann nichts? War es vielleicht doch ein Spaziergänger und er hatte mich gerade nackt gesehen? Ich kannte fast jeden hier im Ort, was sollte ich tun, wenn es einer meiner Bekannten war?

Das ganze hier war vielleicht doch keine so gute Idee. Warum hatte ich mich nur darauf eingelassen? Und vor allem würde Franziska noch kommen oder müsste ich sie erst suchen wie gestern?

Ich wartete noch einen Augenblick, bis ich sicher war, dass niemand mehr um den Bus herumschlich und wagte dann einen Blick aus dem Fenster.

Am Horizont konnte ich ein paar Wanderer mit Hund sehen, die in meine Richtung unterwegs waren, aber ich sah auch Franziska. Sie stand nur ein paar Meter entfernt unter eine Eiche und winkte mich zu ihr.

Ich wusste, dass ich nackt zu ihr gehen musste, schließlich hatte sie ja gesagt, dass ich nackt hier warten sollte, aber es kostete mich schon eine riesen Überwindung allein die Schiebetür aufzudrücken. Franziska lächelte mir jetzt zu und signalisierte mir jetzt noch heftiger, dass ich zu ihr kommen sollte.

Ich atmete einmal tief durch und krabbelte dann regelrecht aus dem Bus. Tief gebückt und nur mit Sandalen als Bekleidung machte ich mich dann auf den Weg zu ihr. Ich wusste überhaupt nicht, was ich jetzt noch sagen sollte. Es war mir irgendwie peinlich so vor ihr zu kriechen. Sie hatte zwar schon ein paar Nacktbilder von mir gesehen in unseren Chats, aber real war das noch einmal etwas ganz anderes. Ich schämte mich richtig für meinen dicken Bauch. Das schlimme war, dass ich ihr schon seit Monaten immer wieder erzählt hatte, dass ich abnehmen wollte, aber es bis jetzt immer noch nicht geschafft hatte. Und jetzt saß ich nackt vor ihren Füßen und wusste nicht wie es weitergehen würde.

Du hast dich vor mir hingesetzt? Möchtest Du heute mein Hund sein? , fragte sie vergnügt und holte sogleich ein Halsband mit Leine aus ihrer Handtasche hervor.

Kurz danach hatte ich das Halsband auch schon um und Franziska zog mich hinter sich her. Weitere Worte kamen von ihr nicht, aber ich hatte auch schon genug Schwierigkeiten Schritt zu halten.

Ich war zwar froh, dass wir uns von den Wanderern entfernten, aber es war einfach anstrengend für mich. Immer wieder fasste ich mit den Handflächen oder meine Knien auf kleine, spitze Steine oder streifte mit meinem Körper stachelige Pflanzen. Nach ein paar hundert Metern konnte ich ein Jucken und Kratzen überall spüren.

Bevor wir wieder zurückgehen können, musst Du erst dein Geschäft erledigen , kicherte Franziska, nachdem wir noch ein Stück Weg hinter uns gebracht hatten.

Ich schaute sie mit großen Augen an und hoffte, dass ich mich verhört hatte, aber Franziska zog mich einfach noch ein Stück weiter bis zu einem Zaunpfahl. Na los, schön das Bein heben, dann können wir auch noch ein bisschen spielen , kicherte Franziska wieder und deutete mir ihrer freien Hand auf den Pfahl.

Ich hatte mich nicht verhört und ich kannte die Stelle sogar. Der Zaunpfahl war von einer Weide, die einem guten Bekannten von mir gehörte. Vor zwei Monaten war ich erst bei ihm zum Geburtstag eingeladen und jetzt sollte ich einfach hier hin pinkeln.

Los jetzt, ich habe nicht ewig Zeit , hörte ich Franziska etwas genervt und direkt danach folgte ein Surren in der Luft und ich fühlte einen breiten Schmerz auf meinen Gesäß, der mich kurz aufschreien ließ. Ich drehte mich dann sofort zu Franziska um und sah, dass sie jetzt eine Weidenrute in der Hand hatte, die ich vorher gar nicht bemerkte hatte. Sie machte aber keine Anstalten mir eine Pause zu gönnen und hob die Rute gleich wieder in die Höhe, bereit mir noch einen Schlag zu verpassen. Ich hatte keine Wahl und musste tun was sie wollte. Aber das war gar nicht so einfach, ich war ja kein richtiger Hund. Ich konnte zwar mein rechtes Bein heben, aber mein Penis hing schlaff am anderen Bein herunter. Und genauso fühlte es sich dann auch an. Der Urin lief einfach an meinem Bein herunter und mein linkes Knie stand in einer selbst gemachten Pfütze.

Braver Junge, jetzt können wir ein bisschen spielen und dann gehen wir zurück zum Auto , hörte ich Franziska kichern. Sie zog mich dann an sich heran und löste die Leine von dem Halsband, aber mehr Pause bekam ich auch nicht. Direkt im nächsten Moment hob sie einen kleinen Ast vom Boden auf und warf ihn ein paar Meter weit weg.

Hol das Stöckchen , sagte sie vergnügt und gab mir mit der Rute noch einen relativ sanften Klaps auf meinen Hintern.

Ich konnte nicht sagen, dass mir das Spielen besser gefiel, aber es schien die einzige Möglichkeit zu sein schnell wieder hier weg zu kommen. Also krabbelte ich auf allen Vieren zu der Stelle, wo das Stöckchen gelandet war, griff mir den Ast und krabbelte wieder zurück zu Franziska.

Seit wann apportieren Hunde mit der Hand? , zischte sie mir aber nur zu, als ich wieder bei ihr war und im nächsten Moment schlug sie dreimal schnell hintereinander mit ihrer Rute zu. Mein Po fühlte sich jetzt an, als würde er brennen, aber Franziska schien das überhaupt nicht zu interessieren.

Ein letztes Mal versuchen wir es noch , sagte sie und warf das Stöckchen direkt wieder. Ich sollte es also mit dem Mund holen, das hatte ich verstanden, aber dieses Mal war der Ast in einem kleinen Brennnesselfeld gelandet.

Erreichen konnte ich ihn nicht, genau genommen konnte ich ihn noch nicht einmal sehen und ich war etwas ratlos. Ich drehte mich kurz zu Franziska um, aber sie schwang nur die Rute bedrohlich durch die Luft und signalisierte mir so, dass sie es ernst meinte.



Vorsichtig drückte ich dann mit meinen Händen die Nesseln auseinander und begann mit der Suche, aber das ging eher schlecht als recht. Immer wieder zuckte ich zusammen, weil Brennhärchen irgendwo auf meine Haut trafen.

Nach ein paar Minuten hatte ich das Stöckchen dann endlich gefunden. Es lag fast genau mittel im Brennesselfeld und das war mehr als unschön für mich. Die Schläge mit der Rute taten zwar wesentlich mehr weh, als die Brennhaare, aber sich selbst willentlich Schmerzen zuzufügen war eine Hürde, die ich vorher noch nie übertreten hatte.

Dieses Mal hatte ich aber wahrscheinlich keine Wahl. Ich wusste nur, dass ich es besser schnell als langsam machen sollte und so packte ich mit meinen Händen rechts und links neben den Ast und beugte mich dann so schnell ich konnte mit meinem Oberkörper nach vor.

Ich spürte sofort wie dutzende von Brennnesseln meinen Bauch streiften und sich hunderte von kleinen Nadeln in meinen Bauch bohrten, aber ich schaffte es das Stöckchen mit meinem Mund aufzunehmen und mich nach hinten fallen zu lassen.

Mein Bauch fühlte sich an, als hätte ich nackt auf einem Ameisenhaufen geschlafen, aber ich hatte es geschafft, auch wenn ich für den Rückweg mindestens 3 mal so lange brauchte.

Das hast Du toll gemacht. Bist ein wirklich braver Junge , sagte Franziska vergnügt, als ich wieder bei ihr angekommen war und befestigte dann wieder die Leine an dem Halsband.

Jetzt können wir wieder zum Auto gehen , sagte sie dann noch und zog mich wieder hinter sich her, auch wenn es dieses Mal nicht ganz so fest war. Mittlerweile spürte ich so ziemlich jeden Knochen in meinem Körper und ich war mehr als erschöpft.

Die Wanderer, die ich vorhin gesehen hatte, gingen in einigem Abstand vorbei, aber komischerweise interessierte mich das jetzt überhaupt nicht mehr. Ich wollte nur noch nach Hause und ein langes Bad nehmen. So, jetzt kannst du dich wieder etwas sauber machen , sagte Franziska als wir endlich wieder bei meinen VW-Bus angekommen waren. Danach nahm sie mir noch das Halsband ab und gab mir eine kleine Packung Feuchttücher aus ihrer Handtasche. Ich schaute kurz an mir runter, aber wusste gar nicht wo ich anfangen sollte. Überall hatte ich grüne Grasflecken auf der Haut, mein linkes Bein war staubverklebt und von meinem Bauch wollte ich gar nicht reden. Ich brauchte dann einige Minuten, bis ich den größten Schmutz von mir abgewischt hatte.

Das war deine Chance. Jetzt bringst du mich bitte zu meinem Auto. Unterwegs darfst Du nachdenken, ob es was für dich ist , sagte Franziska, nachdem ich fertig war und gab mir einen Kuss auf die Wange.

Wir stiegen dann ein, aber noch bevor ich losfahren konnte, warf sie noch meinen Schlafanzug aus dem Fenster, sodass ich nackt fahren musste.

Ich konnte wirklich nicht beschreiben, was mir während der Fahrt alles durch den Kopf ging, aber komischerweise wollte ich jetzt sogar mehr. Auch wenn ich mir eingestehen musste, dass Franziska das stille Wasser war und nicht ich.

Hast Du dich entscheiden , fragte sie, als ich bei ihrem Auto war.

Ja, ich möchte dich als Herrin , sagte ich so bestimmt wie ich nur konnte.

Wir werden sehen, aber ich habe noch etwas für dich , antwortete Franziska knapp und knöpfte sich dann die beiden oberen Knöpfe ihrer Bluse auf. Zum Vorschein kam nicht nur ihr Hals, sondern auch ein breites, metallenes Halsband. Dreh dich mal um , sagte sie noch und kurz danach hörte und fühlte ich, wie sie sich das Halsband abmachte und dann mir anlegte.

Mit Wir schreiben uns bald , verabschiedete sie sich dann und stieg einfach aus.

Ich sah sie noch einen kurzen Moment lang an, während sie zu ihrem Auto ging aber als dann ein Bus in unsere Straße einbog, wurde es mir einfach zu heiß und ich fuhr schnell nach Hause.



Der Weg nach Hause war dann recht unproblematisch für mich. Auch ins Haus kam ich ungesehen.

Aber als ich mir gerade das Badewasser einließ, bemerkte ich etwas, was ich doch etwas nervös machte. Das Halsband war mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert und ich hatte keinen Schlüssel dafür.


Hatte ich im Rausch der Sinne eine dumme Entscheidung getroffen oder war es wirklich das was ich wollte? Diese Frage beschäftigte mich seit ich wieder von dem SM-Spiel mit Franziska nach Hause gekommen war. Ich hatte nichts mehr von ihr gehört, seitdem ich sie an ihrem Auto abgesetzt hatte. Vier Tage war das nun her. Es war zwar nicht ungewöhnlich, dass sie sich so lange nicht meldete, schließlich war sie ja selbst eine Sub, aber für mich war es ziemlich bitter.

Immerhin war es Hochsommer und immer wenn ich nach Draußen ging, musste ich einen Rollkragenpullover anziehen um den Halsreif zu verbergen. Ich hätte zwar einfach den Bolzenschneider nehmen können, aber damit hätte ich praktisch aufgegeben. Normalerweise würde ich jetzt die Tage damit verbringen Nachrichten zu lesen, im Garten zu liegen oder mit den Nachbarn zu Grillen, aber der Halsreif schaffte es das alles auf den Kopf zu stellen.

Dazu wurde es noch jeden Tag schwerer mich zu verstecken. Erlaubt ist, was beiden gefällt , diesen Satz konnte ich auf der Fetisch-Webseite fast überall lesen, nur mir gefiel meine jetzige Situation überhaupt nicht. Für mich war das Ganze einfach eine sinnlose Einschränkung, von der weder ich noch Franziska etwas hatten. Trotzdem konnte oder wollte ich das Schloss nicht einfach kaputt machen, immerhin gehörte der Halsreif Franziska und ich konnte nicht abschätzen, wie sie darauf reagieren würde.

Auf der einen Seite war das Subwerden eine ziemlich spontane Aktion gewesen und es war gut möglich, dass es gar nicht so schlimm war, wenn ich ihn nach ein paar Tagen wieder abnahm. Aber ich konnte damit auch komplett falsch liegen und sie wollte mich damit testen.

Und so saß ich heute wieder auf dem Sofa, hatte den Laptop und das Handy vor mir auf dem Tisch. Irgendwann musste mir Franziska ja eine Nachricht schicken und ich wollte den Halsreif keine Minute länger tragen als nötig. So öffnete ich gefühlt alle zwei Minuten mein Postfach, nur um direkt danach wieder verzweifelt zusammen zu sacken. Dann fiel mir eine andere Email Adresse ein, die ich schon seit mehreren Minuten nicht gecheckt hatte.

Es war wie in einem Hamsterrad und das alles nur, weil ich Franziska nicht vergessen wollte. Alte Männer reiten auf jungen Frauen in den Tod , hatte mein Vater immer gescherzt. Dass das mal auf mich zutreffen würde, wenn auch nur metaphorisch, hätte ich mir nie erträumt.

