See
me, feel me
Um 1780
Eine wunderbare Frau
im Garten lieben ist wunderschön
Wir
küssen uns
die Lippen vibrieren
die Zungen verknoten
sich
und
Du küsst meine
Brustwarzen
schlecken
saugen
beißen
bis ich
schreie
Du bist ein wunderbare Frau
Alle Inhalte sind
privat für mich und meine Freunde
Die Texte und Bilder gehören
mir
(c) Hardy XY
hsk@freenet.de
19. Juli 2026
Ich
freue mich wenn Du mir schreibst
oder mich sogar besuchst
In
meiner Kellerdisco
Ausgesetzt
auf den Bergen des Herzens.
Siehe, wie klein dort,
siehe:
die letzte Ortschaft der Worte, und höher,
aber wie klein
auch,
noch ein letztes Gehöft von Gefühl. Erkennst
du's?
Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
Steingrund
unter den Händen.
Hier blüht wohl einiges auf;
aus
stummem Absturz blüht ein unwißendes Kraut singend hervor.
Aber
der Wissende?
Ach, der zu Wissende begann und schweigt
nun,
ausgesetzt auf den Bergen des Herzens.
Da geht wohl,
heilen Bewußtseins,
manches umher, manches gesicherte
Bergtier,
wechselt und weilt.
Und der große geborgene
Vogel kreist um der Gipfel reine Verweigerung.
Aber ungeborgen,
hier auf den Bergen des Herzens.
In meinem Wohnzimmer mit einer Rose für Dich
Auf
einem Elternabend
ich rede wie ich meine Noten mache
dann
über den Schulausflug nächste Woche
Münster, Münstertum,
Foltermuseum
shoppen mit Mädels lach
dann Mittagpause,
Rhein
Sektkellerei besichtigen, Kulturgut
Muttis lachen zum
Teil
ja aber . . . geht schon
dann noch paar nette
Sprüche und fertig.
Dann am Schluss kommt ne Mutti beim
Aufwiedersehensagen:
ach ja bin die Mutti von Katharina, wie
ist sie so
ich sehe, sie möchte bloß hören . . . Lob hören
die Mutti von Kathi hat ne lange Jacke an
drunter ein
dunkles Kleid, sehe ich
macht während des Reden die Jacke auf
dann seh ich
ein knall enges schwarzes Latex-Kleid
ausgeschnitten
vorne von oben bis unten ein weisser auffälliger
Reissverschluss
Tittis drücken durch, scharf
dann sagt
sie
du Hardy (!)
woher weiss die Hardy?
dann du,
dann ich bin Kira aus Hamburg . . .
wohn aber hier, bin
Mutti von Kathi
grinst mich an
und hab unter dem Kleid
nix an
wie du es im Chat immer gern wolltest . . .
ich
fands einfach geil hier so drunter nackt zu sitzen und dir
zuzuschauen
Vortrag anders
Kira machte die Jacke zu
sagte ciaoooooOOOOOOO
wir schauten uns in die Augen
hauchten noch: Geheimnis
Kira und die Mutti von Kathi
verliesen den Raum
und ich denke
nie mehr anonym im Netz
schreiben.
Hardy für wunderbare Ladies und Subs in seiner
Kellerdisco
Wer dominert mich?
Sklave Hardy in seiner Kellerdisco
Auf der Terrasse mit einem Glas Rotwein und an Dich
denken
Ja
Ich
bin Hardy aus Zimmern
und wenn Du mehr von mir wissen
möchtest
oder wenn Du mich besuchen möchtest dann freue ich
mich.
Ich werde für Dich da sein und Dir wird nichts passieren
was Du nicht möchtest
Wir können bei mir in Zimmern im
Restaurant Diamant gerne kroatisch essen
Ich
wohne allein im eigenen Haus
und war Studiendirektor im
Gymnasium
mit M, Ph, Darst. Geo, Informatik
Am 15.
März 2026 wurde ich 77 Jahre alt
Meine Frau starb nach 39
glücklichen Jahren 2016 an Hautkrebs
und meine Kinder wohnen
weit weg
Meine Tochter arbeitet im CERN in Genf als
Wissenschaftlerin
und mein Sohn ist Arzt
Ich war dominant
aber von 2019 bis 2021 war ich Sub einer Lady
Ja Devotsein ist
schön und Dominantsein ist schöner für wunderbare Frauen.
Ich
wünsche mir eine Frau,
die mich liebt,
die ich lieben
darf,
für die ich nackt sein darf,
nicht für jeden Tag
aber für immer wieder,
für ein Wochenende,
für eine
paar Tage Urlaub.
Oder ganz einfach:
Komm doch her,
wir frühstücken, reden,
ich mach Dir Mittagessen,
schlafen,
trinken Kaffee oder Tee,
gehen spazieren
immer brav zu zweit,
fahren Cabrio im Sommer.
Denn
dort am Limit
wo es rauschig ist
und die Zeit sich
verspult
wenn wir vögeln
dort, wo Du salbungsvoll
Samen
beschwörst
bis wir kommen und gehen
am Ende –
deine
Zweifel und ich.
Siehst
Du mein Haus?
Trau Dich
Hier
ein Blick von meiner Haustüre zur Burg Hohenzollern
Wenn Du Dich traust bist Du in der Diele
Links geht es ins Wohnzimmer
Das Bild hinten: Vergangenheit, Gegenwart,
Zukunft
Rechts: Ein großes Holzmandala aus
Indonesien
Links: "Was tun"
"Was tun" kann Frage oder Ausruf
sein!
Ausgangspunkt sind drei Internetbildchen von oder mit Kate
Moss:
einmal nackt verschüchtert, einmal sexy verführerisch
und
einmal schönes englische Burberry-Tuch.
Was tun?
Nackt
oder bekleidet?
Der Mensch ist in Wahrheit nackt, die Kleidung
verbirgt seine Wahrheit.
Wir sind Tiere, denen es gelinkt, das
eigene Tiersein durch Kleidung zu verbergen.
In dem Maße, in
dem es uns gelinkt, die eigene Nacktheit zu vergessen,
vergessen
wir auch unser eigenes Tiersein.
Nackt ist die Wahrheit - das
Tier. Bekleiden - verkleiden - verstecken ist Kultur.
Ja was
tun! oder „Tu was“:
Richter malte rechteckige Farbfelder.
Ich übernehme diese Farbfelder als Hinweis auf die Kultur und
ergänze die Kate-Fotos.
Polke malte unregelmäßige
Informel-Farb-Flächen, die ich für das Tiersein nehme.
Rechts 'Zwei Frauen aus Spanien' von Natascha Mann
Links
'Zusammenleben' 1979 von mir
Der Sekretär und die Uhr von Tante
Charlotte neben dem offenen Kamin
Dahinter geht es rechts ins
Esszimmer
und links ins Arbeitszimmer
Der Blick ins Arbeitszimmer mit dem Notebook für Dich
Der Blick ins Esszimmer
Die Tür hinten führt in
die Küche wo ich für Dich koche
Und jetzt
gehen wir die Treppe hoch
Rechts geht es ins Bad und ich fülle
die Wanne mit einem Schaumbad für Dich
Und ich trage Dich dann ins Schlafzimmer daneben
und
sehe Dein entspanntes und strahlendes Gesicht
und freue mich
Später dann
Was
machen wir denn noch? Wir sollten das schöne warme Wetter genießen.
Wie wärs mit einem Spaziergang am Panoramaweg? Sie sagt: Okay Hardy,
aber ich fahre, den Whisky hast du schon getrunken. Hoffentlich macht
dich das nicht leichtsinnig! Und damit du keinen Blödsinn redest,
stecke ich dir im Auto zwei Wäscheklammern in die Zunge. Ich stehe
gerade auf Sado! Das wird dir gefallen, mein lieber Sub. Am
Waldparkplatz kannst du sie wieder raus machen, das sind etwa 20
Minuten. Verstanden Hardy? Ach, das auch, aber irgendwo bin ich ein
bisschen masochistisch veranlagt und sie weiß das. Sie ist einfach
eine tolle Lady. Im Handschuhfach liegen Wäscheklammern, Sie gibt
mir zwei und meine Zunge tut weh. Oh meine Lady, danke, aber ich kann
hier nur danke schreiben, nichts sagen. Auf der Fahrt spüre ich, wie
meine Zunge brennt, den tropfenden Speichel fange ich mit meinem
Taschentuch auf. Sie lächelt und freut sich.
Der
Panoramaweg ist wieder wunderschön. Weite Blicke über die
Landschaft, Sonne und Schatten wechseln sich ab, immer eine Bank zum
Liegen für zwei. Toll! Wir genießen es. Sie lächelt mich an, hält
meine Hand. Du bist ein guter Sub, tut dir die Zunge noch weh? Ich
glaube, wir sollten eine kleine Pause auf der Bank da drüben machen.