Aber als mein Handy schließlich piepte, erwartete mich der nächste Schock. Hey Papa, ich komme am Samstag mit Carola und den Kindern vorbei und nehmen dich dann mit ins Freibad , hatte mir mein Sohn gerade auf WhatsApp geschrieben.

Ich saß einen Moment lang wie erstarrt auf meinem Sofa. Was nun? , schoss mir schließlich durch den Kopf. Mein Sohn arbeitet am Bodensee. Ich könnte ihm schreiben, dass ich verhindert war. Irgendeine Ausrede würde sich finden lassen, aber das wollte ich nicht. Warum sollte ich mich zwischen SM und meinen Kindern und Enkeln entscheiden müssen? Das konnte nicht der Sinn dahinter sein. Meine Browserhistory konnte ich einfach verstecken, aber bei einem Halsreif ging das nicht, schon gar nicht beim Baden.

Jetzt hatte ich nur noch drei Optionen. Warten und hoffen, dass Franziska sich noch meldet. Das Schloss einfach knacken und hoffen, das Franziska es mir nicht übel nahm. Oder mich einfach ins Auto setzen und versuchen sie zu finden.

Ich dachte einen Augenblick nach und entschied mich dann sie zu suchen. Im schlimmsten Fall verschwendete ich nur etwas Benzin.


Aber so hatte ich die Chance noch zu einem guten Ende zu kommen. Außerdem wollte ich Franziska eh so schnell wie möglich wiedersehen. Vielleicht könnte ich sie auch davon überzeugen, dass solche Aktionen einfach nur doof waren und weder ihr noch mir etwas brachten. Das Problem war nur, dass ich nicht genau wusste, wo ich sie antreffen konnte. Sie hatte mir nur mal den Namen ihres Dorfes genannt aber keine genaue Adresse. Zudem wohnt sie auch mit ihrer Domina zusammen, was gut zu einer peinlichen Situationen führen konnte. Ich dachte noch eine ganze Zeit darüber nach, beschloss dann aber am nächsten Morgen loszufahren. Den Rest des Tages blieb ich trotzdem nur auf meinem Sofa und ging noch mal alle Chats und Bilder von Franziska durch. Ich hoffe noch irgendwo etwas zu finden, was mir bei der Suche helfen konnte.

Am Abend kam ich mir so vor, als hätte ich ein langes Buch gelesen und mir war es auch teilweise richtig peinlich was ich damals so geschrieben hatte. Ich hatte auch nichts wirklich spezielles wie eine Hausnummer oder oder einen Straßennamen gefunden und musste mich mit wagen Hinweisen über ihr Haus zu Bett begeben.

Wirklich gut schlafen konnte ich nicht und als ich wieder aufwachte, hatte ich auch ein paar Zweifel an meiner Aktion bekommen. Nichts desto trotz setzte ich mich ins Auto und begann die Reise. Es war eine komische Fahrt und alle paar Minuten viel mir etwas neues ein was ich am letzten Abend noch nicht bedacht hatte. Nicht alles davon war schlimm und ich musste sogar mal kurz lachen, als ich an das Camping-Klo im Kofferraum dachte. Franziska hatte sich immer darüber lustig gemacht, dass ich als Mann so was mit mir herumschleppte, wo ich doch theoretisch einfach hinter jeden Busch pinkeln konnte. Allerdings musste ich oft auch an Franziskas Domina denken und da bekam ich ziemlich gemischte Gefühle.

Ich konnte nicht mit Sicherheit sagen, dass diese Dame überhaupt von mir wusste. Franziska hätte mich genauso gut auch heimlich besuchen können. Vor allem aber war ich mir nicht sicher, ob ich selbst überhaupt dabei zuschauen wollte, wie Franziska eine Sub ist.

Es war eine Mischung aus Eifersucht und Sorge. Klar wollte ich sie gerne nur für mich haben, aber bei ihrer hübschen Gestalt wollte ich gar nicht daran denken, dass sie ihren Körper Spanking, Peitsche und noch schlimmeren Dingen aussetzt.

Ich schaltete dann schnell die Musik an, um nicht mehr daran denken zu müssen und für den Rest der Fahrt hörte ich nur noch auf die Stones und Jimmy Hendrix.

Etwa gegen 5 Uhr Abends erreichte ich dann endlich das kleine Dorf in dem sie wohnte. Zum Glück war es noch Sommer, sodass ich nicht im dunkeln umherirren musste, aber leider musste ich auch schnell merken, dass hier fast alle Häuser gleich aussahen und mir die Indizien, die ich mir aufgeschrieben hatte, überhaupt nichts brachten. Ich fuhr dann fast 3 Stunden planlos durch die Gegend, bis ich schließlich auf einem Feldweg 2 Frauen erblickte. Sie waren weit entfernt, aber eine von ihnen hatte die gleiche Haarfarbe und Statur wie Franziska. Ich stoppe sofort den Wagen und beobachtete die beiden, wie sie langsam näher kamen. Es wurde immer sicherer, dass es Franziska sein musste, aber genauso klar war es, dass die andere Frau ihre Domina sein musste.

Ich hatte gehofft Franziska allein anzutreffen und mich zumindest ein paar Minuten ungestört mit ihr unterhalten zu können. So blieb mir nichts anderes übrig, als ihnen vorsichtig hinterher zu fahren und dann vor ihrem Haus zu warten. Während die beiden langsam näher kamen, ging ich schnell etwas in Deckung. Es war ja nicht gut, wenn Franziska mich jetzt schon sah.

Allerdings sahen die beiden überhaupt nicht wie Domina und Sub aus. Sie hielten Händchen, alberten rum und benahmen sich rund herum wie ein verliebtes Pärchen. Es war traurig, aber irgendwie auch verständlich, dass sie da ihre Domina vorzog, anstatt mit mir zu chatten.

Ich ging für einen Moment in mich und überlegte, ob ich nicht einfach wieder nach Hause fahren sollte. Einfach das Schloss knacken und Franziska in Ruhe lassen. Es einen kurzen, aber schönen Traum sein lassen und mit meinem Leben weitermachen. Aber noch bevor ich diese Gedanken zu Ende führen konnte, öffneten sich plötzlich die Schiebetür und die beiden Damen stiegen einfach auf dem Rücksitz ein. Schön, dass du uns nach Hause fahren willst , sagte Franziska dann ganz freundlich und lächelte mich im Rückspiegel an. Ich saß einen Moment wie erstarrt hinter dem Steuer und klammerte das Lenkrad fest, ohne zu wissen was ich machen sollte. Motor starten, ein Stück gerade aus und dann die 2. links , sagte Franziska wieder, ohne ihr Lächeln zu verlieren.

Ich starrte noch einen Augenblick lang in die Leere, bis ich mich schließlich wieder beruhigen konnte und fuhr dann los, aber verstehen konnte ich das immer noch nicht. Ein paar Dutzend Nachrichten hatte ich ihr in den letzten Tagen geschickt und sie hatte keine beantwortet. Und jetzt stieg sie einfach in mein Auto ein, ohne sich zu wundern. Ich hatte ihr nicht geschrieben, dass ich kommen würde und sie selbst hatte mir auch bewusst nie ihre volle Adresse gegeben. Hier kannst du anhalten , sagte sie schließlich, als wir am Ende der Nebenstraße angekommen waren.

Die beiden stiegen dann einfach aus und ließen mich einfach im Auto zurück. Ich brauchte dann noch bestimmt 10 Minuten, bis ich mich auch aufraffen konnte und ihnen hinterher ging. Zum Glück hatten sie die Haustür für mich offen gelassen, sonst hätte ich nicht gewusst, ob ich ihnen überhaupt folgen sollte.

Es war ein kleines Haus mit einem großen Garten davor und alles war mit einer dichten Hecke umzäumt. Drinnen sah es genauso gemütlich aus, aber als ich die Stube betrat, sah ich etwas was mich verwirrte. Die andere Frau war gerade dabei Franziska ein Halsband anzulegen. Beim Spazierengehen hatte sie es scheinbar nicht getragen. Das ist Hardy, er würde gerne mein Sub sein. Hardy, das ist Miriam, meine Domina , sagte Franziska schlicht, nachdem die andere Dame mit dem Halsband fertig war. Direkt danach bat mich Miriam dann am Tisch Platz zu nehmen und die beiden fingen an Abendbrot zu essen. Miriam bot mir sogar an mitzuessen, aber ich lehnte dankend ab. In meinem Kopf war ein viel zu großes Gefühlschaos um Hunger zu verspüren. Du trägst dein Halsband nicht öffentlich? , fragte ich etwas neugierig, nachdem die beiden mit dem Essen fertig waren und einige Zeit niemand etwas gesagt hatte. Natürlich nicht, das ist nur für mich und meine Gefühle, andere geht das nichts an , antwortete sie ziemlich selbstbewusst. Aber warum hast du meinen Halsreif dann mit einem Schloss versehen? , fragte ich direkt danach. Na um dir zu zeigen, dass du als Sub nicht einfach deinen Willen durchsetzen kannst. Man geht nicht zu einer Domina, weil man alles besser weiß, sondern weil man folgen will. Und du hast schon nach dem Schlüssel gejammert, bevor ich überhaupt Zuhause angekommen war, dabei war er die ganze Zeit in deinem Bus versteckt , antworte Franziska ganz ruhig, aber ihre Worte fühlten sich wie eine volle Breitseite an. Und dabei war sie noch gar nicht fertig: Du warst vielleicht früher mal ein Lehrer, aber du musst lernen, dass du mir nichts beibringen sollst, sondern dass ich dir etwas beibringe. Erinnere dich an unsere ganzen Chats und womit wir alles experimentiert hatten. Der Peniskäfig war dir zu eng, das nackt sein war dir zu kalt und zum Abnehmen warst du zu faul.

Ich konnte nicht sagen was schlimmer war, dass sie das alles so gelassen sagte oder dass Miriam dabei nur am grinsen war. Auf jeden Fall gingen sofort die Gedanken weiter, die ich gerade im Auto gehabt hatte, bevor die beiden eingestiegen waren und ich fühlte mich nur noch fehl am Platz. Ich schaffte es noch eine kurze Entschuldigung zu murmeln und verabschiedete mich dann, aber noch bevor ich wieder bei der Tür war, hörte ich plötzlich Miriams Stimme: Du warst früher ein Lehrer? Ja, er war früher ein dominanter Rektor, der Konferenzen geleitet hat und so , antwortete Franziska, bevor ich die Chance dazu hatte. Na dann sollten wir ihn nicht einfach so gehen lassen. Ich wollte schon immer mal ein ganz bestimmtes Experiment mit einem Lehrer machen , sagte Miriam wieder und stand dann auf.

Ich war etwas verwirrt. Franziska hatte mich gerade vor ihrer Domina regelrecht niedergemacht und jetzt wollte die richtige Domina mit mir spielen? Entweder war das Ganze doch nicht so schlimm oder sie wollte noch einen drauf setzen. Aber was sollte ich jetzt tun? Franziska hatte mich schon einmal ziemlich alt aussehen lassen und danach fand ich es toll. Vielleicht konnte ich den beiden ja auch zeigen, dass ich doch gar nicht so schlimm war und es ging wieder gut für mich aus.

Ich ließ mich also darauf ein, oder besser gesagt ich folgte den beiden zu ihrem Auto und setzte mich auf den Rücksitz. Scheinbar wusste auch Franziska nicht genau was Miriam vorhatte, aber sie schien sich nicht daran zu stören. Zumindest redeten die beiden nicht mit einander und Miriam fuhr einfach los. Wir waren eine ganze Zeit unterwegs und das beunruhigte mich etwas. Mittlerweile war es dunkel draußen und ich kannte mich hier nicht aus. Wenn die beiden mich einfach aussetzten, war ich erst mal verloren und musste dann irgendwie zu meinem Auto zurückfinden. Dieses Gefühl besserte sich ein wenig, als wir die dörfliche Umgebung verließen und in einer kleineren Stadt ankamen.

Allerdings bekam ich ein anderes, schlechtes Gefühl, als wir schließlich anhielten. Es war ein kleiner Parkplatz hinter einem großen, weißen Haus und überall hingen rote Laternen. Ich musste nicht lange überlegen was das hier für ein Ort war. Mir war nur nicht klar was das Ganze bedeuten sollte.

Miriam und Franziska redeten immer noch nicht und stiegen einfach aus. Sie schienen schon mal hier gewesen zu sein, jedenfalls gingen sie ganz zielstrebig zum Eingang. Drinnen sah es genauso aus wie ich es aus dem Fernsehen kannte. Nach der Tür kam sofort die Lobby mit einer großen Bar und Theke in der Mitte. Überall waren verschlossene Türen und ein paar junge Damen standen in der Gegend herum oder saßen auf kleinen Sofas. Ich blieb mit Franziska kurz hinter der Eingangstür stehen, während Miriam mit einer etwas älteren Frau sprach, die scheinbar die Besitzerin war.

Nach etwa 5 Minuten kam sie dann zu uns zurück und führte uns anschließend durch eine der geschlossenen Türen. Setzt euch kurz , sagte sie nur und verließ uns dann wieder. Sie hatte uns in einen kleinen Raum gebracht, der wohl für die Action in diesem Haus gedacht war. Ein kleines Sofa, ein kleiner Tisch, ein sehr großes Bett und eine sehr kleine und viel zu überteuerte Minibar. Dazu war alles in rot gehalten. Franziska setzte sich sofort auf das kleine Sofa, aber als ich mich dazu setzen wollte, versperrte sie mir mit ihrem Fuß den Weg. Du solltest dich gleich aufs Bett setzen , sagte sie nur und fing danach sogar wieder an zu lächeln.

Jetzt hätte ich sie wahrscheinlich fragen können was hier los war, aber so viele Möglichkeiten gab es da nicht mehr. Und das dumme war, dass ich bei jeder dieser Möglichkeiten gearscht war. Um richtig Sex haben zu können, hätte ich eine halbe Stunde davor Cialis nehmen müssen. Ich war nicht mal sicher, ob ich Franziska davon erzählt hatte, aber Miriam konnte es noch weniger wissen.

Allerdings hätte ich wohl auch ohne Erektionsprobleme keine gute Performance. Bei dem Gedanken daran, dass alle in der Lobby gerade dachten, dass Opa, Mutter und Tochter zusammen den Puff besuchten, wurde mir eher übel als geil.

Ich kannte die Leute zwar nicht, aber jetzt wollte ich einfach nur noch weg hier. Noch weniger konnte ich verstehen wie Franziska und Miriam dabei so gelassen waren, immerhin wohnten sie hier in der Gegend. Aber viel mehr darüber nachdenken konnte ich nicht, denn Miriam kam gerade wieder zur Tür rein, gefolgt von einer anderen jungen Frau, welche dann sofort zu mir zum Bett kam.

Im Augenwinkel konnte ich noch sehen, wie Miriam sich zu Franziska auf das Sofa setzte, aber dann fiel die junge Dame schon über mich her. Sie flüsterte mir zwar noch zu, dass alles okay sei und ich nicht schüchtern sein musste, aber das war es dann auch schon. Kein Wort über das was und wie, noch nicht einmal über das Finanzielle sagte sie etwas, sondern fing einfach an mich zu entkleiden.

Jetzt verstand ich auch so langsam was Miriam mit Experiment gemeint hatte, denn ich kam mir ein bisschen vor wie bei einer Theateraufführung, wo die Schüler ihren Eltern etwas vorspielen mussten. Allerdings war das hier nicht Goethe oder Schiller, ich sollte mit einer Prostituierten schlafen, während meine Angebetete und ihre Domina dabei zusahen.

Inzwischen war ich bis auf die Socken nackt und die Dame hatte gerade damit angefangen meinen Penis in ihren Mund zunehmen. Nicht mehr lange und die beiden würden anfangen mich auszulachen, weil ich es im Bett nicht bringen konnte. Die Dame konnte sagen was sie wollte. Ich saß hier mit einer dicken Plauze und mein Glied wurde nur ein bisschen steif. Das war alles andere als attraktiv.

Ich hatte nur eine Chance nicht als vollkommener Trottel aus diesem Laden wieder raus zu gehen und die musste ich jetzt ergreifen, sonst war es zu spät.



Ich nahm ihr Gesicht vorsichtig zwischen meine Hände und brachte sie dann dazu wieder aufzustehen. Sie sah mich zwar sofort irritiert an, aber ich konnte sie dazu bringen, dass wir die Plätze tauschten. Wahrscheinlich wäre es richtig gewesen erst nachzufragen, ob sie überhaupt schon bezahlt worden und ob das was ich vorhatte im Preis mit drin war, aber das traute ich mich nicht. Hätte ich vorher mit ihr sprechen können, hätte ich ihr sofort das dreifache bezahlt, nur damit sie so tut, als wäre ich gut im Bett. Aber so musste ich einfach darauf hoffen, dass es gut wurde.

Ich drückte sanft ihren Oberkörper aufs Bett runter und spreizte dann vorsichtig ihre Beine. Sie fing schon leise mit dem stöhnen an, noch bevor ich mit meiner Zunge überhaupt angekommen war. Gefaketer ging es wohl kaum, aber es war besser als Widerworte. So wusste ich zumindest, dass es nicht verboten war. Ich schob ihre Schamlippen langsam beiseite und begann dann mit meiner Zunge zu kreisen. Es ist ein Marathon, kein Sprint, hatte meine Frau damals immer gesagt und daran versuchte ich mich zu halten, auch wenn das Stöhnen der Dame immer lauter wurde. Ich kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor und die Tatsache, dass da noch zwei weitere Paar Augen mich beobachteten, machte es auch nicht leichter. Aber irgendwann konnte ich schmecken, dass die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln nicht nur mein Speichel war. Ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war und machte noch solange weiter, bis es mehr Flüssigkeit von ihr als von mir war. Langsam entfernte ich mich jetzt mit meiner Zunge und führte stattdessen meinen Zeigefinger in sie ein. Dann ging es plötzlich ganz schnell. Ich hatte kaum angefangen meinen Finger in ihr zu bewegen, da spritzte mir schon ein langer, durchsichtiger Strahl auf die Brust. Die Dame hatte jetzt komplett mit dem Stöhnen aufgehört und bleib einfach einen Moment regungslos liegen. Etwa 2 Minuten später war dann alles vorbei.

Die Dame stand langsam vom Bett auf, gab mir noch einen kleinen Kuss auf die Wange und verschwand dann wieder durch dir Tür. Ich konnte nicht sagen, ob es nur ein Dienst am Kunden war, aber ich mochte die Vorstellung, dass ich etwas unerwartetes und schönes für sie gemacht hatte. Was die beiden anderen Damen anging war ich mir noch unsicherer. Ihre Gesichtsausdrücke konnte ich nicht deuten. Miriam zeigte mir nur mit dem Zeigefinger, dass ich herkommen solle.

Ja, wir sitzen im Bordell, in einem kleinen Zimmer mit roten Wänden und rotem Licht, einem großen Bett mit schwarzem Bezug und ein paar Kissen, dann ist da noch ein kleines Sofa. Dort sitzen die zwei Frauen Franziska und Miriam händchenhaltend mit blitzenden Augen, neugierig. Miriam hat eine schwarze Lederhose an mit schwarzer Seidenbluse und Heels, Franziska strahlt in einem hochgeschlossenen schwarzen Kleid. Ich sitze auf dem Bett, nackt mit Halsreif, das Glied nicht steif, da ich mich nicht mit Cialis vorbereiten konnte und die bezahlte Bordell-Lady ist weg. Für Franziska und Miriam habe ich vielleicht eine schlechte Show mit der Lady geliefert, anstatt einfach mit ihr zu schlafen, wie ich es gerne gemacht hätte vor zehn Jahren, aber damals ohne Zuschauer. Jetzt hat nur die angestellte Lady gestöhnt! Was geht mir alles gerade durch den Kopf. Ich fühl nur Chaos. Sub Hardy wurde vorgeführt.

Miriam möchte, dass ich zu ihnen an das Sofa komme, gehen oder krabbeln auf allen Vieren, denke ich. Sub muss krabbeln, also krabbeln. Miriam sagt: Also jetzt ziehst Du zuerst mal die Socken aus, die gehören in den Papierkorb hier. Und dann Hast dich ja fein aus der prekären Lage gerettet ohne Cialis, die Lady hat einen feinen gefakten Orgasmus gehabt als du sie geleckt und nicht gefickt hast! Das perfekte Experiment für alte Subs.

Der Reihe nach: also zuerst die Socken ausziehen und in den Papierkorb damit, dann zu Miriam und Franziska hin krabbeln, die im Sofa sitzend meine Vorstellung im Bordell beobachtet haben. Mit gesenktem Kopf hauche einfach: Danke, es war sehr schön für mich ihr Lieben auch wenn ich nicht mit der Lady geschlafen habe, ich danke Euch ganz herzlich!

Innerlich bin ich sehr erregt, aber doch irgendwie zufrieden, dass die Szene einigermaßen gut ging und die Bordell-Lady wieder weg ist, so schlank und so schönem sie auch war. Aber da ist noch was anderes: Ich hatte noch nie mit einer Frau Sex, wenn zwei andere Frauen zuschauen.

Gut Hardy, dann zieh dich jetzt wieder an sagt Franziska und ihre Augen blitzen. Nur das Hemd und die Hose und die Schuhe, keine Socken. Den Pulli gibst mir in die Handtasche. Die Unterwäsche lassen wir hier im Papierkorb. Am Hemd sind die oberen drei Knöpfe geöffnet, dass alle den Halsreif sehen können, wenn wir jetzt noch eine Runde durchs Bordell machen, die haben noch einen Whirlpool.

Schnell ziehe ich Hemd und Hose an, aber irgendwie bin ich immer noch erregt auf was ich mich da eingelassen habe. Ich war ja schon mal in einem Bordell, aber das hier ist etwas ganz anderes. Das ist Bordell mit Zuschauer für Sklaven!

Miriam betrachtet mich immer noch ohne mit einer Wimper zu zucken. Dann aber winkt sie mich noch näher her zu sich und flüstert mir ins Ohr: Ich mal Dir die Lippen mit meinem roten Lippenstift an. Die Ladies hier werden lächeln, wenn sie dich so sehen. Sie wissen sicher schon alle, dass Du es nicht mehr so bringst! An der schwarzen Lederleine mit Handschleife wird dich Franziska durch die Lobby und den Whirlpool-Raum führen. Du bist ihr Sklave Hardy! Verstanden?

Und schon hackt Franziska die Leine am Ring des Halsreifs ein, zieht mich hinter sich her und ich verabschiede mich von meiner Unterwäsche aus chinesischer Seide und den Socken.

Zuerst geht es in die Lobby, rote Wände, rotes Licht. An der Bar sitzen Männer, wenige Frauen und die Ladies, die hier arbeiten in sexy Outfit. Einfach scharf. Die Lady, die ich verwöhnen durfte, sitzt auf einem kleinen Sofa und zwinkert mir seltsamerweise zu. Artig halte ich aber den Kopf gesenkt. Dann zieht mich Franziska in einen größeren Raum mit Whirlpool und einer sehr großer Liegefläche mit schwarzem Leder bezogen. Zwei Frauen sehe ich dort. Beide nackt im Liebesspiel, als ob sie die Welt um sich vergessen haben. Es ist wie im YouPorn-Video, aber real. Die zwei Frauen berühren mich irgendwie. Liegt es an Miriam und Franziska? Dann sagt Miriam plötzlich Genug, wir fahren nach Hause. Ich frage dann, ob sie nicht noch was in der Lobby trinken möchten, ob ich sie einladen darf. Aber Miriam sagt nein und Franziska zieht mich rasant hinter sich her zum Auto.

Es ist etwas frisch ohne Pulli, aber schon gut. Im Auto sitze ich hinten, Miriam und Franziska steigen vorne ein und Franziska zieht die Leine an meinem Halsreif straff nach vorne, dass ich gerade noch sitzen kann, mich aber nicht anlehnen kann. Na ja, bequem ist das nicht, Sub Hardy soll leiden. Hoffentlich geht die Fahrt nicht so lang, denke ich.

Und meine Gedanken spielen wieder leicht verrückt. Was kommt jetzt. Es ist zehn Uhr. Setzen sie mich in mein Auto, schicken sie mich in ein Hotel? Schicken sie mich nach Hause? Schließen sie mich in einem Käfig im Keller ein? Lassen sie mich mit Franziska schlafen?

Es kommt aber ganz anders. Wir fahren nicht zum Haus von Miriam sondern weiter einen schmalen Weg auf die Höhe zu einem Waldrand. Dort sehe ich eine kleine Hütte. Und tatsächlich, Miriam hält an, steigt aus und schließt die Hütte auf. Die Fenster sind mit massiven Fensterläden verschlossen, neben der Hütte plätschert eine Quelle. Daneben sehe ich im schwachen Mondlicht noch eine Sitzbank. Franziska zieht mich mit der Lederleine aus dem Auto und wir betreten die Hütte.

Miriam sucht schon ein Feuerzeug in ihrer Handtasche und zündet eine Kerze auf einem großen Tisch in der Mitte an. Daneben sehe ich jetzt massive Stühle, in der Ecke ein Sofa zum Liegen mit einem Kissen und zwei Wolldecken. Karg eingerichtet alles, wie in einer Jagdhütte. Die Fenstergriffe sind abgeschlossen, wohl wegen Einbrechern.

Dann sagt Miriam: Hier kannst Du schlafen, hier ist der Türschlüssel. Die Kerze brennt noch eine knappe halbe Stunde. Dann ist es dunkel hier. Die Fensterläden sind verschlossen. Morgen früh um halb neun bist Du wieder bei deinem Auto, bei unserm Haus und bringst den Türschlüssel mit. Wir frühstücken dann. Gute Nacht



Franziska macht die Halsleine los und ich sage noch Gute Nacht und schon stehe ich allein in der fast dunklen Hütte. Höre noch das Auto wegfahren. Das Geräusch verliert sich und meine Franziska ist weg!

Ausgesetzt auf den Hügeln des Herzens, wie Rilke sagte.

Ich schau mich um, Sofa, zwei Wolldecken und ein kleines Kissen. Also Hütte abschließen, mich auf das Sofa legen und warten bis es dunkel wird und ich starre auf die Kerze und denke an Franziska und Miriam! Was wird morgen? Wo bin ich gelandet!

Soll ich versuchen im Mondschein mein Auto zu erreichen und abhauen? Nein, Sub Hardy hat versprochen, dass er gehorcht, gerne gehorcht, bedingungslos gehorcht. Noch brennt die Kerze, also pack ich mich in die Wolldecken und denke und denke. Fahr in Gedanken die Strecke hier her. Suche. Finde. Lande im Bordell und jetzt in dieser Hütte. Und Franziska sieht so zauberhaft aus, so wunderschön und ist die Sub von Miriam und irgendwann schlafe ich mit wirren Träumen doch ein. Oh Franziska!