Ja, das ist eine gute Idee, also dann.
Wir sitzen in der
Sonne, links die Berge der Schwäbischen Alb, unter uns das kleine
Dorf, in dem ich wohne, im Hintergrund die Berge des Schwarzwalds.
Sie will dann noch wissen, wie die einzelnen Orte und die Berge
heißen. Dann kramt sie in ihrer Handtasche und holt eine Tube
Finalgon heraus. Mein lieber Hardylein, weißt du was das ist? Komm,
ich zeig es dir. Und sie reibt mir ein bisschen von der Creme auf die
Ohrläppchen. Eigentlich spüre ich nichts, komm schon, noch ein
bisschen an deine süßen Nippel, sagt sie. Warte mal. Sie hat
blitzschnell mein Hemd aufgeknöpft und die Creme auf meine
Brustwarzen geschmiert. Und es fängt an zu brennen! Mir ist die
Landschaft plötzlich egal. Es brennt! Sie hat heute ihren Sado-Tag,
ich kann es nicht anders sagen. Sie schaut nach links, schaut nach
rechts, sind wir allein? Sie knöpft meine Hose auf und schmiert mir
ihre Wundercreme Finalgon auf den Penis! Reißverschluss zu, Knopf
zu. Oh Mann, was soll ich sagen. Wir sind auf einem bekannten
Spazierweg. Es brennt wie die Hölle nach drei, vier Minuten. Ich
kann nicht mehr sitzen, ich gehe um die Bank herum und sie lächelt,
Sie freut sich. Maso! Bist du mutig, mein lieber Hardy?, fragt sie?
Wir tauschen deine Hose gegen den Rock, den wir gekauft haben. Komm!
Wir sind gerade allein hier. Sie nimmt den Gürtel aus meiner Hose,
knöpft die Hose auf und zieht mir einfach die Hose aus und die Hose
verschwindet in ihrer Handtasche und stattdessen hält sie mir den
neuen Rock hin, den wir gekauft haben. Oh mein lieber Hardy, du
siehst heute wunderbar aus in diesem Rock, die Schlitze rechts und
links zeigen immer was. Sei bitte vorsichtig, wenn wir zum Auto
gehen. Genieße den Schmerz. Ich liebe dich. Mit dem Finalgon dauert
es nur eine gute halbe Stunde. Warte, ich mache noch ein Foto mit
meinem Handy. Nun setzt sie mir die Perücke auf und macht noch ein
Foto. Der Rock ist mir gerade wirklich egal. Mein Penis brennt! Sonst
nichts! Gott sei Dank ist es spät und es sind nur wenige Leute auf
dem Panoramaweg, die mich im Rock Hand in Hand mit ihr sehen.
Später
schalte ich in unserer Kellerdisco das Stroboskop an und öffne ein
paar Flaschen Sekt.
Wir tanzen zu Bob Marley, den Stones und den
Doors, ziehen uns nach und nach aus als uns heißer wurde und hören
erst auf, als körperliche Erschöpfung Grenzen setzt.
Hinten im Bett könntest Du schlafen
Sauna neben der Disco
Ein
Triptychon erscheint und wie lange ich auch schon sitze und über den
dritten Hauptsatz nachdenke, die Musik ist eine Hilfe und mein Herz
klopft.
In vielen Tränen habe ich diese Gestalt schon
gesehen.
Jetzt fordert sie mich auf näher zu kommen und scheint
gar ihr Geheimnis preiszugeben.
Der Grosse, dunkelbraun an
Farbe, mit drei Köpfen,
sechs Händen und vier Füssen,
das
rechte Gesicht weiß,
das linke rot und das mittlere
dunkelbraun, mit einem Körper von dem Strahlungsflammen
ausgehen,
mit neun weitoffenen Augen,
mit schrecklichem
Blick, mit Augenbrauen, die wie Blitze zucken,
mit glänzenden,
übereinander gestellten hervorstehenden Zähnen,
die Köpfe
geschmückt mit Sonne und Mond.
Leuchtende Flammen der Weisheit,
die aus jeder Haarspitze hervorlodern,
drohen mich zu
verbrennen.
Aber eine Frau löst sich von der Gestalt
und
ihre nackten Brüste werden zu Bergen, die mich schützen.
Ein
Raum öffnet sich und in tiefes Rot getaucht höre ich die Musik,
die
ich vernommen hatte, als mir Dionysos in orgiastischem Tanz in
Eleusis begegnet ist.
Die Zeitachse führt mich jetzt an nackten
Frauen vorüber,
die mit wilden Tieren und tierhaften Satyrn
tanzend, singend und lärmend ein Fest feiern.
Meine Liebe nimmt
mich an die Hand und aus der Zeitachse befreit,
gehöre ich
Augenblicke später zur fröhlichen Menge.
Hin und her geht der
Reigen,
viele Spiele wechseln sich ab und an grossen Tischen
gibt es Brot und Wein.
Ich erlebe ein mystisches Verrücktsein
auf dessen Höhepunkt mich meine Liebe fragt,
ob ich gemeinsam
mit ihnen den dritten Hauptsatz in Eleusis suchen wolle.
Auf der
Abszisse lief der Lichtstrahl siebenmal nach rechts
und
idyllischer Glückseligkeit, Rausch und Ekstase macht man sich auf
nach Eleusis.
Dort am Ort des Ganzheitlichen werden Fackeln
entzündet
und die Frauen beginnen efeugeschmückt einen
mystischen Reigen.
Jimmy Hendrix und Dionysos spielen die
Leier
und in orgiastischem Tanz vereint sich handelnde
Verwirklichung und schauende Weisheit.
Im Augenblick des
Übergangs werde ich von einer nicht endenwollenden
Rotationsfallbewegung ergriffen
und folge dem Lichtstrahl der
negativen Ordinate entlang.
Vielleicht erreichen wir einen Ort
der Freiheit,
der Liebe und des körperlosen Seins,
wenn
wir die Schwingungen der Natur mit dem Herzen sehen.
Ich
bin:
lieb und nett
zart und hart,
zielstrebig, intuitiv, romantisch,
zur Zeit allein
Lehrer für Mathe/Physik/Informatik, Darst. Geometrie
jetzt
pensioniert
und immer ein hilfreicher Freund.
Ich
liebe:
mein Leben
meine Kinder, meine
Enkelkinder, meine tote Frau
und Dich
die geheimen,
dunklen Seiten in mir
und diese wundervolle Welt:
die
Berge, Strand und Meer, die Wä lder,
Blumen, besonders Rosen,
Sonnenuntergänge,
Musik (Bach, Rolling Stones, Clapton,
Blues, Pink Floyd, Beatles, Nirvana),
Malerei (Renaissance,
Aktuelles, Beuys, meine Malerei),
Fotografieren,
Literatur,
Östliche Philosophie.
Seele baumeln lassen,
auf
der Wiese liegen und Wolken gucken genauso Nachts in den
Sternenhimmel gucken
Wandern,
Frauen,
dominante
Frauen,
devote Frauen,
Fantasien umsetzen und ausleben
gutes Essen, guten Wein,
Tanzen,
Sex.
Ich
liebe nicht:
kaltes ekliges nasses Wetter
Langeweile,
Unpünktlichkeit,
Undankbarkeit,
Unzuverlässigkeit,
Überheblichkeit,
Rechthaberisch
sein,
Unnahbar sein,
Heuchler,
Lügner,
Krankheit,
wenn es schön oder lustig wird und man aufhören muss.
Hardy
ist heute Sklave Hardy.
Ich bin so scharf und geil, dass ich
Cialis genommen habe
und mich jetzt schon freue,
wenn mein
Schwanz gleich in einer wunderbaren Lady im Bordell zuckt!
Zuerst noch die rechte Titte rot anmalen
Im
Bordell anrufen.
Meinen Namen nennen, Zeit und Lady vereinbaren.
Z.B. 30 Minuten
Duschen, rasieren, nochmals Schamhaare rasieren,
bisschen Deo
Cialis wirkt schon.
Zum Bordell fahren.
Auf
Getränke an der Bar verzichten,
wenn da auch wunderschöne
Ladies in den heißesten Dessous sitzen.
Venezianisch
Hure
Die Empfangsdame führt mich in ein Zimmer mit
riesengroßem Bett und sagt 'Warte mal kurz'.
Das Zimmer hat
dunkelrote Wände und die roten Vorhänge sind zu gezogen.
Ein
paar Wandlampen brennen.
Die gewünschte Lady kommt in sexy
schwarzen Dessous fein angezogen und Heels.
Meine Wünsche und
das Bezahlen wird geregelt.
Die Lady verschwindet wieder mit dem
Geld
und ich ziehe mich aus.
Auf dem Beistelltisch gibt es
ne kalte Cola zum Nippen umsonst
und die Lady kommt wieder nackt
und ohne Heels.