Am andern Morgen wache ich gegen sieben Uhr auf. Schließe die Türe auf und trete raus. Rechts am Waldrand noch betaute Spinngewebe, links abfallend eine weite offene Wiese ins helle Sonnenlicht getaucht. Unterhalb ein paar Obstbäume, dann das Dorf mit der Kirche. Ganz im Hintergrund der Bergzug im Dunst mehr entschwunden als Gewissheit. Rechts die Quelle, wo ich mich waschen kann. Und ich denke ununterbrochen an Franziska.

Dann fällt mir mein Handy in der Hosentasche ein, oh bin ich doof, warum nicht früher. Schreibe Franziska einen lieben Gruß auf Discord, dass ich an sie denke, dass es mir gut geht, dass ich mich freue bis halb neun. Aber ich bekomme keine Antwort. Sie schläft noch.

Ich genieße noch die Gegend, genieße den Morgen und bin um halb neun dann am Haus von Miriam. Das hat alles geklappt. Wir frühstücken wie Freunde und ich bin innerlich doch sehr erregt, versuche es aber zu verbergen. Möchte mit Franziska allein sein. Aber wie machen? Dann sagt Miriam: Du fährst jetzt! Franziska küsst Dich noch und ich weiß, wir sehen uns irgendwann wieder.

Der Kuss von Franziska ist so heftig! Ich halte ihren Kopf mit dem wunderbaren Haar mit beiden Händen, schaue ihre Augen, verliere mich in ihren Augen und unsere Lippen vergraben sich in einander. Ich spüre ihre wunderbaren Brüste unter der dünnen Bluse an meiner Brust. Ich werde diesen Kuss nie vergessen.

Heulend gehe ich zum Auto, rufe danke, rufe auf wiedersehen und fahre weg. Habe den Kuss von Franziska und den Satz von Miriam in mir: Wir sehen uns irgendwann wieder.




Origan Village Madness: Franziska erzieht den Sklaven Hardy

https://www.origan-village.com/de
Von Franziska

Der erste Eindruck kann trügen. Das ist ein Satz, den man immer wieder hört, aber meistens ist er einfach falsch. Und ganz besonders, wenn man in der BDSM-Szene unterwegs ist. Die meisten Subs benehmen sich wie Spinner und von den Doms will ich gar nicht erst reden.

Ich war gerade Ende 20 und hatte meine ersten Schritte als Domina hinter mir. Aber die erste Lektion, die ich selbst lernen musste war, dass das Wort Domina überhaupt nichts bedeutete. Es war fast ein bisschen wie bei diesen Social media Experten . Jeder konnte sich so nennen und genau das war das Problem. Bei den Sklaven war es genau das Gleiche, viel Gerede, aber keine Substanz.

Man konnte durchaus sagen, dass das Internet mit all seinen kostenlos verfügbaren SM-Pornos die ganze Szene ordentlich durchgeschüttelt hatte. Auf der einen Seite war es sicher der wahr gewordene Albtraum aller Traditionalisten, aber auf der anderen Seite war es auch der Boden für alle möglichen neuen Konstellationen. Und eben so eine gestaltete sich für mich im Sommer 2019.

Ich hatte mich vor einer Ewigkeit mal auf einer SM-Seite im Netz angemeldet, aber recht schnell das Interesse daran verloren. Trotz tausender Mitglieder war die Auswahl einfach nicht besonders ergiebig. Schon nach den ersten Stunden hörten sich die Nachrichten alle gleich an und ich könnte selbst spüren, wie ich immer arroganter wurde in der Art, wie ich die Anfragen beantwortete, sofern ich nicht gleich auf Löschen drückte. So wollte ich einfach nicht enden und verabschiedete mich schnell wieder aus dem Internet, trotzdem behielt ich meinen Account. Ich dachte einfach nicht mehr drüber nach und vergaß diese Webseite schnell wieder.

Über ein Jahr kam ich ohne Online-SM aus, bis ich ein neues Hobby für mich entdeckte, erotische Literatur. Es war für mich eine schöne Art geheime Wünsche und Phantasien zu beschreiben, die in der Realität nie möglich gewesen wären.

Und auch, wenn ich eigentlich nur für mich schrieb, so packte mich irgendwann der Ehrgeiz mir auch mal andere Meinungen dazu einzuholen. So erstellte ich einen kleinen Blog bei Google und stellte einige Geschichten ein.

Sicher gab es schon tausende SM-Stories im Internet, aber ich hatte bisher keine gefunden, die meinen Geschmack getroffen hatte und ich wollte einfach sehen, ob es auch andere gab mit meiner Ansicht. Nur hatte ich leider keine Ahnung von Suchmaschinenoptimierung oder Backlinks und allen anderen Sachen, die nötig waren, damit mein Blog überhaupt gefunden wurde. Und so landete ich schlussendlich nach einem Jahr wieder auf dieser SM-Seite.

Dieses Mal wollte ich aber absolut keine neuen Kontakte, deshalb stellte ich meine Filter so ein, dass niemand mir direkt schreiben konnte, bevor ich meinen Blog im Profil verlinkte und eine meiner Geschichten ins dortige Forum stellte.

Die Kommentare ließen auch nicht lange auf sich warten, auch wenn es darin weniger um meine Fähigkeiten als Autorin ging, sondern eher junge Männer waren, die sich die gleiche Behandlung wie in der Geschichte wünschten. Im Prinzip war es das gleiche Problem, das ich auch schon vor einem Jahr hatte. Ich hatte eine Vagina und dominant im Profil stehen und daher war alles, was den Männern einfiel reines Geschleime.

Von daher konnte ich mich wenigstens glücklich schätzen, dass ich bei meinem Nachrichtenfilter schlau gewesen war. Trotzdem schaffte es ein Mann durchzukommen und das auf eine Art, die mich gleichzeitig wunderte und erfreute. Sehr schöne Geschichten, Gruß HardyXY , fand ich ein paar Tage später in meinen Emails.

Es war kein Stalker, der sich auf dubiose Weise den Zugang zu meiner Email-Adresse erschlichen hatte, sondern ein 70 jähriger Mann, dem meine Geschichte offenbar so gut gefallen hatte, dass er auf meinen Blog gegangen war und dort eine Spende über Paypal schickte.

Ich schrieb ihm danach eine Nachricht auf der SM-Seite, um mich für seine Zuwendung zu bedanken. So kamen wir zum Chatten und wir blieben auch in Kontakt.

Es war in gewisser Weise erfrischend für mich mal mit jemandem zu schreiben, der nicht nur seinen Penis im Kopf hatte, auch wenn Hardy in vielerlei Hinsicht kompliziert war. Er war seit ein paar Jahren Witwer und versuchte sich selbst einzureden, dass er das überwunden hatte, was aber nicht wirklich der Fall war. Und ganz allgemein gesehen, konnte man ihn wohl als einen gutherzigen Spießer bezeichnen.

Das alles waren keine guten Voraussetzungen für einen Sub, unseren Altersunterschied mal ganz außer Acht gelassen, aber er konnte mir das ein oder andere Mal aus der Patsche helfen und ich versuchte mich so gut es ging dafür zu revanchieren.

Jedoch drang ich nie wirklich ganz zu ihm durch und auch meine Versuche, ihm die tiefere Bedeutung von BDSM näher zu bringen, scheiterten immer wieder. Er sagte zwar immer, dass er sich bessern wollte, aber so wirklich ablegen konnte er seine privilegierte Sicht auf die Welt nicht.

In gewisser Weise war das sicher verständlich. Wenn man früher Rektor in einem Gymnasium war, jetzt eine A15 Pension bezieht und sich täglich Sorgen über mögliche Kratzer im teuren Parkett macht, ist es einfach schwer den Rat einer jungen Frau anzunehmen.

Er war einfach ein Mann, über den man sich äußerlich keine Sorgen machen musste, aber es machte mich einfach traurig zu sehen, wie er in dieser neuen, digitalen Welt nicht besonders gut zurecht kam und immer wieder an seinen versteiften Denkmustern scheiterte. Deshalb beschloss ich einen Schritt weiter zu gehen, als ich eigentlich gedacht hatte.

Während der vielen Monate des Chattens, hatte er immer wieder erwähnt, wie gerne er zum FKK-Urlaub in Südfrankreich gefahren war, aber einfach keine Begleitung mehr dafür fand. Dieses Jahr würde ich diese Begleitung sein, aber ich würde ihm nicht einfach eine Wiederholung geben, sondern im zeigen, was es bedeutet ein Sub zu sein. Vorher hatte ich ihn immer wieder dabei erwischt, dass er nur das machte, was er wollte. Das würde es dieses Mal nicht geben.

Ich ließ ihn komplett im unklaren darüber was ich ich vorhatte und gab ihm auch nicht einmal einen Hinweis, dass ich ihn besuchen würde. Nur eine kleine Aufgabe gab es, um sicherzustellen, dass er bei meiner Ankunft auch Zuhause war. Dann fuhr ich einfach zu ihm hin.

Seine Adresse hatte er mir schon mehrmals geben und so war es nicht allzu schwierig sein Haus zu finden, aber als ich schließlich an seiner Tür klingelte, war die Verwirrung bei ihm mehr als groß.

Ich hatte mich unterwegs noch in mein schwarzes Leder-Outfit geworfen um von Anfang an keinen Zweifel daran zu lassen, dass ich als Domina gekommen war und genau diese Tatsache verfehlte ihre Wirkung nicht.

Im Chat hatten wir großteils in einem freundschaftlichen Ton mit einander geredet und er hatte oft geschrieben, dass er mich gerne drücken würde. Aber jetzt stand er einfach nur regungslos in seiner Türschwelle und wusste scheinbar nicht, wie er reagieren oder was er sagen sollte.

Willst Du mich nicht hineinlassen? , fragte ich nach einem kurzen Moment, um ihn wieder in die Realität zurück zu holen. Äh ... ja , kam kurz danach von ihm zurück und er trat beiseite um mich reinzulassen.

Ich ließ ihn dann absichtlich etwas außen vor und ging auf direktem Weg ins Wohnzimmer. Sein Haus kannte ich schon von den Bildern fast auswendig und Hardy konnte nichts dagegen tun.

Es war sogar ein bisschen wie eine Genugtuung für mich seine ganze Angeberei über die vergangenen Monate gegen ihn zu verwenden.

Ich setzte mich dann im Wohnzimmer aufs Sofa mit den Heels. Für mich war es nichts besonderes mehr, aber Hardy zucke bei jedem Fußtritte leicht zusammen. Wir hatten schon oft über sein teures Parkett aus Afrika geredet, aber jetzt sehen zu können wie es ihn störte, dass die Heels immer wieder auf das Holz trafen, war einfach göttlich.

Ich möchte, dass Du jetzt bei Origan-Village anrufst und unseren Urlaub für Morgen buchst. Eine Woche habe ich Zeit , sagte ich.

Gut, dann bring mich mal ins Gästezimmer. Wir fahren dann morgen nach dem Frühstück los. Jetzt möchte ich mich aber erst mal ausruhen , antwortete ich und stand wieder vom Sofa auf.

Er gehorchte wieder und für mich war der Tag damit eigentlich erledigt, nur Hardy schien sich immer noch nicht sicher zu sein, ob das alles real war oder ob er nur träumte. Ein paar mal klopfte er noch an meine Tür und erkundigte sich nach meinem Befinden, bevor endlich die Nachtruhe herrschte.

Wir begannen den Tag früh mit einem ausgiebigen Frühstück und Hardy schien auch seine Stimme wiedergefunden zu haben, auch wenn er nicht wirklich wusste, worüber er reden sollte. Und so ging es fast nur darum, ob ich eine gute Reise hatte.

Aber als wir dann unser Gepäck in sein Cabrio geladen hatten und endlich auf der Straße waren, schien er wieder in seinem Element zu sein. In einem teuren Auto auf dem Weg in den Urlaub und noch dazu eine junge Frau an seiner Seite, das war wohl einfach seine Welt.

Es war eine lange Fahrt und ich persönlich hatte eher ganz andere Gedanken. Bisher hatte ich mir nie Gedanken darum gemacht, was ich mit einem Sub machen sollte, bis es soweit war. Dieses Mal war es aber ein bisschen anders. Ich befand mich in unbekannten Gewässern und improvisieren würde etwas schwierig werden. FKK war bisher nie ein Thema für mich gewesen und so wirklich ein Problem sah ich darin auch nicht, aber es war ein bisschen kontra-produktiv für mich.

Man konnte es wohl am besten mit diesem alten Louis de Funès Film vergleichen, indem die Polizisten versuchten ein paar Nudisten zu verhaften. Um das zu schaffen, mussten sie sich selbst erst mal komplett ausziehen, aber dann konnten sie keine Verhaftung vornehmen, weil sie ohne Uniform nicht beweisen konnten, dass sie Polizisten waren.

Wenn man dann einen Sub wie Hardy bei sich hat, der eine recht oberflächliche Ansicht über BDSM hat, dann könnte es vielleicht ein Problem werden.

Ich hatte zwar ein paar Dinge in meinem Rucksack, für die ich im Vorfeld ein paar Ideen hatte, aber in Sachen Kleidung hatte ich nur mein Leder-Outfit, in dem ich angereist war. Wenn ich also einen Plan durchziehen wollte, dann musste alles direkt am Anfang klappen und ich hatte nur die Hinfahrt, um mir detailliert etwas zu überlegen. Aber bei so vielen unbekannten Faktoren war das kaum möglich.

So verbrachte ich quasi die ganze Fahrt damit mir den Plan von dem Anwesen anzusehen und die Möglichkeiten durchzugehen.

Wir hielten noch ein paar mal unterwegs an, damit wir die Beine vertreten konnte und um etwas zu essen. Hardy blühte dabei immer mehr auf, auch wenn Mc-Donalds absolut nicht seine Welt war. Es schien ihm zwar zu schmecken, aber man konnte deutlich sehen wie froh er war, dass seine Bekannten ihn nicht in so einer Filiale sehen konnten.

Ich fand das lustig, aber auch ich hatte meinen peinlichen Moment, als wir schließlich beim Eingang zum Village ankamen.

Der Mitarbeiter an der Rezeption sah mich die ganze Zeit mit einem sehr merkwürdigen Blick an, bevor er uns schließlich die Schlüssel zu unserem Bungalow gab. Fast so, als wäre er sich nicht sicher, ob ich noch als Trophy Wife durchgehe oder ob das schon Inzest war.

Auch auf dem Weg durch die Anlage ernteten wir eher komische Blicke bis zu dem Punkt, wo es sogar Hardy etwas unangenehm zu sein schien, aber ich konnte damit umgehen. Immerhin würde es wohl mein erster und einziger Aufenthalt hier sein und ich sah es auch eher als eine Aufgabe und nicht als Urlaub an.

Wir bezogen dann zuerst unsere Ferienwohnung und aßen eine Kleinigkeit, bevor wir uns auf diese ganze FKK-Sache einließen. Genau genommen war es Hardy, der jetzt zögerte. Während ich schon längst nackt war, stand er immer noch vor seinem Kleiderschrank und schien zu überlegen, ob es das richtige war sich auszuziehen. Erst als ich ihn dazu aufforderte kam er endlich in die Hufen.

Er brauchte ziemlich lange und immer wieder schielte er zu mir rüber, als hätte er noch nie eine nackte Frau gesehen. Ich hatte ihm zwar schon das eine oder andere Nacktbild von mir gezeigt, aber in der Realität war es wohl nochmal ein ganz anderes Kaliber für ihn.


Willst Du mir nicht mal die Anlage zeigen? , fragte ich, nachdem er endlich fertig war und schnappte mir meinen Rucksack.

Er brauchte einen Moment bis er schließlich nickte und mit mir nach draußen ging. Ein süßer, aber leicht fordernder Ton schien bei ihm zu funktionieren und das wollte ich so lange wie möglich nutzen.

Die Location an sich war wunderschön. Eine Mischung aus Campingplatz und Centerparks. Alles im Grünen und gespickt mit kleinen Wohnanlagen, Sportplätzen und Swimmingpools. Nur die ganzen nackten Leute störten etwas.

Man kann über Nudisten sagen was man will, aber schmerzfrei sind sie wirklich. Manche Menschen sind sehr ästhetisch, wenn sie nackt sind und andere weniger. Aber der Anblick eines ganzen Rudels von Rentnerinnen beim Wasser-Volleyball, das war ein Bild, dass sich lange in meinem Kopf halten würde.


Dass Hardy mehr auf junge Frauen stand, wurde bei dieser Gelegenheit auch mehr als deutlich. Er rückte immer sehr nah an mich heran, wann immer wir an einer Gruppe von Menschen vorbei kamen. Wahrscheinlich hätte ich ihm einen riesen Gefallen getan, wenn ich einfach händchenhaltend mit ihm durch die Anlage marschiert wäre, aber für mich war es die erste gute Gelegenheit ihm zu zeigen, wer die Domina und wer der Sub war.

In einem ruhigen Moment ergriff ich dann schließlich die Initiative und drückte ihn einfach in ein Gebüsch.

Deine Herrin fühlt sich etwas unwohl mit all den Spannern hier. Fändest Du es nicht besser, wenn sie stattdessen dich anstarren würden? , fragte ich mit einer extra süßen Stimme.

Ja, das wäre besser , antwortete Hardy, nachdem er einige Zeit stumm geblieben war. Er schien ziemlich unsicher zu sein. Bisher hatte ich mich auch noch nie als seine Herrin bezeichnet und wahrscheinlich hätte er sich eher einen Quickie im Gebüsch erhofft, als eine SM-Handlung.

Ich holte dann einen breiten Ledergürtel aus meinem Rucksack und Hardy streckte sofort und ohne zu fragen seinen nackten Hintern entgegen. Aber ich wollte ihn nicht schlagen. Ich wusste schon lange, dass er ziemlich masochistisch war, aber was ich jetzt mit ihm vorhatte war schlimmer als ein paar Striemen auf dem Po.

Nur einen sanften Klaps auf die rechte Pobacke bekam er, bevor ich ihm den Gürtel so anlegte, als hätte er eine richtige Hose an.

Er schien jetzt richtig verwirrt zu sein, aber als ich noch weitere Sachen aus meinem Rucksack kramte und der Gürtel am Ende mit großen Kartentaschen und Feldflaschen bestückt war, verstand er schließlich was ich vorhatte.

Wenn alle nackt sind, fallen die Menschen auf, die angezogen sind. Aber am meisten Aufmerksamkeit bekommen die, die sich nicht trauen nackt zu sein. Und so wurde es ein sehr amüsanter Rundgang durch die Anlage. Ich hielt extra einen deutlichen Abstand zu ihm, um ihm wirklich die volle Aufmerksamkeit der anderen Leute zu geben.

Am Ende unserer Tour hatte ich wirklich das Gefühl, dass er das Konzept einer Demütigung verstanden hatte und für den Rest des Tages wollte ich ihm etwas Ruhe geben um damit fertig zu werden.


Eines der größten Probleme mit männlichen Subs war einfach, dass sie alles nur als eine Art Rollenspiel betrachteten und das Spiel mit einer Domina so eine Art Abenteuer für sie war. Die Frau hatte ein paar Minuten oder Stunden die Kontrolle, durfte den Mann bespielen und danach war wieder alles beim alten. Hardy war ein Paradebeispiel dafür. Solange man ihm Aufgaben gab, die ihm gefielen, war alles gut. Wenn es ihm nicht gefiel, konnte er auch schon mal bockig werden.

Das wollte ich einfach bei ihm in den Griff kriegen und dafür fiel mir bei ihm nur eine Lösung ein. Aber heute wollte ich ihm das noch nicht zumuten. Und so verbrachten wir den Rest des Abends ganz entspannt im Bungalow und unterhielten uns über Gott und die Welt.

Uns trennten über 40 Jahre und auch nach der ganzen Chatterei über viele Monate war es gar nicht so leicht einen Einstieg zu finden. Aber ich wollte ihm auch zeigen, dass es bei einer Dom / Sub -– Beziehung nicht nur um Sex ging. Und so wurde es irgendwann doch noch ein ganz schöner Abend.

Der nächste Morgen begann für mich wesentlich später als für Hardy. Ich denke, ich war einfach noch müde von dem ganzen Reisen. Auf jeden Fall hatte Hardy schon Brötchen mit Aufschnitt besorgt, als ich meine Augen wieder öffnete. So war es schon fast Mittag, als wir mit dem Frühstück fertig waren.

Ich ließ Hardy dann im Bungalow zurück, während ich mich auf einen kleinen Rundgang machte. Aber bevor ich mich allzu weit entfernte, machte ich noch einen Anruf und gab Maxime Bescheid, dass wir uns gleich am Eingang zur Anlage treffen könnten.

Das gute an Callboys ist einfach, dass sie nicht viele Fragen stellten, weder in Frankreich noch in Deutschland. Und so konnte ich einen langen Spaziergang machen und ihn gleich am Tor mitnehmen.

Mein Englisch war gut genug, um ihm zu erklären was er tun sollte und der einzige Unsicherheitsfaktor war nun Hardy.

Wir brauchten eine knappe Viertelstunde zurück zum Bungalow und Hardy war gerade dabei sich auf der Terrasse zu sonnen.

Hallo , sagte er etwas unsicher, als wir vor ihm auftauchten. Er machte ein ziemlich besorgtes Gesicht. Der Gedanke daran, dass ich mich schon am ersten Tag unseres Urlaubs einen Neuen gesucht haben könnte, schien ihn deutlich traurig zu machen.

Bist Du bereit für deinen Lover? , fragte ich wieder extra süß, nachdem ich Maxime in den Bungalow geschickt hatte.

Meinen Lover? , antwortete er nach einem Moment ganz entgeistert. Ja dein Lover. Ich denke nach 70 Jahren ist es endlich mal Zeit für deine erste Bi-Erfahrung , sagte ich wieder.

Meine Worte schienen Hardy so gar nicht zu gefallen. Er wäre wohl lieber ein Cuckold-Sklave, als ein Bi-Sklave. Aber bevor er irgendwas sagen konnte, setzte ich mich auf seinen Schoß.

Weißt Du, ich hab mich gefragt, ob Du auch Dinge tun würdest, die nur mir gefallen. Denkst Du, dass Du das hinbekommst? , fragte ich.

Franziska, ich stehe absolut nicht auf Männer , stammelte er nach einem kurzen Moment.

Das weiß ich doch Hardylein, aber Du sollst dich ja nicht verlieben. Du sollst ihn noch nicht einmal streichen. Du sollst dich einfach nur von ihm ficken lassen. Und danach hab ich eine Überraschung für dich , antwortete ich wieder und stand dann wieder von seinem Schoß auf.

Ich konnte sehen, wie Hardy buchstäblich hin und hergerissen war und ich stellte mich schon darauf ein, dass ich Maxime bezahlen musste, ohne dass etwas passierte. Aber nach ein paar endlos langen Minuten stand Hardy schließlich auf und ging auch in den Bungalow.

Nach einer guten halben Stunde kam Maxime wieder nach draußen und holte sich seine Gage ab, aber Hardy blieb drinnen. Ich wartete noch ein paar Minuten, bis ich schließlich zu ihm rein ging.

Was machst Du nur mit mir Franziska? , fragte er fast stammelnd. Er lag noch auf dem Bauch, als wäre Maxime gerade erst fertig geworden.

Ich möchte, dass Du etwas verstehst Hardy. Du kannst kein Sub sein, wenn Du dich selbst für überlegen hältst. Du kannst zwar Geschichten schreiben, in denen Du der Sklave von ein paar hübschen Damen bist, aber das wird immer Phantasie bleiben, solange Du nicht über deinen Schatten springen kannst , antwortete ich und klopfte ihm ein paar mal anerkennend auf den Rücken.

Ich setzte mich danach auf mein Bett und wartete, bis er sich wieder aufgerichtet und sich einigermaßen gefangen hatte.

Wollen wir jetzt über deine Belohnung sprechen? , frage ich dann. Meine Belohnung? , fragte er etwas verwundert, als hätte er schon alles vergessen, was ich vor Maxime gesagt hatte.

Ja. Entweder wir vergessen die ganze Sache, genießen des Rest der Woche und schließen uns den Volleyballerinnen an oder wir gehen weiter und Du wirst mein richtiger Sub , antwortete ich und ließ ihm dann wieder einen Moment um darüber nachzudenken.

Wenn ich dein Sub werde, ist die Belohnung, dass ich mit noch mehr Männern schlafen muss? , fragte er nach ein paar Augenblicken.

Nein, was genau noch passieren wird verrate ich dir nicht. Aber wir würden damit beginnen, dass Du mit mir schlafen darfst. Aber danach musst Du natürlich das hier tragen, wenn wir hier im Bungalow sind , antwortete ich und kramte danach einen Peniskäfig aus meinem Rucksack hervor. Also, wie entscheidest Du dich?

Hardy hatte sich dafür entschieden mein Sub sein zu wollen. Wirklich überraschend war das für mich nicht. Die Verlockung mit mir schlafen zu dürfen war wohl einfach zu groß für ihn.

Den Peniskäfig danach hatte er dann allerdings nicht mehr ganz so gut vertragen. Man konnte ihm wirklich ansehen, dass er sich nicht sicher war wie es weitergehen sollte.


Zugegeben, es war eine gemeine Wahl, vor die ich ihn gestellt hatte. Inzwischen war ich mir sicher, dass ich ihn zu einem guten Sub erziehen könnte, nur musste ich bei diesem Gedanken mit mir selbst hadern. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Hardy gar kein Sub sein wollte und dass er das alles aus reiner Einsamkeit heraus tat.

Er hatte mir in unseren Chats schon viele Geschichten erzählt. Meistens war es reines Angeben, zum Beispiel wo er schon überall im Urlaub war oder dass er den Prinz von Hohenzollern persönlich kannte. Aber eines war mir dabei aufgefallen. Hardy war ein Mann, der wohl noch nie richtig gelitten hatte. Er war gesund, hatte immer genug Geld und ihm war immer langweilig.

Seine Frau war zwar gestorben und ich wollte das nicht herunterspielen, aber er hatte mir auch erzählt, dass er nächtelang damit zubrachte in Chats mit jungen Frauen zu schreiben, ohne dass sie davon wusste. Und jetzt war er hier mit mir und tat Dinge, die ihm überhaupt nicht gefielen, nur um mich zu beeindrucken und nicht zu verlieren.

Ich könnte also so weitermachen, ihm eine demütigende Aufgabe nach der anderen geben und sehen, wie er damit klar kam. Aber ich wollte ihm lieber helfen, auch wenn es einen Arschtritt erforderte.