Wir gehen dann beide nackt ins Bad
und waschen
zusammen meinen Penis
zurück lege ich mich auf das Bett
Vorfreude
durch eine wunderbare Lady
und die Lady spielt mit meinem
Penis
und zieht ihm ein Kondom über.
und mehr brauche ich
glaub nicht schreiben.
Dann liege ich noch auf dem Bett
und die Lady zieht das Kondom ab und reinigt meinen Penis
Am
Schluss gibt es doch noch zum Abschied einen heißen Kuss
und
die Lady beißt mich zart in die rechte Brustwarze
und ich spüre
für heute zum letzten mal ihre Brüste an meiner Brust
und sie
verschwindet.
Ich zieh mich wieder an.
Dann kommt die
Empfangsdame und fragt ob alles in Ordnung gewesen wäre
und ich
fahre wieder nach Hause und trinke ein Glas Rotwein
Und
jetzt
Es ist eine schwüle Sommernacht
und ich mache mich
auf zum nahen See.
Heute bin ich einfach weich und
verletzlich,
und fühle mich wie eine zarte, empfindsame Frau
Ruhig liegt der See vor mir und ich denke an die
Worte:
„Schalte nicht deine Suchscheinwerfer ein, sondern das
Flutlicht
Zieh Dich aus, ich will Dich!“
Und
plötzlich bewegt sich das Wasser und nackte junge Frauen
erscheinen.
Jung und wunderschön!
Sie singen und toben im
Wasser
Ist es ein Traum, ist es real?
Eine Frau
bewegt sich wunderbar,
fasst mich am Arm und zieht mich zu
sich,
Hardy muss gehorchen, ihre Macht ist magisch.
Ihre
Augen, Lippen, Haare und Brüste lassen mich nicht los
Sie
zieht mich sanft ins Wasser, zieht mir das blaue Gewandt aus
und
die anderen sechs Frauen strahlen
und freuen sich über den
neuen nackten Mann.
Hardy gehört diesen wunderbaren Frauen
Und
alle verschwinden zusammen mit mir im dunklen Wasser
und wir
treffen uns im Turm auf dem Berg!
Sie
führt mich in einen großen Saal.
An einer Bar gibt es Essen
und Trinken.
Dann tanzen wir alle zu Bob Marley, den Stones und
den Doors
und geben uns der Musik hin.
Tanzen, tanzen,
tanzen!
Dann meint sie, dass mein Penis verschönert
werden sollte.
Und
alle Frauen klatschen.
Ich wünsche mir:
Lebe deine
eigenen Gefühle und befreie dich,
lass dein Herz nicht
verschlossen,
zeigen jedem, wer du wirklich bist.
Es ist
wunderschön bei den Frauen
Am
nächsten Morgen treffen sich die Frauen mit mir zum Frühstück.
Auf
einer blauen Tischdecke stehen ein Blumenstrauß, Kaffee, Eistee,
Brötchen, Butter,
Marmelade und natürlich auch Tassen, Teller
und Besteck.
Mein Lebenslauf
15.03.1949 |
Alles Denken beginnt mit dem Beobachten |
15.06.1953 |
Zur Mythologie des schwarzen Waldes (Der Anfang) |
Bis 1960 |
Schauen in Italien, Frankreich, Jugoslawien, Spanien und in der Natur |
wie in einer vollständigen Kugel |
|
Ab 1965 |
Die Kräfte zwischen den Polaritäten bleiben bestehen (jung - alt; m - w) |
1966 |
Ein Schritt zum Glauben I |
1968 |
Wir können einen Flieger machen (Reifezeugnis) |
Sommer 1968 |
In Eis und Schnee 4882 Meter (Mont Blanc) |
1968-1972 |
Erkenntnisse. Ein Schritt zum Glauben II |
Ab 1970 |
Malen zur Befreiung.To be free! Do it NOW! |
02.05.1973 |
Ein Vogel kann nicht mehr fliegen, da ihm ein bürgerlicher Käfig gefällt |
23.04.1974 |
Dasein, als hilfreicher Freund |
Ab 1974 |
Neben dem Schmerz sitzt die Lust |
Ab 1975 |
Die Sonne scheint im Süden nur |
01.07.1977 |
Einfach Heiraten . . . |
01.07.1978 |
Go to Kalamata |
1980 |
Aus Zwei mach Drei und ein Haus |
1981 bis 1985 |
Der Birkenwald wächst, der Glaszaun bricht und aus Drei mach Vier |
Ab 1986 |
And the river flows! Beruf, Beruf, Beruf, Karriere . . . und? |
Rauch überm Wasser und wenn sie das Lied von den Ziegelsteinen spielen, |
|
bin ich allein. |
|
Lust. Auf Beton wächst keine Blume |
|
Oktober 1998 |
Looking to the other darkside I |
2000 |
Ein Schritt zum Glauben III |
November 2003 |
Looking to the other darkside II |
2011 |
Das Geld kommt im Schlaf . . . und ich möchte gut alt werden |
2015 |
Und plötzlich bin ich öffentlich . . . |
09.02.2016 |
Der Tod ist eine kalte Frau, die über den Berg kommt und sich nimmt |
was sie will. Sabine ist tot |
|
Ab Februar 2016 |
Looking to the other darkside III |
1. Juli 2016 |
Tanz Dein Herz frei |
12.02.2018 |
Ich will wieder fröhlich sein! |
21.10.2018 |
Account via Discord-Server |
4.3.2019 |
Ein Engel Anita fällt vom Himmel und besucht mich |
24.11.2020 |
Ich schreibe mit Franziska und Aurora bis Anfang 2024 |
25.08.2022 |
Svenja besucht mich zwei Nächte |
9.02.2023 |
Meine liebe Frau ist jetzt 7 Jahre tot und ich bin wieder Dom |
4.03.2023 |
Kaffeetrinken mit Lena in Reutlingen |
26. bis 29.05.2023 |
Bei Svenja im Taubertal |
7. bis 11.10.2023 |
Endlich wieder in Tamariu nach 15 Jahren |
30.4. bis 5.5.2024 |
Nach 9 Jahren wieder in Prad mit Susanne im Hotel Zentral |
25.1.2025 |
Geburtstagsfeier von Andreas in der Rothausbrauerei |
6.2.2026 |
Faschinsparty im Diamant. Ich tanze endlich wieder mit Frauen! |
Die
Fragen der wunderbaren Frau
Lieblingsposition oder Positionen? |
Du reitest auf mir, dass ich dein Gesicht |
und deine Brüste sehe |
|
Glaubst du, ich bin heiß? |
Absolut heiß |
Mit Licht an oder aus? |
An |
Muß man betrunken sein? |
Nein, aber manchmal ist betrunken schön |
Würdest du mit mir duschen? |
Ja |
Hast du jemals daran gedacht, Sex mit mir zu haben? |
Bis jetzt nicht |
Hast du über mich fantasiert, wenn ja, worum ging es? |
Bis jetzt nicht |
Würdest du danach gehen oder über Nacht bleiben wollen? |
Über Nacht bleiben wollen |
Kuschelst du danach gerne? |
Ja |
Mit Kondom oder ohne? |
Mit Kondom |
Bereitest du mir orale Freude? |
Ja, wenn du willst und ich darf |
Möchtest du orale Befriedigung erhalten? |
Ja, falls Du es möchtest |
Sex beim ersten Date? |
Ja, wenn wir beide so scharf aufeinander sind |
Würdest du mich beim Sex küssen? |
Ja absolut |
Glaubst du, unser Sex wäre toll? |
Ich hoffe |
Dreier? |
Nein |
Wie oft würdest du Sex mit mir haben in einer Nacht? |
Mindestens zweimal ich bin 76 |
und brauche Cialis |
|
Magst du Vorspiel? |
Ja absolut |
Jetzt
wollte sie ein Bild meiner toten Frau
+
9.2.2016
Am offenen Grab spielte der Trompeter damals
BDSM-Test
87% Switch
83% Masochist
83% Sub
83% Rope
bunny
81% Primal (Beute)
79% Primal (Jäger)
78%
Degradee
78% Rigger
76% Dominant
75% Brat
74%
Exhibitionist
70% Sadist
69% Haustier
69% Brat
Tamer
69% Besitzer
66% Degrader
62% Vanilla
57%
Voyeur
56% Sklave
49% Herr/Herrin
42% Little
30%
Experimentierer
25% Daddy/Mommy
22% Ageplayer
18%
Nicht-Monogamist
Dann
meint die wunderbare Frau, dass ich gut geeignet wäre,
ein paar
Freundinnen von ihr glücklich zu machen
Und ich werde vorgeführt,
und Franziska hatte ein kleines Video hoch geladen, wenn ich ihr gehöre
Jetzt noch das alte Viedo vom kalten Mai
für meine Feundinnen meinte Franziska
Ich träume wieder
und
gehe jetzt mit der wunderbaren Lady spazieren
um den großen
Teich
Dann fasst sie meine Hand
und bleibt stehen
Sie
steigt auf einen Stein
und wir küssen uns voll Liebe und
Hingabe
mit geschlossenen Augen
und dann
saugt sie
mir einen Knutschfleck
und zeichnet mich
Und sie sagt:
Ich
wünsche mir einen starken Beschützer,
keinen Waschlappen, der
alles mitmacht,
weil er hofft mit Sex belohnt zu werden.