Ich dachte die halbe Nacht darüber nach, wie ich aus dem Spießer-Lehrer einen coolen Outlaw machen konnte, aber erst beim Frühstück hatte ich genug Ideen zusammen. Hardy hatte Brötchen und Aufschnitt besorgt. Ziemlich bürgerlich eigentlich, aber ich musste ja erst seinen Peniskäfig aufschließen und als er zurück kam wieder anlegen. Aber das war gar nichts im Vergleich zu dem, was ich mit ihm vorhatte. Was hältst Du davon, wenn wir heute einen kleinen Stadtbummel machen. Ich will mal hier raus , fragte ich, nachdem wir mit dem Essen fertig waren.

Hardy war sofort einverstanden. Wahrscheinlich kam es ihm sehr gelegen endlich eine Hose anziehen zu dürfen oder vielleicht würde er sowieso allem zustimmen, was ich wollte, das konnte ich nicht sagen, aber es gab ja keinen Grund nicht höflich zu fragen.

Wir zogen uns dann an und gingen zum Auto. Es war auch für mich ein schönes Gefühl nicht mehr von allen angesehen zu werden. Hier war das zwar irgendwie normal, aber daran gewöhnen konnte ich mich einfach nicht. So Hardy, bevor wir losfahren gibst Du mir alles, was Du in deinen Taschen hast , sagte ich, nachdem wir eingestiegen waren. Er sah mich einen Moment ziemlich peinlich berührt an, tat aber dann was ich gesagt hatte. Ohne irgendwas zu sagen überreichte er mir seine Brieftasche, ein Taschentuch, sein Handy und eine kleine Packung Cialis. Ich musste laut kichern, als ich das Erektionsmittel in der Hand hielt. Das war einfach typisch Hardy, sein Penis hängt in einem Plastikkäfig, aber trotzdem denkt er darüber nach, ob er heute nochmal mit mir schlafen darf.

Dann fahr mal in die nächste Stadt , sagte ich vergnügt, nachdem ich mich wieder beruhigt hatte. Hardy sah noch ein paar mal zu mir rüber, als hoffte er, dass ich ihm die Sachen zurückgeben würde. Erst als ich ihm einen Klaps auf sein Gehänge gab, fuhr er endlich los.

Ich konnte nicht wirklich abschätzen, wohin die Reise ging. Für mich war es ein unbekanntes Land, dessen Sprache ich nicht im Ansatz verstand, aber Hardy kannte die Gegend so gut, dass er noch nicht einmal ein Navi brauchte um sich zurecht zu finden. So konnte ich die Fahrt sogar etwas genießen, ohne mir über irgendwas Gedanken machen zu müssen. Einen Moment lang die Seele baumeln lassen und die Hände in den kühlen Fahrtwind strecken.

Ein bisschen ironisch war es schon, dass ich Hardy genau das austreiben wollte, was ich selbst gerade genoss. Er trieb es zwar auf die Spitze mit seinem Lebensstils und seinem Denken, trotzdem musste ich aber mit gutem Beispiel voran gehen.

Als wir dann schließlich auf einem kleinen Parkplatz anhielten und ich die Orientierung wiedergefunden hatte, war ich ehrlich gesagt nicht besonders überrascht. Ob wir in einer Klein- oder einer Großstadt waren, konnte ich nicht sagen, aber wir standen am Rande einer Fußgängerzone. Schon vom Auto konnte ich viele kleine Cafes und Eisdielen sehen. Dazu kamen noch unzählige Pärchen, die händchenhaltend durch die Gassen schlenderten. Also nicht wirklich verwunderlich, dass Hardy diesen Ort für mich ausgesucht hatte, aber es war das komplette Gegenteil von dem, was ich mit ihm vorhatte. Ob ich hier überhaupt alles finden würde, was ich mir ausgedacht hatte, war mehr als fragwürdig.

Zudem war mein Outfit auch mehr als unpassend für so eine Gegend. Hardy hatte wieder seine Anzughose und ein feines Hemd dazu an, aber ich stand hier in meinen schwarzen Lederklamotten. Kein passender Aufzug für so eine Gegend. Ich ging dann los und sah mich genauer um. Ein bisschen nervig war das mit Hardy schon, fast bei jedem Cafe blieb er stehen und sah mich an. Ohne Brieftasche konnte er natürlich nichts machen, aber er traute sich wohl auch nicht zu fragen. Nach Kaffee und Kuchen war mir gerade aber überhaupt nicht.

Damit musst Du eine halbe Stunde auskommen. Ich hol dich hier wieder ab , sagte ich zu Hardy und gab ihm noch 10 Euro aus seiner eigenen Brieftasche. Dann ließ ich ihn einfach stehen und machte mich allein auf den Weg.

Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich mal so unsicher gewesen war. Für mich war mein Vorhaben keine große Sache, es gab sogar TV-Shows darüber, aber ob Hardy wirklich der passende Kandidat war, konnte ich nicht sagen. Ich stand bestimmt eine Viertelstunde vor dem Laden, bis ich mich endlich entscheiden konnte hinein zu gehen. Biker-Shops haben immer so etwas rebellenhaftes. Der Geruch vom Leder gemischt mit dem Geruch von Motoröl war einfach etwas schönes. Dazu wurde ich hier auch nicht wegen meinem eigenen Outfit angestarrt. Die Frage war nur, ob es Hardy auch gefallen würde. Ich ging direkt in die Ecke mit der Bekleidung und sah mich um.

Schwarze Lederhose, schwarzer Hoody, schwarze Lederweste und schwarze Bikerstiefel hatte ich am Ende in meiner Einkaufstüte. Billig war es nicht, aber der Versuch war es einfach wert. Nach dem Bezahlen machte ich mich wieder auf den Weg zurück. Hardy konnte ich schon von weitem sehen. Ungeduldig saß er auf einer Bank und aß ein Eis.

Er sah aus wie der liebe Opa, der gerade mit seinen Enkeln einen Ausflug machte und ich versuchte mir vorzustellen, wie er wohl in den neuen Sachen aussah. Für sein Alter hatte er sich gut gehalten, aber so wie er sich kleidete und stylte war er alles andere als heiß. Komm Hardy, es wird Zeit für ein paar Veränderungen an dir , sagte ich, als ich wieder bei ihm angekommen war. Er sah mich mit einem fragenden Blick an, aber er folgte mir wieder ohne Fragen oder Widerworte. Am liebsten hätte ich ihn sich gleich umziehen lassen, aber zuerst wollte ich mich um seine Frisur kümmern. In der Vergangenheit hatte ich da schon ein paar Experimente mit ihm gemacht, aber ich könnte nie soweit gehen, wie ich wollte.

Ich ging also auf direktem Weg zum nächsten Friseur und schubste Hardy auf den nächsten freien Platz. Es war so ein Laden, wo man ohne Termin auftauchen konnte und jeder Haarschnitt pauschal 15 Euro kostete. What kind of cut may I give you? , fragte die junge Dame in perfektem Englisch. I want something manly, something macho. Let's go with bald , antwortete ich schnell, bevor Hardy etwas sagen konnte. Ob er alles verstanden hatte, wusste ich nicht, aber als die Maschine hinter ihm anfing zu rattern, fing er auch an zu zittern. Ich fing schnell an seinen Arm zu streicheln, weil es fast so aussah, als würde er jeden Moment als dem Laden flüchten. Büschel für Büschel an grauen Haaren fielen langsam auf den Boden.


Ich hatte nie verstanden, warum Hardy sich nicht selbst für eine Glatze entschieden hatte. Er hatte das passende Gesicht dazu, aber er kämmte immer seine Haare hin und her, um die lichten Stellen zu verdecken. Lieber das bewahren, was für 30 Jahren mal gut war, anstatt das zu tun, was jetzt am besten aussah war wohl seine Devise. Damit sollte jetzt ein für alle mal Schluss sein. Es dauerte keine 5 Minuten, bis von seinen Haaren nichts mehr übrig war und die Dame den Frisierumhang wieder abnahm. Er schien nicht besonders begeistert zu sein, obwohl es eindeutig besser aussah als vorher. Ich bezahlte dann schnell die Dame, um mit Hardy wieder allein sein zu können.

Jetzt musst Du dich noch umziehen , sagte ich mit der süßesten Stimme, die ich machen konnte und schickte ihn dann mit meiner Einkaufstüte auf die Toilette. Ein bisschen fühlte ich mich wie eine Mutter und Hardy war der kleine Sohnemann, der neue Kleider anprobieren musste. Er brauchte ziemlich lange, bis er endlich wieder aus der Toilette herauskam und sah irgendwie ziemlich gefährlich aus.

Soll ich das wirklich anbehalten? , fragte er, nachdem er wieder neben mir stand. Du siehst endlich mal gut aus und jetzt willst dich schon wieder umziehen? , kicherte ich. Ich bin ein Linker Franziska, kein krimineller Rocker , antwortete Hardy. Du bist nur SPD-Wähler Hardy und das sind die wahren Kriminellen. Und jetzt komm mit, es wird Zeit, dass wir aus dem Spießer einen Rebellen machen , sagte ich noch und ging dann wieder hinaus in die Fußgängerzone.

Nun war es Hardy, der die Aufmerksamkeit hatte, aber das war nicht verwunderlich. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, aber in einem guten Sinn. Benutze die Sachen, wenn Du mal einen Moment ungestört bist , sagte ich zu Hardy, nachdem wir ein Stück gegangen waren und gab ihm dann das Cialis und den Schlüssel zu seinem Peniskäfig. Jetzt musste ich nur noch eine Gelegenheit finden, damit Hardy mal die Sau rauslassen konnte, aber so leicht war das hier nicht. Er war alles andere als dumm, hatte Physik und Informatik unterrichtet am Gymnasium. Ich hätte es nur lieber gehabt, wenn er wüsste, wie man Straßenlaternen austritt , anstatt jedem die Glühbirne zu erklären.

Meine Wahl fiel dann am Ende auf einen etwas größeren Feinkostladen am Rande der Fußgängerzone. Hier waren nicht ganz so viele Leute und es gab trotzdem einen guten Kontrast zu Hardys neuem Outfit. Ich wartete noch kurz, bis er sich des Käfigs entledigt und das Cialis genommen hatte und betrat dann mit ihm das Geschäft. Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Fisch und Alkohol. Viel mehr gab es hier nicht, aber alles sauber und ordentlich in halbhohen Regalen verstaut. Ein paar Mitarbeiter kümmerten sich um die wenigen Kunden oder räumten Kartons mit neuer Ware ein. Was machen wir hier? , fragte Hardy, nachdem wir ein bisschen im Geschäft herum gegangen waren.

Wirkt es schon? , antwortete ich und fuhr mit meinem Finger langsam über seinen Schritt. Auf eine Antwort musste ich gar nicht lange warten. Schon während meinem Streicheln rührte sich etwas in seiner Hose und wurde immer größer. Ich fackelte nicht lange und machte langsam und vorsichtig seinen Reißverschluss auf. Sein Penis sprang mir sofort entgegen, obwohl es Hardy gerade wohl mehr als peinlich war, zumindest war sein Gesicht röter als sein Glied. Ich denke Du bist soweit , sagte ich noch, bevor ich mich umdrehte und ihm meinen Hintern entgegen streckte.

Etwa eine halbe Minute wartete ich, bis ich einsehen musste, dass Hardy sich mehr für die anderen Leute und die Kameras im Laden interessierte, als für mich. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, aber wirklich verwundert war ich nicht. Findest Du mich etwa nicht attraktiv? , kicherte ich ihm zu und beobachtete seine Reaktion. Sein Gesicht war noch etwas roter geworden und große Schweißtropfen hatten sich auf seiner Stirn gebildet. Franziska, das können wir doch hier nicht machen , stammelte er und versuchte seinen Penis wieder hinter dem dicken Leder seiner Hose zu verstecken. Können wir nicht? Das ist aber schade. Dann müssen wir etwas anderes finden, bevor deine Eier zu sehr anschwellen , kicherte ich wieder.

Ein bisschen gemein war es schon von mir, denn eine Alternative hatte ich schon im Sinn, seit wir den Laden betreten hatten und so holte ich schnell ein kleines Messer aus meinem Rucksack und griff dann nach einer Wassermelone. Ein Loch war schnell geschnitten, aber das Geräusch war etwas eklig, als ich die Melone auf seinen Penis pfropfte. Beeil dich, bevor man uns erwischt. Ich halte solange Wache , kicherte ich nochmal, bevor ich Hardy seine Arbeit machen ließ.

An verfrühter Ejakulation litt Hardy auf jeden Fall nicht, auch wenn ich ihm das in dieser Situation gewünscht hätte. Erst brauchte er eine halbe Ewigkeit, um sich aus der Schockstarre zu befreien und dann war es auch nicht gerade einfach für ihn. Der Saft der Melone tropfte auf den Boden oder lief ihm in die Hose und immer wieder musste er wieder von vorne anfangen, weil jemand an uns vorbei gelaufen war. Endlose Minuten vergingen, bevor ich endlich auf seinem Gesicht eine befreiende Erregung sehen konnte. Aber danach schien Hardy auch vollkommen fertig zu sein.

Ich nahm ihm schnell die Melone ab und klebte einen Aufkleber von einer anderen Frucht auf das Loch. Inzwischen war es auch mir ziemlich unwohl und ich erwartete jeden Moment die Stimme des Ladendetektivs zu hören. Deshalb schnappte ich mir Hardy und verließ mit ihm fluchtartig das Geschäft. War das nicht aufregend und spaßig? , fragte ich vergnügt, nachdem wir genug Distanz zwischen uns und den Laden gebracht hatten.

Was machst du nur mit mir Franziska? , fragte Hardy wieder. Es war die gleiche Reaktion von ihm wie nach der Begegnung mit Maxime und es war wohl die beste Zeit für die nächste Lektion.

Ich suchte uns eine abgelegene Sitzbank und kuschelte mich dann auf seinen Schoß. Weißt Du, warum es keine schwulen Feministen gibt? , fragte ich, nachdem Hardy sich wieder etwas beruhigt hatte. Was? , antwortete er nur etwas verdattert. Es gibt keine, weil Schwule keine Frauen ficken wollen. Und das ist auch meistens das Problem mit manchen Subs. Sie geben sich devot und demütig, aber in Wahrheit wollen sie nur ficken. Das ist mehr als lästig.

Ich wünsche mir einen starken Beschützer, keinen Waschlappen, der alles mitmacht, weil er hofft mit Sex belohnt zu werden. Einen Rebell, auf den man stolz sein kann ihn sein eigen zu nennen.

Denk mal darüber nach , antwortete ich ihm und versank noch etwas mehr in seinen Armen.

Und Hardy meint:

Es ist einfach schön! Wir haben in Origan Village ein Häuschen Richtung Sonnenaufgang mit einer Terrasse ohne Einsicht und ruhig gelegen mitten im Wald. Schlafzimmer, TV, Bad mit Whirlpool. Küche im Freien. Dann gleich um die Ecke die Schwimmbecken, großzügige Terrassen, die wie kleine Privatstrände zum süßen Nichtstun und zur Erholung einladen.

Das allerschönste ist aber, dass ich mit Franziska hier sein darf. Inzwischen kenne ich sie schon ein bisschen und versuche zu spüren, was sie möchte, was sie von mir erwartet. Wir sind Freunde der besonderen Art. Sie ist die Frau, die ich als Mann verehre, für sie darf ich der Mann sein und gleichzeitig beherrscht sie mich: sie fühlt dominant, ich fühle devot, wenn ich an Franziska denke. Das ist kein Rollenspiel für ein paar Stunden, für ne Woche Urlaub hier oder so. Das ist wie verheiratet sein, das geht weiter. Jeder hat sein Leben und wie zwei Kreise, die sich überschneiden, gibt es dort einen Bereich wo Dom-Sub drauf steht – für beide. Das mit Maxime war so ein Beispiel. Ich habe begriffen, dass ich als Sub das machen darf, besser machen muss, was meiner lieben Franziska Spass und Freude macht, auch wenn ich es ungern mache. Vielleicht ist es einfach so: die Motivation etwas für Franziska zu machen ist größer als etwas nicht zu machen was sie möchte und ich nicht mag.

Ihre blitzenden Augen als sie den Peniskäfig am ersten Tag in den Händen hielt war so ein Beispiel. Klar möchte ich so was nicht, schon gar nicht hier. Aber ich habe dann abends ihre Freude gespürt als sie nach dem Abendessen den Käfig abschloss.

Gestern haben wir einen Ausflug ans Meer gemacht. Cap Ferrat, dann an einem versteckten FKK-Strand im Meer baden oder besser die Füsse nass machen. Eze, Parfumfabrik Fragonard. Dann Kaffeetrinken, Matisse-Museum und wieder zurück fahren ins FKK-Dorf. In unserem Häuschen, da ist es einfach ruhiger. Relax! Wir genießen die Sonne, faul sein, im Pool schwimmen, bummeln runter zum Fluss Var durch eine kleine Schlucht mit Metalltreppen. Dort im gestauten Fluss nackt ins Wasser. Das alles ist schön.


Der Peniskäfig stört mich natürlich die ganze Zeit. Franziska hat ihn mir nach der Sache mit der Melone abends wieder angezogen. Sie hat nur gesagt Los komm her, Du brauchst das! Und er hat halt gedrückt gestern beim Ausflug ans Meer. Heute Morgen lobt sie mich aber: Du bist so lieb und der Urlaub gefällt mir. Fürs Putzen, Aufräumen, Zimmer richten, Kochen, Tisch richten, wenn wir nicht abends im Restaurant Essen gehen, bin ich zuständig und manchmal hilft sie mir gerne. Das ist schön. Ich darf sie verwöhnen, zuerst kommst Du ohne Zweifel, ohne Nachfragen. Auch wenn Du immer wieder sagst, dass ich noch viel lernen muss, weißt Du doch, dass ich ein gutes Gefühl dabei habe. Oh, das hört sich ja fast wie zu viel devot an.

Nach dem Frühstück heute morgen darf ich mir für sie überlegen, was es heißt Sub zu sein. Franziska liegt nackt unterm Sonnenschirm und beobachtet mich. Ich sitze am Tisch im Schatten auf der Terrasse und schreibe ein paar Sub-Eigenschaften auf. Franziska hört sich alles an was ich ihr nach längerem Überlegen vorlese und sagt gar nichts. Dann nach 10 Minuten oder so, Hardy gib mir mal das Blatt was Du geschrieben hast. Dann nach ungefähr weiteren 10 Minuten sagt sie nur lass, wir gehen zum Pool. Gerne Franziska und ich ergänze: Es geht nicht darum, dass ich Dein Sub bin, sondern um meine Einstellung, um die Einstellung Sub zu fühlen und das finde ich einfach schön.

Zuerst cremen wir uns mit Sonnenschutzmittel ein. Dann zwei große Handtücher, Sonnenschutz, Sonnenbrille, was zu lesen und bisschen Geld. Wir bummeln zum großen Pool und Franziska lächelt. Ich fühle einfach eine gute Freundin neben mir, wenn ich auch weiß, dass ich mit einer Domina hier bin. Wir nehmen zwei Liegen im Schatten und schauen bisschen neugierig, aber das sollte man auf einem FKK-Platz nicht machen. Es sind Kinder da, die ins Wasser hüpfen, junge Frauen, junge Männer. Eine Frau trägt ein Halsband der O, eine andere hatte eine Busen-OP, ein Busen fehlt. Mutig!. Dann ältere Frauen und Männer mehr mit Bauch als ohne. Ich glaube alle fühlen sich wohl. Auf diesem Platz im Hinterland ist das Niveau einfach höher. Es ist schön.

Franziska meint komm lass uns bisschen im Wasser plantschen. Dann holst Du mir bitte ein Eis. Du bekommst keins, dass Du das gleich weißt! Also Pool, Eis holen, schauen wie Franziska das Eis schmeckt. Ich schlucke halt leer und weiß wieder, dass ich eine gute Lady bei mir habe.

Wir gehen wieder zurück ins Häuschen. Das Mittagessen lassen wir ausfallen, gegen 17 Uhr gibt es vielleicht ein Lasagne mit Salat. Für mich Mineralwasser, für Franziska Kaffee. Das kenne ich schon von den vergangenen Tagen.

Jetzt kommt aber zuerst das Programm Urlaub genießen . Also Mittagsschlaf im Schatten auf der Terrasse. Vorher kurz duschen und das Chlorwasser wegspülen Es ist einfach schön nackt zu sein. Wie gesagt, ich glaube Franziska gefällt es auch inzwischen.

Es ist ja eigentlich immer das gleiche und die Tage schwimmen so dahin, dass du nicht mehr weißt, ob es Dienstag oder Mittwoch ist. Dafür haben wir ja das Notebook mit. "Hardylein fein siehst Du aus, würdest Du uns aus dem Kühlschrank ein Glas Weißwein reichen? Einfach dass wir in Schwung kommen." Gerne liebe Franziska und ich habe doch aufgepasst, sie hat uns gesagt, dann bekomme ich vielleicht auch etwas davon! Gerne, Moment. Weißwein öffnen, einschenken in zwei schmale hohe Gläser. Prost Franziska! Ihre Augen blitzen, sie lächelt, wirft ihre schwarzen Haare nach hinten.

Franziska hat sich von der Liege erhoben, riecht an meinem Hals, meinem Gesicht und sieht zufrieden aus.

Und jetzt kommts: "Hardy willst Du dich mir unterwerfen und hingeben, willst Du mein Sub sein?" fragt Franziska. Und ich strahle und sage "Ja liebe Franziska, das möchte ich gerne und ich nehme gerne Dein Führung an und möchte Dir gehorchen!" Hier ein Glas Wein lass uns den Wein beim Küssen tauschen von Mund zu Mund!" Franziska hält meinen Kopf und wir küssen uns wie man sich nur hingebungsvoll küssen kann. Es ist wunderschön! Jetzt sehe ich dass sie einen abschließbaren Edelstahl-Halsreif in ihren Händen hält, mir anlegt und abschließt. Ich bin ihr Sub! Und Franziska sagt "mein Sub, du trägst den Halsreif wann immer das möglich ist. Wer dich so sieht und sich auskennt, weiß dass Du einer Lady gehörst. Ich habe den Schlüssel bei mir, am Halsschmuck oder in der Geldbörse und wenn Du nach Hause kommst, dann findest Du den zweiten Schlüssel unter dem Kopfkissen, wo ich geschlafen habe."

Franziska's Hand greift nach meiner Hand und ich spüre die Schwingungen zwischen uns. Ist es vielleicht sogar Liebe? Dann sagt sie "Mein Hardy, Du musst noch empfindsamer werden. Deine naturwissenschaftliche Vergangenheit ist Dir oft im Weg und Du reagierst manchmal heftig und unpassend. Sei ein Mann! Sub-Sein kann man eigentlich nicht lernen, ich weiß aber Du versuchst es. Jetzt machst Du aber zu erst mal das Abendessen. Ich richte den Tisch für uns. Und lieber Sub Hardy, es ist Zeit, dass ich Dir den Peniskäfig abmache.

Und dann noch was: Ich habe für mich am Sonntag den Flug von Nizza nach Stuttgart gebucht, wenn Du mich dann bitte am Sonntagmorgen nach Nizza fährst.





Eleusis

Der Weg aus dem Birkenwald führt mich heute Morgen an einem Bergrücken entlang, jeder Geländebewegung folgend. Rechts am Waldrand noch betaute Spinngewebe, links abfallend eine weite offene Wiese ins helle Sonnenlicht getaucht. Unterhalb ein paar Obstbäume, dann das Dorf mit der Kirche schon von einem bläulich-violetten Ton der Ferne überzogen. Ganz im Hintergrund der Bergzug im Dunst mehr entschwunden als Gewissheit.

Ich ging langsam, beobachte eigentlich gar nicht den Weg oder die Natur, sondern ließ einfach meine Befürchtungen hinter mir, frage nicht nach verteilten oder eingeübten Rollen, denen ich nie zustimmen wollte, sondern empfinde nur die warme Morgensonne. Ihr kennt die schauende Weisheit, die behutsam, fast zögernd einen wie im Rausch ergreift, wenn man der Melodie des eigenen Ichs gehorcht. Nach ein paar Bäumen wieder eine Biegung und ein schmaler Seitenweg führt mich zu einem Rastplatz. Halbierte Baumstämme bilden um eine Feuerstelle Tisch und Bank; der ferne Horizont begrenzt das Blickfeld, ein freier weiter Platz.

Hier möchte ich mich mit Franziska zum Frühstück treffen und ich muss auch nur kurze Zeit warten bis sie kommt. Zuerst sehe ich nur eine winkende Gestalt in einem weiten Mantel. Dann beim Näherkommen bemerke ich den Frühstückskorb in ihren Händen.

Ich kenne Franziska seit vielen Jahren, habe sie aber lange Zeit nicht gesehen. Sie ist damals Domina gewesen und ich war ihr Sub. Aber das ist alles seit langer Zeit vorbei. Irgendwas kribbelt aber in mir. Wir werden sehen.

Wir begrüßen uns herzlich, vielleicht etwas vorsichtig, ein Hallo, eine Umarmung, ein Kuss. Wie gesagt, ich habe Franziska vor Jahren das letzte mal gesehen, als Freunde ihr geraten haben, doch besser nach Spanien zu gehen und dort zu leben. Jetzt steht sie vor mir und wir schauen uns an. Schweigen. Assoziationen. Jetzt. Hier ist der Frühstückskorb!
Lass uns auspacken, ich freue mich schon auf den Eistee sage sie und wir stellen Brötchen, Butter, Marmelade und die Tassen mit Eistee aus einer Thermosflasche auf eine einfache Tischdecke und setzen uns einander gegenüber.

Ihre Haare trägt sie jetzt kurz aber bunt gefärbt, das Gesicht leicht geschminkt, die Fingernägel leuchtend rot. Die Augen sind noch die gleichen, fröhliche ruhige Augen. Aber als Kleidung hat sie ausser einem wunderschönen langen Fuchspelz nichts weiter an, so dass die Sonne seitlich unter dem geöffneten Mantel auf ihre Brüste scheinen kann. Sie ist schon immer extrem gewesen und ich denke, sie fühlt sich gut.

Franziska: Einen schönen Platz hast du zum Frühstück ausgesucht, prima, und die Marmeladebrötchen und der Eistee schmecken mir. Danke das freut mich! Schau da hinten siehst du Balingen mit dem Lochenfelsen und rechts der Plettenberg mit dem Fernsehturm. Davor liegt Bisingen und Engslatt. Dort kannst du vielleicht Friederich's Haus sehen.