Einen
Rebell, auf den man stolz sein kann
ihn sein eigen zu nennen.
Du bist ein guter Dom
Dann schlafen wir
zusammen und lieben uns
Handelnde
Verwirklichung und schauende Weisheit
Anschließend
schenkt sie mir einen Halsreif,
dass ich immer an sie denke
und
ich bin glücklich.
Sie
hängt sich den Halsreifschlüssel an einer goldenen Kette um den
Hals.
Dann knöpft sie die schwarze Bluse auf
und
wunderbare Brüste werden sichtbar
Und sie sagt: Los küssen,
schlecken, saugen
Ihre Fingerspitzen gleiten über
meine Lippen
und massierten sie sanft,
dann dringen sie in
meinen Mund ein
Sie sagt: Ich will Dich nackt
Jetzt
zieht sie mir mein Hemd, den Slip und die Hose aus
Mein Penis
vibriert
und ich bin sowas von scharf auf sie
Dann berührt
sie mit einem Finger ihre feuchte Rose
und fasst meinen Penis
mit der nassen Hand
und flüstert 'Ich will Dich'
BDSM-Geschichten
Es
sind die ersten warmen Tage in diesem Mai! Die Amsel und die
Singdrossel zwitschern ununterbrochen um die Wette und ich wälze
mich noch im Bett herum, brauch keinen Wecker, bin einfach wach. Also
doch aufstehen? Nein erstmals die Balkontür öffnen und raus in die
frische Luft, raus auf den Balkon.
Es ist noch ein
bisschen frisch, ich habe ja nur das schwarze Shirt an, aber die
Nachbarn werden schon nicht schauen, wissen doch längst wie ich
aussehe. Ich strecke mich, prima, schauen was der Garten macht, wohl
nur von oben, aber was solls. Dafür habe ich die schönere Aussicht
auf die Schwäbische Alb, auf die Nachbarn und auf die Kirche, die
gerade bimm bimm bimm acht Uhr schlägt. Der Apfelbaum blüht, der
Nachbar gießt schon seine Salatsetzlinge und ich spüre eine
angenehme Zufriedenheit in mir, es wird wieder ein schöner Tag.
Im
Bad ist es dann einfach: Ich dusche mich, putze die Zähne, rasiere
den Bart, unter den Achseln und weiter unten, schnappe den weißen
Bademantel und ab in die Küche wo die Kaffeemaschine
steht.
Eigentlich ist es ja jeden Tag das gleiche, aber
warum soll ich mich deshalb aufregen? Solange ich damit zufrieden
bin, dass Corona mich schon bisschen ans Haus bindet und das
Wohnmobil nur zum Einkaufen alle zehn Tage benutzt wird - das passt
schon, besser als krank werden.
Die Kaffeemaschine brummt
und mit einer Tasse schwarzen Kaffee gehe ich raus in den Garten.
Schnappe mir noch schnell die Tageszeitung und ein Polster, ich
möchte mich ja nicht auf die kalte Holzbank setzen! Kurz der Tag
kann tatsächlich beginnen.
Tageszeitung! Fast wie an
jedem Tag, internationale Presse, lokale Presse, Todesanzeigen und
die meisten Tote sind älter als ich, dann noch die Prospekte von
drei Möbelhäusern und von Aldi, Lidl und Edeka. Was ich sicher
weiß: mein Kaffee schmeckt. Jetzt ziehe ich noch für die Nachbarn
die Rollläden hoch, sonst kommt einer rüber und will wissen, ob ich
noch lebe. Na ja, das ist ja gut so, die passen auf mich auf. Lange
Rede kurzer Sinn, das sind so meine Rituale am Morgen und dazu gehört
jetzt auch, dass ich das Notebook anschalte, nach den Aktien, dem
Girokonto und den Emails schaue. Aber sonst: es gibt keine
Sensationen. Alltag.
Jetzt ziehe ich mich endlich mal an.
Inzwischen scheint die Sonne schon richtig schön auf die Terrasse
und ich fange mal an die Blumen in den Töpfen auf der Terrasse und
im Garten zu gießen. Das Wasser hole ich aus dem Teich, es ist im
Sommer immer die gleiche Arbeit. Wasser mit der Gießkanne schöpfen,
gießen. Wasser schöpfen, gießen.
Oh das gelbe Auto von
der Post, die kommen jetzt schon, wohl nichts los in Corona-Zeiten
und ich denke bekomme ich was, bekomme ich nichts? Das ist jeden Tag
die gleiche Frage.
Der Postbote bringt mir ein kleines
Päckchen ohne Absender. Komisch? Wird wohl keine Bombe drin sein,
lach ich ihn an. Und er meint nein da tickt nichts, wir schütteln
mal und wir beide lachen. Ich sage dann noch danke, machen Sie es
gut.
Es ist ein quadratisches Päckchen, so 25 mal 25 cm
und vielleicht 5 cm dick. Vorsichtig mache ich mit der Schere die
Verpackung auf und sehe jetzt es sind ein paar Schweizer Pralinen von
meiner Tochter aus Genf, in Frankreich aufgegeben wegen dem Zoll. Und
sie schreibt einfach Einen lieben Gruß für Dich Papa aus Genf.
Danke fürs Auto und überhaupt.
Geplättet stehe ich da,
warum macht sie so was? Und ich denke Hardy nicht nachdenken, alles
gut. Uff! Die Frau! Und ich fühle Danke und mache die Pralinen
gleich auf, schau in die Schachtel rein und die süße Schokolade
schmeckt. Dann schreibe ich ihr auf Whatsapp mit einem Bild und
bedanke mich einfach.
Heute wollte ich eigentlich nach
Stuttgart fahren. Also los, neues Shirt, neue Jeans, bisschen Museum,
neue Kunst. Entspannen. Genießen und auf der Terrasse von der
Staatsgalerie noch einen Kaffee trinken.
Am
Tischchen neben mir sitzt allein eine junge Frau, eigentlich schick
angezogen, Sandalen mit fünf Zentimeter Absätzen, kurzer roter
Rock, weiter bunte Bluse, blonde Haare. Die junge Frau neben mir
schaut interessiert zu mir rüber und schaut auf ihr Smartphone, ich
sehe ihr blitzenden Augen, so dass ich frage „Darf ich ihnen das
Prospekt rüber geben, ich habe gelesen, es ist vom Infostand hier“
und sie sagt „ja bitte“. Ich gebe ihr das Prospekt und nach
einiger Zeit fragt sie, was ich besichtigen möchte. „Ja, die zwei
Ausstellungen Erotik im Barock und body|spaces, möchte ich
anschauen.“
Wir
reden noch über die Kunst und dann geschieht etwas wie sonst nur in
der Fantasie und sie sagt: „Ich schau gerade im Netz, Du bist
online als Sub angemeldet, ich sehe es auch an deinem Ring der O, den
du an der rechten Hand trägst. Ich bin Dom und ich kenne dein
Profil. Mein Name ist Franziska und du bist Hardy aus Bisingen, du
machst mich neugierig, ich werde mich melden!“
Ich schau
sie an, sie sieht nicht nach Drogen aus, Was soll das? Und leicht
geistesgestört, sage ich „komm sitz her, ich zahl Dir mal einen
Kaffee.“
Und tatsächlich setzt sie sich zu mir an
meinen Tisch rüber. Ich bestelle einen Kaffee für sie. Und sie
redet los, ich heiße Franziska, studiere hier, wohne aber nicht
hier, was machst Du? Warum sitzt Du allein hier rum, hast Du keine
Frau und knallhart: wann hast Du das letzte mal gefickt?
Franziska
nimmt wieder ihr Handy und meint Ich lese Dir mal vor aus deiner
Homepage wie das auf dich wirkt!
Und
nach Weihnachten schreibe ich:
Nicht nur für ein paar Tage,
sondern vielleicht für immer
Ich war in der Schulleitung eines
Gymi bis 2011
Meine liebe Frau ist seit acht Jahre tot.
Ich
lebe allein im eigenen Haus, meine Kinder wohnen weit weg.
Inzwischen
bin ich so alt, dass ich Cialis brauche
Im Beruf war ich Dom,
aber dominantes Subsein ist viel schöner!
Ich gehörte als Sub
fast zwei Jahre einer Lady.
Aber das ist seit Monaten
vorbei
Hardy mag fast alle wunderbaren Ladies und Subs!
Und
jetzt deine Bilder, da sage ich nur ''Du wirst ein süßer Sklave von
Lady Franziska.''