Aber lass uns von etwas anderem reden; der Perfektionismus bedroht hier sowieso alle. Oh ja da hast du schon recht. In Deutschland ist doch vieles anders. Ich sage immer es fehlt die Sonne. Oh Mann die Sonne! Im Süden nimmst du dir Zeit, erlebst du die Befreiung von der Zeit und die Sonne hilft dir. Bei euch gibt es doch nur Vergangenheit und Zukunft, man lebt nicht dem Augenblick, denkt nur voraus dem nächsten Vorteil!. Ich nicke und denke, dass sie irgendwo recht hat.

Dann die Frage an mich: Wie geht es Dir eigentlich. Bist Du Sub oder Dom inzwischen, hast du eine Lady, hast du eine Sub, bist du Vanilla? Ich weiß noch wie maso Du damals warst. Dann langes sich in die Augen schaue: Liebe Franziska, ja ich bin nicht dominant. Immer noch nicht. Ich fühle devot. Das ist kein Rollenspiel für ein paar Stunden, für eine Woche Urlaub oder so. Das ist wie verheiratet sein. Devot sein heißt dienen wollen und das ist schön, Du weißt es. Obwohl es im Alltag Situationen gibt, wo ich selbständig und nicht devot handle.

Franziska sagt nichts, schaut mich nur an und plötzlich ist wieder das Gefühl der Dominanz von ihr in mir. Oh Hardy denke ich! Dann sagt sie Schalte nicht deine Suchscheinwerfer ein, sondern das Flutlicht Zieh Dich aus, ich will Dich ficken!

Und ist kein sichtbares Ding
und ist auch kein unsichtbares Ding.
Er ist nichts Erkennbares und auch nichts Unerkennbares.
Suche ihn nicht,
lerne ihn nicht,
nenne ihn nicht.
Sei weit und offen wie der Himmel,
sagte Nan-tjüan.

Die Räume sind voll Sonne und die Birken stehen weit auseinander. Auf der anderen Seite jedoch beginnt alles Denken mit dem Beobachten, genauer: wir stützen uns zuerst auf die Fähigkeit Unterschiede festzustellen und im Bewusstsein festzuhalten. Danach erschließen wir den tatsächlichen Zusammenhang dadurch, dass wir sagen, die beobachteten Objekte stehen in Beziehung zueinander. Eine Beziehung (z.B. links von) wird erkannt, indem wir beim Beobachten verschiedenster Sachverhalte immer wieder etwas 'Gemeinsames' feststellen.

Wir lösen dieses Gemeinsame von den Objekten und erhalten eine Beziehung, einen abstrakten Begriff oder in komplizierten Fällen auch ein allgemeines Prinzip.

Im Alltag besteht jetzt aber die Gefahr Unklares zu sagen: einmal, wenn ein Wort verschiedene Bedeutungen hat wie so oft in der Umgangssprache und zum andern, wenn abstrakte Begriffe oder allgemeine Prinzipien in Aussagen verwendet werden, die von beobachtbaren Sachverhalten losgelöst sind, denn nur die Beobachtung bestätigt, ob beispielsweise ein abstrakter Begriff vorliegt.

Hier liegt die Quelle vieler Verwechslungen und Missverständnisse. Ein Beispiel: die Frage nach der Existenz hat seit Jahrhunderten große Verwirrung gestiftet; dabei ist die Antwort einfach: wenn ich Objekte oder Sachverhalte unter den gleichen Voraussetzungen beliebig oft beobachten kann, sage ich ein Sachverhalt existiert. Und mehr lässt sich durch Beobachten nicht sagen.

Beim näheren Hinsehen tritt jedoch eine Schwierigkeit auf. Wir verwenden nämlich immer wieder das sogenannte Induktionsprinzip: wenn zwei Sachverhalte stets zusammen aufgetreten sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass beim erneuten Auftreten des einen Sachverhalts der andere auch eintritt, umso größer, je größer die Zahl der in der Vergangenheit beobachteten Falle ist.

Vor der Anwendung muss dieses Prinzip aber erst aus der Wirklichkeit abstrahiert werden und dazu brauche ich gerade das Induktionsprinzip! Ich befinde mich also in einer Sackgasse und es bleibt mir nur ein Ausweg: ich muss an das Induktionsprinzip glauben. Beruht doch unser gesamtes Verhalten auf Assoziationen, die in der Vergangenheit funktioniert haben, und von denen wir annehmen, dass sie auch in Zukunft funktionieren werden. Kurz: die Erkenntnis ist subjektiv; sie setzt einen Akt des Glaubens voraus. Mit diesem Glauben kann ich jetzt die Wirklichkeit beschreiben und erhalte alle Wissenschaften, die beobachten und so erhaltene Tatsachen bearbeiten. Dabei werden Sätze verwendet, die eine bemerkenswerte gemeinsame Struktur bezüglich der Aussagen über Objekte und ihren Beziehungen in Sachverhalten haben. Ich sage, ein Satz, der die Wirklichkeit beschreibt, gehorcht der Logik, ist logisch. Dabei sind aber die Gesetze der Logik keine Konventionen oder vom Bewusstsein erzeugte Denkformen, sondern wurzeln in der Wirklichkeit und sind durch Abstraktion aus realen Sachverhalten gewonnen worden.

Andererseits ist der Mensch, der diese Sätze benützt selbst Teil der Wirklichkeit und die Wissenschaften beschreiben auch ihn; man weiß beispielsweise, dass jedes menschliche Verhalten bestimmt ist durch eine - wenn auch sehr komplexe Verknüpfung ursächlicher Verhältnisse und das heißt, dass das gesamte Verhalten des Menschen erklärt werden kann und die Fragen nach der Willensfreiheit, dem richtigen Handeln oder dem höchsten Gut prinzipiell beantwortet sind. Und trotzdem beschreibt die Wissenschaft das menschliche Wesen nicht vollständig: die zentrale Eigenschaften, die noch dazu kommen sind das Bewusstsein und die Sprache. Aber auch die Literatur, die Musik und die Bildende Kunst gehören zum Menschen. Dies sind Lebensäußerungen, die ich beobachten und beschreiben kann und ohne die das Leben ärmer wäre.

Aber in der Beschreibung erscheinen mir Grenzen: für mich wird eine naturwissenschaftliche Erklärung der Duineser Elegien oder einer Bachschen Fuge immer unvollständig bleiben. Jene Erregung, Einsicht, Intensität der Gefühle trifft man nicht, denn es ist mehr als Vergnügen - mehr, Sex, tiefer, keine Überraschungen, keine Gags.

Außerdem ist es eine Täuschung, dass Naturgesetze eine Erklärung der Naturerscheinung seien, denn sie liefern nur eine Beschreibung der Wirklichkeit und jedes neue Ergebnis wirft sofort eine Fülle neuer Fragen und Probleme auf. Der moderne Mensch bleibt bei den Naturgesetzen als etwas Unantastbaren stehen, wie andere bei Gott oder dem Schicksal. Es ist aber klarer eine Grenze anzuerkennen, als so zu tun, als sei alles erklärt. Es gibt ganz bestimmte Sachverhalte in der Welt, die sich der Erklärbarkeit durch den menschlichen Verstand und damit dem naturwissenschaftlichen Zugriff entziehen.

Hier setzt traditionsgemäß die Philosophie ein. Aber wie können wir philosophische Aussagen in der Wirklichkeit überprüfen? Wäre es nicht besser, wenn nur Aussagen über die reale Welt gemacht werden und immer, wenn ein anderer etwas Metaphysisches sagen wollte, ihm nachzuweisen, dass seine Sätze nicht nachprüfbar sind. Denn dadurch würde die Wirklichkeit wenigsten abgegrenzt - und jenseits dieser Grenze ist das Fragestellen unsinnig, da es keine allgemeingültige Antworten gibt.

Was ist die Konsequenz dieser Überlegungen? Wenn ich von Etwas jenseits der Grenze, von einer metaphysischen Wirklichkeit weiß, und nur die Beweise fehlen, so muss ich einfach an die Wirklichkeit jenseits der Grenze glauben. So glauben, wie an das Induktionsprinzip, der Grundlage aller Aussagen über die reale Welt, denn Beweisen heißt hier nur mit Hilfe der Naturwissenschaften beschreiben - und wäre dies hier möglich, so gehörte die Metaphysik zur realen Welt. Wir sehen es gibt Unaussprechliches: naturwissenschaftliche Aussagen über die transzendente Welt sind nicht möglich und transzendente Aussagen haben in der realen Welt keinen Sinn.

Kurz: das menschliche Denken zerlegt die Wirklichkeit künstlich in einen realen und einen metaphysischen Teil; die Grenze dazwischen kann ich denkend nicht überschreiten.

Wörter, Wörter, Wörter...
sie teilen und verein' zugleich
für den, der selbst schon so gedacht.
Aneinandergereiht vergnügen sie
doch wer zuviel begreift,
dem geht das Ewige vorbei.
Die Wirklichkeit ist ganz.

Schnell leicht groß klein Liebe, Freiheit, Willensfreiheit, naja - Schule Maus Haus raus hin her schlafen arbeiten - nackt - Film Frau Feuer Frieden zufrieden Selbstgenügsamkeit, Schmerzlosigkeit, intensivste Lustempfindung, Kontemplation, tätiges Leben, Übereinstimmung mit Gott, mit der Natur - die Lebensbedingungen oder die Menschen selbst müssen sich so ändern, dass sie zufrieden sind und zufrieden bleiben - rauf runter Tod - Leben - Haben oder Sein - ri ra rutsch, wir fahren mit der Kutsch, die Kutsch ist viel zu klein, drum lassen wirs lieber sein - die lange ionische Tunika hatte die Farbe blassgrüner Jade, so hell, dass sie beinahe weiß wirkte. Die eine Schulter ist nackt und auf der anderen wird das Gewand von einer kleinen goldenen Eule zusammengehalten; der Gürtel, eine Kette aus großen flachen Gliedern, sitzt hoch über der Taille - keine Stickerei, kein anderer Zierrat als der reich gefaltete Soff, der nur zwischen den Brüsten durch einen schweren Anhänger aus Gelbgold an die Haut gedrückt wird. Unter der linken Achse öffnet sich das lose Gewand bis zur Hüfte und sobald sie den Arm hebt, kann man das Profil ihrer nackten Brüste sehen - Leere - umstandshalber Packerei Gesicht Umkreis Lulu Pension verbieten Haus Krokodil, Dämmerung Kinder Christen Atheisten Gnostiker Agnostiker Pietisten Positivisten Katholiken Protestanten Orthodoxe - Geschwätz Stausee Gnadensysteme Sonne, Ehrfurcht, Mythos, Mystik - dem körperlichen Licht der Wahrheit, dem Unbegreiflichen, unbegrenzten Licht und der Befreiung, dem göttlichen Körper vollkommener Begabung, der der Beschützer aller lebender Wesen ist, den drei Körpern sei Huldigung - tanzen, springen, singen, hüpfen, kitzeln, ich muss jetzt in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald.

Guten Tag, mein Name ist Meise, ich bin einer jener Vögel, die Körner essen, um zu leben. Hier befinden Sie sich im Birkenwald und Sie sind offensichtlich nicht allein! Tatsächlich hatte mich der Lichtstrahl nach vielen Reflexionen und Brechungen in den bekannten Birkenwald geführt. Weit standen die Bäume auseinander und dazwischen wachsen kleine Büsche, Gras, Moos und ein paar bunte Blumen. Die Sonne wirft Licht und Schatten - ein angenehmer, freundlicher Ort. Aber seltsamerweise werden diesmal alle Gegenstände beim Näherkommen kleiner anstatt größer. Und als ich mir einen Spiegel vorhalte, schwindet auch meine Gestalt mehr und mehr bis mir schließlich eine Epsilonumgebung des Schlafes bleibt. Ich träume. Der Traum zeigt mir den Birkenwald in seiner wahren Größe. Das Gras, die Blumen, die Büsche und das Moor mit dem See. Aber ich sehe auch zum ersten Mal den geheimnisvollen Glaszaun, der den Birkenwald in Bereiche teilt, die sich wohl gegenseitig ausschließen, aber als Ganzes zusammengehören. Und um dies zu verstehen, was übrigens vor dem Wahnsinn der Unwissenheit schützt, gilt es den Zaun zu überwinden. Aber dieses Überwinden stellt sich als nicht einfach heraus. Der friedliche Birkenwald scheint undurchdringlich, wenn man ihn begreifen will! Erst am dritten Tag glaube ich nach vielen Versuchen auf der andern Seite zu sein und erkenne auch bald die Holztäfelchen mit Erklärungen, die ich vor Jahren an vielen Bäumen angebracht habe. Ich befinde mich in der Heimat und gehe nach Hause.

Ich entschied mich und blieb moralisch clean, aber außerhalb der Gesellschaft, denn ich begab mich immer wieder in den Birkenwald. Ich belüge niemand, betrüge niemand, verdrehe keine Tatsachen und zitiere nicht unvollständig oder falsch. Auch Franziska habe ich wieder getroffen und unsere Lebenswege verflochten sich mehr und mehr.

Im Birkenwald war der Glaszaun weg und ich erkannte die Einheit und die gegenseitige Beziehung der Dinge und der Ereignisse als Manifestation einer einzigen Realität. Es bleibt der Traum von einem Gleichgewicht, einer Reinheit und Ruhe, ohne jede Problematik, ohne jedes aufwühlende Sujet, der geistige Beruhigung verschafft, die Seele milde glättet und Erholung von den Mühen des Tages und seiner Arbeit bedeutet.




Danke
Rainer Maria Rilke
Tom Wesselmann
Lima-city.de