Dann steht Franziska auf, wünscht mir einen schönen Tag, sagt noch ''ich werde dein Sklaven-Video heute Abend anschauen'' und verschwindet!
Wie
versteinert sitze ich da und kann keinen klaren Gedanken fassen, so
etwas gibt es doch nur im Traum. Wollte ich nicht in die Ausstellung?
Ich brauche noch einen Kaffee!
Dann doch noch Ausstellung,
bisschen shoppen und wieder nach Hause fahren.
Zu Hause
suche ich dann online nach der Franziska, finde sie aber nicht.
Die
Tage vergehen und nach vier Tage bekomme ich online die Nachricht:
Franziska will deine Discord-Kennung, los!
Ja wir
schreiben, sie möchte wissen wie ich lebe, dass meine Frau schon
Jahre tot ist, welche Hobbies ich habe usw. Nebenbei verlangt
Franziska noch weitere Bilder wie ich wohne und ob ich als Sklave
geeignet wäre.
Es ist erstaunlich was das Leben
manchmal für einen bereit hält. Bisher konnte ich mich nie wirklich
darüber beschweren. Meine Tage als Studiendirektor im Gymnasium
waren vorbei und ich genoss meine wohlverdiente Pension in einem
schönen Haus in Bisingen. Meine Kinder waren schon lange ausgezogen
und standen selbst erfolgreich im Leben. Eigentlich alles perfekt,
nur eine Sache wurmte mich. Seit dem Tod meiner Frau spürte ich eine
Art Leere in mir.
Ich will nicht sagen, dass ich mich
wieder nach Liebe sehnte, es war viel mehr eine Art Langeweile. Immer
der gleiche Tagesablauf, immer die gleichen Tätigkeiten, immer die
gleichen Leute um mich herum, ich war nicht unglücklich, eher nicht
ausgelastet. Vielleicht wollte ich ja auf meine alten Tage noch
einmal so etwas wie ein Abenteuer erleben oder einfach noch einmal
der junge Hengst sein, wie ich mich früher gefühlt hatte.
Jedenfalls meldete ich mich irgendwann auf einer dieser
Fetisch-Seiten im Netz an und versuchte mein Glück.
Ich
wollte natürlich nicht so naiv sein und der Werbung glauben, aber
ich hätte mir schon etwas mehr gewünscht als das, was ich nach
meiner Anmeldung bekam. Die ganzen Damen in ihren Leder-Outfits waren
natürlich ein schöner Anblick, aber die Kontaktaufnahme war mehr
als schwierig.
Die meiste Zeit kam ich noch nicht einmal
durch den Nachrichtenfilter und wenn ich es doch einmal schaffte, war
die Antwort meistens, dass die Dame zwar reife Männer bevorzuge, ich
aber schon zu reif war. Und das war noch höflich formuliert.
Natürlich kam hier und da auch mal ein Gespräch zustande, aber das
bestand dann meistens auch nur in dem Austausch vom Höflichkeiten
ohne große Chance auf ein richtiges Abenteuer.
Ein
bisschen armselig fühlte ich mich schon. Hier und da mal ein Bild
kommentieren und zu hoffen dadurch dazuzugehören. Wenn ich ehrlich
war, wusste ich selbst nicht einmal, ob ich jetzt dominant oder devot
war oder warum BDSM und Sadomaso mich überhaupt interessierten.
Wahrscheinlich wollte ich einfach das sprichwörtliche stille Wasser
sein, der nette Opa mit dem düsteren Geheimnis.
Mit der
Zeit schaffte ich mir auch selbst ein paar Spielzeuge und
Kleidungsstücks an, aber so wirklich zugehörig fühlte ich mich
dadurch auch nicht. Das schaffte erst Franziska!
Ich hatte
inzwischen bei mir devot im Profil stehen und bei ihr war es das
gleiche, aber im Gegensatz zu mir verstand sie auch, was sie da
angekreuzt hatte.
Das wurde mit jedem Tag, an dem wir uns
im Chat trafen klarer. Zwischen uns lag ein Altersunterschied von
fast 30 Jahren und eigentlich hätte ich es sein müssen, der ihr die
Welt erklärt, es war aber genau umgekehrt.
Sie ließ mich
fast jedes Mal mit einem Staunen hinter der Tastatur zurück und
dabei redeten wir meistens gar nicht über BDSM. Ich konnte ohne
Übertreibung sagen, dass ich irgendwann einfach süchtig danach war
mit ihr zu schreiben und das, obwohl die Voraussetzungen nicht hätten
schlechter sein können. Da war nicht nur der große
Altersunterschied, sondern sie war selbst auch eine Sklavin von einer
Herrin. Außerdem hatte ich das Flirten völlig verlernt und Online
war das sowieso noch eine ganze Ecke schwieriger. Trotzdem hatte ich
einfach das Gefühl, dass sie für mich eine gute Herrin sein könnte
und ich versuchte sie immer wieder dazu zu überreden.
Die
Monate vergingen und sie blockte meine Versuche immer mal mehr mal
weniger eindeutig ab. Erst als ich ihr versprach, dass ich sie nur
sehen und mit ihr essen wollte, sagte sie endlich ja dazu. Aber nur
unter der Bedingung, dass ihre Herrin damit einverstanden ist.
Es
vergingen dann noch einige Tage, bis sie mich endlich nach einem
Termin und Restaurant in meiner Nähe fragte.
Ich dachte
einige Zeit darüber nach. Denn mir ging es nicht nur um den Ort,
sondern auch um mich. Was sollte ich anziehen, welches Aftershave und
was sollte ich überhaupt zu ihr sagen?
In unseren Chats
war sie mir immer überlegen gewesen, aber auch immer sehr
pragmatisch in ihren Antworten und ich wollte es unbedingt vermeiden,
dass sie sich unwohl fühlt.
Ich entschied mich
schließlich für einen normalen Anzug und ein einfaches Deo. Ob ich
schlussendlich mehr erwarten konnte, würde der Abend ja
zeigen.
Diesen Freitag um 20.30 hatte ich ihr geschrieben. Im La
Paz, einem kleinen, aber gemütlichen Lokal hier in Hechingen wollte
ich auf sie warten. Ob sie gerne mexikanisch aß wusste ich nicht,
aber hier gab es wenigstens Live Musik.
Für den ersten
Eindruck gibt es keine zweite Chance, dieser alberne Spruch wurde für
mich mehr und mehr Wirklichkeit, je näher der Termin rückte.
Während ich die ersten Wochentage nur ziemlich unruhig war, so wurde
es am Freitag richtig schlimm.
Ich
ging gefühlt jede Stunde duschen und Zähne putzen bis es endlich
spät genug war um mich auf den Weg zu machen.
Ich fuhr
früh genug los, konnte aber dann nicht mehr auf die Uhr schauen. Und
so saß ich noch eine gefühlte Ewigkeit alleine im Restaurant und
kämpfte dagegen an mir nicht zu viel Mut anzutrinken. Jedes Mal,
wenn sich die Eingangstür öffnet, schaue ich aufgeregt hin, ob es
vielleicht meine kleine Franziska ist, aber immer wieder sind es nur
andere Gäste.
War ich wirklich viel zu früh? Oder hat
sie mich einfach nur verarscht? Dass es im Internet viele leere
Versprechungen gibt, hatte ich selbst schon gemerkt, aber bei ihr
hatte ich nicht den Eindruck gehabt. Ich schaue kurz auf meine Uhr
und die Zeiger stehen auf 20.55 Uhr. Kein gutes Zeichen, aber 5
Minuten wollte ich noch warten.
Mein Blick wandert immer
wieder zwischen Uhr und Eingangstür hin und her, aber immer noch
keine Franziska. Inzwischen ist es sogar 5 nach 9 und ich fühle
irgendwie ein Gefühl von Traurigkeit in mir.
Ich kann
richtig spüren wie mein Herz mich zwingen will einfach sitzen zu
bleiben, aber ich möchte einfach nicht länger warten. Schlimm
genug, dass ich den Tisch reserviert habe und ich mit dem Besitzer
per Du bin. Das schadenfrohe Gerede kann ich schon jetzt in meinen
Gedanken hören, da muss ich es nicht noch schlimmer machen und hier
sitzen bleiben.
Bestellt hatte ich noch nichts und so
stand ich auf und schlich langsam zur Tür. Gerade war es mir egal,
ob mich die Leute anguckten, aber die Band hatte eh gerade angefangen
zu spielen und so konnte ich mich relativ unbemerkt nach draußen
begeben.
Ich wollte nur noch in mein Auto steigen und nach
Hause fahren, aber gerade als ich den Wagen entriegelte, bemerkte ich
Franziska doch noch. Sie kam aber nicht gerade erst an, sondern stand
ein paar Meter weiter weg unter einer Straßenlaterne und schaute auf
den Boden.
Franziska? , rief ich gleich zu ihr rüber und
ging langsam auf sie zu. Sie schaute auch gleich zu mir rüber, aber
bewegte sich nicht.
Tut mir leid, ich hab mich so sehr
verspätet, dass ich gar nicht mehr reingehen konnte , sagte sie und
wirkte ziemlich verlegen.
Das macht doch nichts, lass uns
jetzt einfach reingehen , sagte ich sofort und überlegte noch, ob
ich sie zur Begrüßung umarmen sollte, aber sie wirkte irgendwie
etwas distanziert und das machte mich auch etwas unsicher.
Deshalb
ging ich einfach voran und wir setzten uns an meinen Tisch. Franziska
war noch damit beschäftigt sich im Lokal umzusehen und so hatte ich
Zeit sie ausgiebig zu betrachten. Ich kannte sie nur von ihren
Bildern, aber in der Realität sah sie genau so aus. Sie war klein,
hatte lange, schwarzen Haaren bis zur Hüfte und war aufwendig
geschminkt. Dafür war sie aber wesentlich zurückhaltender
angezogen.
Ihre
schwarze Bluse war bis oben hin zugeknöpft und ihr Rock reichte ihr
bis zu den Knöcheln. Sie war wirklich hübsch anzusehen, aber im
Gegensatz zu unseren Chats wirkte sie jetzt nicht wirklich dominant,
viel eher schüchtern und unbehaglich.
Ich freue mich
wirklich, dass Du gekommen bist. Möchtest Du etwas essen? , fragte
ich vorsichtig um die Situation etwas zu entspannen. Für mich nur
eine Kleinigkeit bitte , antwortete sie zögerlich.
Ich
bestellte dann schnell ein paar Getränke und eine Portion Tortillas.
Aber wie es dann weitergehen sollte, wusste ich auch nicht. Das Gute
bei dominanten Frauen war eigentlich, dass sie genau wussten was sie
wollten, nur war das wohl nicht der Fall. Und so schwiegen wir uns
fast die ganze Zeit an, bis unsere Bestellung kam.
Wie war
die Fahrt, geht es dir gut? , fragte ich, nachdem ich an meinem
Weißwein genippt hatte.
Es war eine gute Stunde Fahrt.
Aber das ist okay, ich hatte es dir ja versprochen. Aber warum
wolltest Du, dass ich dich treffe Hardy? , antwortete sie und schaute
mir dabei direkt in die Augen.
Und jetzt war ich es, der
sich ziemlich unwohl fühlte, dann es gab keine richtige Antwort
darauf oder zumindest keine, die ich offen sagen wollte. Ich wollte
dich einfach sehen, dir mal in die Augen schauen und mit dir in echt
reden , sagte ich schließlich, aber vermied es ihr auch direkt in
die Augen zu sehen dabei.
Worüber möchtest Du reden
Hardy? Hast Du eine Herrin gefunden und brauchst Tipps dafür? Sonst
gibt es nicht wirklich Themen, über die wir reden könnten. Du
interessierst dich nicht für meine Videospiele und ich kann mit
deinen alten Urlaubsgeschichten nichts anfangen. Eigentlich
verbindest uns nur BDSM , antwortete sie wieder und wirkte jetzt
sogar ein bisschen bestimmend. Vielleicht war es aber auch nur eine
Art genervter Tonfall, dass konnte ich nicht mit Sicherheit sagen.
Aber ich wusste, dass ich jetzt sehr ehrlich sein musste.
Ich
möchte dein Sub sein Franziska , sagte ich nach einem kurzen Moment
und ich konnte richtig fühlen wie schwer es war diesen Satz
auszusprechen, aber direkt danach fühlte ich mich irgendwie
froh.
Möchtest Du mal tanzen? , antwortete sie nach einem
Moment und stand einfach auf.
Ich konnte ihr noch tatenlos
hinterher sehen und musste selbst erst mal nachdenken. War das gerade
eine Ablenkung oder Abfuhr gewesen? War ich zu schnell gewesen oder
wollte sie generell nicht darüber reden? Es dauerte bestimmt einige
Minuten, in denen Franziska allein am Rand des Tanzfläche stand,
bevor ich mich aufraffen und ihr hinterher gehen konnte.
Du
führst , sagte sie nur knapp, als ich bei ihr angekommen war und
ließ mich damit schon wieder etwas nachdenklich stehen. Ich hatte es
gerade erst geschafft die Gedanken über meine Frage zu verdrängen
und jetzt musste ich mir überlegen welchen Tanz ich mit ihr
ausführen wollte. Ich hatte mich bis jetzt immer für einen guten
Tänzer gehalten, aber das hier war eine Herausforderung. Zum einen
kannte ich ihren Geschmack bei dem Thema nicht und zum anderen waren
wir ein ziemlich ungleiches Paar.
Ich kannte ihre genaue
Größe nicht, aber sie konnte kaum größer als 1,60 m sein und ich
musste mit meinen 1,85 m fast schon wie ein Riese neben ihr aussehen.
Etwas verunsichert folgte ich ihr dann mitten auf die Tanzfläche und
nahm ihre Hand, die sie mir schon entgegenstreckte.
Für
einen bestimmten Tanz hatte ich mich noch immer nicht entscheiden
können, aber sonderbarer Weise brauchte ich das auch gar nicht. Ihr
Körper schwebte förmlich über die Piste und es fühlte sich so an,
als würde sie jeden meiner Schritte vorausahnen.
Ich
musste fast gar nichts tun, außer ihre Hand zu halten und ihr sanft
die Richtung vorzugeben und schon glitt sie auf mich zu und drehte
sich wie eine Elfe. Ein paar Mal brachte sie mich sogar selbst aus
dem Takt, einfach nur, weil ich lieber ihre Bewegungen ansehen
wollte.
Ich konnte nicht sagen, wie viel Zeit wir so
verbrachten, aber wir hielten unzählige Songs lang durch und hörten
erst auf, als die Band eine Pause mit der Musik machte.
Denkst
Du wirklich ich könnte deine Domina sein? , fragte sich mich,
nachdem wir wieder an unserem Tisch Platz genommen hatten.
Sollte
ich deshalb führen? Wolltest Du mir das gerade zeigen auf der
Tanzfläche? , antwortete ich, nachdem ich einen Augenblick
nachgedacht hatte.
Du bist nicht nur wesentlich größer,
stärker und älter als ich, Du bist auch reicher als ich. Nicht nur
was Geld angeht, sondern auch in Lebenserfahrung. Es gibt nichts, was
ich dir bieten kann. Außerdem muss ich gleich gehen, wenn ich gut
heim kommen will , sagte sie wieder und machte mich damit mehr als
traurig, aber noch wollte ich nicht aufgeben.
Gerade waren
mir die Gründe von damals egal, die mich auf die diese Fetischseite
gebracht hatten und mir war auch egal, dass es da vielleicht noch
andere Frauen gab, die vielleicht dominanter waren. Ich wollte nur
noch Franziska und sie saß mir gerade gegenüber.
Du
musst mich nicht vor dir beschützen Franziska, mir ist all das egal
, sagte ich dann und wartete gespannt wie sie reagieren würde.
Ich
beschütze nicht dich Hardy, sondern mich selbst. Ein Sub bedeutet
viel Arbeit und Hingabe. Und auch wenn du hier und da ein paar gute
Ansätze hast, so gehörst du doch nicht wirklich in die Szene. Devot
sein ist kein Rollenspiel und auch kein Mittel zum Zweck um an mich
heran zu kommen , antwortete sie.
Ich konnte gerade keine
vernünftige Antwort darauf finden. In gewisser Weise fühlte ich
mich bloßgestellt, aber auch haushoch unterlegen. Sie klang gerade
wieder genauso wie in unseren Chats. Jedes ihrer Worte klang wohl
überlegt und richtig.
Erst als sie schon aufgestanden war
und sich ihre Handtasche über die Schulter gestreift hatte, fand ich
meine Stimme wieder. Gib mir bitte eine Chance Franziska, nur eine.
Auf der anderen Straßenseite gibt es ein Hotel, da kannst du heute
übernachten. Nur bitte gib mir diese eine Chance, sonst fühle ich
mich wirklich wie ein Idiot , kam es einfach aus mir heraus, als sie
schon zwei Meter in Richtung Tür gegangen war.
Wahrscheinlich
war ich schon längst ein Idiot, denn es war totenstill im Restaurant
und ich musste mich nicht einmal umschauen um zu wissen, dass alle
anderen Gäste mich gerade anstarrten. Ich hatte auch nicht auf meine
Lautstärke geachtet. Alles war mir gerade egal, ich wollte nur sie.
Franziska war stehen geblieben und drehte sich jetzt wieder langsam
zu mir um.
Okay, ich warte draußen , sagte sie nur und
ging dann unbeirrt durch die Eingangstür.
Ich brauchte
einen kurzen Moment um mich zu sammeln, aber dann rannte ich fast zum
Kellner um die Rechnung zu bezahlen und stürmte ihr dann
hinterher.
Franziska stand wieder unter der Straßenlaterne
und wartete auf mich. Ich ging sofort zu ihr hin, aber bevor ich mich
bedanken konnte, stoppte sie mich.
Kümmere dich um das
Hotel. Alles andere klären wir morgen , sagte sie nur und ließ sich
dann von mir zum Hotel führen. Ich war etwas verunsichert, tat aber
was sie von mir wollte. Einen schlechten Eindruck wollte ich jetzt
sicherlich nicht machen. Ich schreibe dir Morgen früh wie es
weitergeht, jetzt würde ich aber gerne schlafen gehen , sagte
Franziska noch, nachdem ich alles erledigt hatte und verschwand dann
in ihrem Hotelzimmer.
Ich stand dann noch einige Minuten
vor dem Hotel, bevor ich selbst nach Hause fuhr. Ein bisschen fühlte
es sich wie ein Traum an und ich konnte immer noch nicht glaube, dass
ich sie überreden konnte. Aber ich hatte auch ein bisschen Bammel
vor dem morgigen Tag. Richtiges BDSM hatte ich noch nicht erlebt und
ich wusste nicht was Franziska vorhatte.
Einschlafen
konnte ich erst mal nicht, soviel ging mir im Kopf herum. Erst gegen
4 Uhr Morgens konnte ich endlich die Augen zumachen, aber als ich
dann endlich wieder erwachte, bekam ich gleich den nächsten
Schock.
Ich hatte komplett verschlafen und sogar den
Wecker mehrmals überhört. Im Radio begannen gerade die 11 Uhr
Nachrichten und ich griff sofort nach meinem Handy um nach
Nachrichten von Franziska zu suchen. SMS gab es keine, Whatsapp gab
es nichts, erst auf der Fetischseite fand ich eine kurze Mail von
ihr.
Warte an dieser Stelle um 11.30 Uhr nackt in deinem
VW-Bus auf mich und dazu noch eine kleine Karte von Google Maps, auf
der ein kleiner Feldweg zur Burg Hohenzollern markiert
war.
Inzwischen war es schon Viertel nach 11 und ich hatte
keine Zeit mehr irgendwas zu machen vorher, ich musste sofort
los.
Ich schnappte mir nur kurz meine Brieftasche und
rannte dann noch komplett in Schlafsachen zur Garage. Die Gegend
kannte ich zwar, aber ich hatte nicht jeden kleinen Weg im Gedächtnis
und musste hier auch erst noch ein paar Minuten suchen. Um 11.28 Uhr
kam mein Bus dann endlich zum Stehen und ich riss mir schnell meinen
Schlafanzug vom Körper und kniete mich hinten im Bus hin. Davon
hatte sie zwar nichts gesagt, aber es fühlte sich einfach richtig
an.
Danach war erst einmal Stille. Keine Wanderer oder
Radfahrer weit und breit, nur das Zwitschern der Vögel um den Bus
herum.
Ich konnte die Uhr auf dem Armaturenbrett von hier
aus nicht mehr sehen, aber ich wusste, dass bestimmt schon 10 Minuten
vergangen waren, bis ich schließlich hören konnte, wie die Vögel
aufgeregt davon flatterten.
Das konnte nur Franziska sein.
Das musste Franziska sein. Ich konnte fühlen, wie jemand um den Bus
herum ging und hin und wieder einen Schatten auf den Boden des Busses
warf. Danach war komplett Stille. Keine Stimme, kein Zwitschern,
einfach Stille da draußen.
Nur mein Herzschlag wurde
lauter und lauter. Wenn es Franziska war, warum sagte sie dann
nichts? War es vielleicht doch ein Spaziergänger und er hatte mich
gerade nackt gesehen? Ich kannte fast jeden hier im Ort, was sollte
ich tun, wenn es einer meiner Bekannten war?
Das ganze
hier war vielleicht doch keine so gute Idee. Warum hatte ich mich nur
darauf eingelassen? Und vor allem würde Franziska noch kommen oder
müsste ich sie erst suchen wie gestern?
Ich wartete noch
einen Augenblick, bis ich sicher war, dass niemand mehr um den Bus
herumschlich und wagte dann einen Blick aus dem Fenster.
Am
Horizont konnte ich ein paar Wanderer mit Hund sehen, die in meine
Richtung unterwegs waren, aber ich sah auch Franziska. Sie stand nur
ein paar Meter entfernt unter eine Eiche und winkte mich zu ihr.
Ich
wusste, dass ich nackt zu ihr gehen musste, schließlich hatte sie ja
gesagt, dass ich nackt hier warten sollte, aber es kostete mich schon
eine riesen Überwindung allein die Schiebetür aufzudrücken.
Franziska lächelte mir jetzt zu und signalisierte mir jetzt noch
heftiger, dass ich zu ihr kommen sollte.
Ich atmete einmal
tief durch und krabbelte dann regelrecht aus dem Bus. Tief gebückt
und nur mit Sandalen als Bekleidung machte ich mich dann auf den Weg
zu ihr. Ich wusste überhaupt nicht, was ich jetzt noch sagen sollte.
Es war mir irgendwie peinlich so vor ihr zu kriechen. Sie hatte zwar
schon ein paar Nacktbilder von mir gesehen in unseren Chats, aber
real war das noch einmal etwas ganz anderes. Ich schämte mich
richtig für meinen dicken Bauch. Das schlimme war, dass ich ihr
schon seit Monaten immer wieder erzählt hatte, dass ich abnehmen
wollte, aber es bis jetzt immer noch nicht geschafft hatte. Und jetzt
saß ich nackt vor ihren Füßen und wusste nicht wie es weitergehen
würde.
Du hast dich vor mir hingesetzt? Möchtest Du
heute mein Hund sein? , fragte sie vergnügt und holte sogleich ein
Halsband mit Leine aus ihrer Handtasche hervor.
Kurz
danach hatte ich das Halsband auch schon um und Franziska zog mich
hinter sich her. Weitere Worte kamen von ihr nicht, aber ich hatte
auch schon genug Schwierigkeiten Schritt zu halten.
Ich
war zwar froh, dass wir uns von den Wanderern entfernten, aber es war
einfach anstrengend für mich. Immer wieder fasste ich mit den
Handflächen oder meine Knien auf kleine, spitze Steine oder streifte
mit meinem Körper stachelige Pflanzen. Nach ein paar hundert Metern
konnte ich ein Jucken und Kratzen überall spüren.
Bevor
wir wieder zurückgehen können, musst Du erst dein Geschäft
erledigen , kicherte Franziska, nachdem wir noch ein Stück Weg
hinter uns gebracht hatten.
Ich schaute sie mit großen
Augen an und hoffte, dass ich mich verhört hatte, aber Franziska zog
mich einfach noch ein Stück weiter bis zu einem Zaunpfahl. Na los,
schön das Bein heben, dann können wir auch noch ein bisschen
spielen , kicherte Franziska wieder und deutete mir ihrer freien Hand
auf den Pfahl.
Ich hatte mich nicht verhört und ich
kannte die Stelle sogar. Der Zaunpfahl war von einer Weide, die einem
guten Bekannten von mir gehörte. Vor zwei Monaten war ich erst bei
ihm zum Geburtstag eingeladen und jetzt sollte ich einfach hier hin
pinkeln.
Los jetzt, ich habe nicht ewig Zeit , hörte ich
Franziska etwas genervt und direkt danach folgte ein Surren in der
Luft und ich fühlte einen breiten Schmerz auf meinen Gesäß, der
mich kurz aufschreien ließ. Ich drehte mich dann sofort zu Franziska
um und sah, dass sie jetzt eine Weidenrute in der Hand hatte, die ich
vorher gar nicht bemerkte hatte. Sie machte aber keine Anstalten mir
eine Pause zu gönnen und hob die Rute gleich wieder in die Höhe,
bereit mir noch einen Schlag zu verpassen. Ich hatte keine Wahl und
musste tun was sie wollte. Aber das war gar nicht so einfach, ich war
ja kein richtiger Hund. Ich konnte zwar mein rechtes Bein heben, aber
mein Penis hing schlaff am anderen Bein herunter. Und genauso fühlte
es sich dann auch an. Der Urin lief einfach an meinem Bein herunter
und mein linkes Knie stand in einer selbst gemachten Pfütze.
Braver
Junge, jetzt können wir ein bisschen spielen und dann gehen wir
zurück zum Auto , hörte ich Franziska kichern. Sie zog mich dann an
sich heran und löste die Leine von dem Halsband, aber mehr Pause
bekam ich auch nicht. Direkt im nächsten Moment hob sie einen
kleinen Ast vom Boden auf und warf ihn ein paar Meter weit weg.
Hol
das Stöckchen , sagte sie vergnügt und gab mir mit der Rute noch
einen relativ sanften Klaps auf meinen Hintern.
Ich konnte
nicht sagen, dass mir das Spielen besser gefiel, aber es schien die
einzige Möglichkeit zu sein schnell wieder hier weg zu kommen. Also
krabbelte ich auf allen Vieren zu der Stelle, wo das Stöckchen
gelandet war, griff mir den Ast und krabbelte wieder zurück zu
Franziska.
Seit wann apportieren Hunde mit der Hand? ,
zischte sie mir aber nur zu, als ich wieder bei ihr war und im
nächsten Moment schlug sie dreimal schnell hintereinander mit ihrer
Rute zu. Mein Po fühlte sich jetzt an, als würde er brennen, aber
Franziska schien das überhaupt nicht zu interessieren.
Ein
letztes Mal versuchen wir es noch , sagte sie und warf das Stöckchen
direkt wieder. Ich sollte es also mit dem Mund holen, das hatte ich
verstanden, aber dieses Mal war der Ast in einem kleinen
Brennnesselfeld gelandet.
Erreichen konnte ich ihn nicht,
genau genommen konnte ich ihn noch nicht einmal sehen und ich war
etwas ratlos. Ich drehte mich kurz zu Franziska um, aber sie schwang
nur die Rute bedrohlich durch die Luft und signalisierte mir so, dass
sie es ernst meinte.
Vorsichtig
drückte ich dann mit meinen Händen die Nesseln auseinander und
begann mit der Suche, aber das ging eher schlecht als recht. Immer
wieder zuckte ich zusammen, weil Brennhärchen irgendwo auf meine
Haut trafen.
Nach ein paar Minuten hatte ich das Stöckchen
dann endlich gefunden. Es lag fast genau mittel im Brennesselfeld und
das war mehr als unschön für mich. Die Schläge mit der Rute taten
zwar wesentlich mehr weh, als die Brennhaare, aber sich selbst
willentlich Schmerzen zuzufügen war eine Hürde, die ich vorher noch
nie übertreten hatte.
Dieses Mal hatte ich aber
wahrscheinlich keine Wahl. Ich wusste nur, dass ich es besser schnell
als langsam machen sollte und so packte ich mit meinen Händen rechts
und links neben den Ast und beugte mich dann so schnell ich konnte
mit meinem Oberkörper nach vor.
Ich spürte sofort wie
dutzende von Brennnesseln meinen Bauch streiften und sich hunderte
von kleinen Nadeln in meinen Bauch bohrten, aber ich schaffte es das
Stöckchen mit meinem Mund aufzunehmen und mich nach hinten fallen zu
lassen.
Mein Bauch fühlte sich an, als hätte ich nackt
auf einem Ameisenhaufen geschlafen, aber ich hatte es geschafft, auch
wenn ich für den Rückweg mindestens 3 mal so lange brauchte.
Das
hast Du toll gemacht. Bist ein wirklich braver Junge , sagte
Franziska vergnügt, als ich wieder bei ihr angekommen war und
befestigte dann wieder die Leine an dem Halsband.
Jetzt
können wir wieder zum Auto gehen , sagte sie dann noch und zog mich
wieder hinter sich her, auch wenn es dieses Mal nicht ganz so fest
war. Mittlerweile spürte ich so ziemlich jeden Knochen in meinem
Körper und ich war mehr als erschöpft.
Die Wanderer, die
ich vorhin gesehen hatte, gingen in einigem Abstand vorbei, aber
komischerweise interessierte mich das jetzt überhaupt nicht mehr.
Ich wollte nur noch nach Hause und ein langes Bad nehmen. So, jetzt
kannst du dich wieder etwas sauber machen , sagte Franziska als wir
endlich wieder bei meinen VW-Bus angekommen waren. Danach nahm sie
mir noch das Halsband ab und gab mir eine kleine Packung Feuchttücher
aus ihrer Handtasche. Ich schaute kurz an mir runter, aber wusste gar
nicht wo ich anfangen sollte. Überall hatte ich grüne Grasflecken
auf der Haut, mein linkes Bein war staubverklebt und von meinem Bauch
wollte ich gar nicht reden. Ich brauchte dann einige Minuten, bis ich
den größten Schmutz von mir abgewischt hatte.
Das war
deine Chance. Jetzt bringst du mich bitte zu meinem Auto. Unterwegs
darfst Du nachdenken, ob es was für dich ist , sagte Franziska,
nachdem ich fertig war und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Wir
stiegen dann ein, aber noch bevor ich losfahren konnte, warf sie noch
meinen Schlafanzug aus dem Fenster, sodass ich nackt fahren
musste.
Ich konnte wirklich nicht beschreiben, was mir
während der Fahrt alles durch den Kopf ging, aber komischerweise
wollte ich jetzt sogar mehr. Auch wenn ich mir eingestehen musste,
dass Franziska das stille Wasser war und nicht ich.
Hast
Du dich entscheiden , fragte sie, als ich bei ihrem Auto war.
Ja,
ich möchte dich als Herrin , sagte ich so bestimmt wie ich nur
konnte.
Wir werden sehen, aber ich habe noch etwas für
dich , antwortete Franziska knapp und knöpfte sich dann die beiden
oberen Knöpfe ihrer Bluse auf. Zum Vorschein kam nicht nur ihr Hals,
sondern auch ein breites, metallenes Halsband. Dreh dich mal um ,
sagte sie noch und kurz danach hörte und fühlte ich, wie sie sich
das Halsband abmachte und dann mir anlegte.
Mit Wir
schreiben uns bald , verabschiedete sie sich dann und stieg einfach
aus.
Ich sah sie noch einen kurzen Moment lang an, während
sie zu ihrem Auto ging aber als dann ein Bus in unsere Straße
einbog, wurde es mir einfach zu heiß und ich fuhr schnell nach
Hause.
Der
Weg nach Hause war dann recht unproblematisch für mich. Auch ins
Haus kam ich ungesehen.
Aber als ich mir gerade das
Badewasser einließ, bemerkte ich etwas, was ich doch etwas nervös
machte. Das Halsband war mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert
und ich hatte keinen Schlüssel dafür.
Hatte ich im
Rausch der Sinne eine dumme Entscheidung getroffen oder war es
wirklich das was ich wollte? Diese Frage beschäftigte mich seit ich
wieder von dem SM-Spiel mit Franziska nach Hause gekommen war. Ich
hatte nichts mehr von ihr gehört, seitdem ich sie an ihrem Auto
abgesetzt hatte. Vier Tage war das nun her. Es war zwar nicht
ungewöhnlich, dass sie sich so lange nicht meldete, schließlich war
sie ja selbst eine Sub, aber für mich war es ziemlich
bitter.
Immerhin war es Hochsommer und immer wenn ich nach
Draußen ging, musste ich einen Rollkragenpullover anziehen um den
Halsreif zu verbergen. Ich hätte zwar einfach den Bolzenschneider
nehmen können, aber damit hätte ich praktisch aufgegeben.
Normalerweise würde ich jetzt die Tage damit verbringen Nachrichten
zu lesen, im Garten zu liegen oder mit den Nachbarn zu Grillen, aber
der Halsreif schaffte es das alles auf den Kopf zu stellen.
Dazu
wurde es noch jeden Tag schwerer mich zu verstecken. Erlaubt ist, was
beiden gefällt , diesen Satz konnte ich auf der Fetisch-Webseite
fast überall lesen, nur mir gefiel meine jetzige Situation überhaupt
nicht. Für mich war das Ganze einfach eine sinnlose Einschränkung,
von der weder ich noch Franziska etwas hatten. Trotzdem konnte oder
wollte ich das Schloss nicht einfach kaputt machen, immerhin gehörte
der Halsreif Franziska und ich konnte nicht abschätzen, wie sie
darauf reagieren würde.
Auf der einen Seite war das
Subwerden eine ziemlich spontane Aktion gewesen und es war gut
möglich, dass es gar nicht so schlimm war, wenn ich ihn nach ein
paar Tagen wieder abnahm. Aber ich konnte damit auch komplett falsch
liegen und sie wollte mich damit testen.
Und so saß ich
heute wieder auf dem Sofa, hatte den Laptop und das Handy vor mir auf
dem Tisch. Irgendwann musste mir Franziska ja eine Nachricht schicken
und ich wollte den Halsreif keine Minute länger tragen als nötig.
So öffnete ich gefühlt alle zwei Minuten mein Postfach, nur um
direkt danach wieder verzweifelt zusammen zu sacken. Dann fiel mir
eine andere Email Adresse ein, die ich schon seit mehreren Minuten
nicht gecheckt hatte.
Es war wie in einem Hamsterrad und
das alles nur, weil ich Franziska nicht vergessen wollte. Alte Männer
reiten auf jungen Frauen in den Tod , hatte mein Vater immer
gescherzt. Dass das mal auf mich zutreffen würde, wenn auch nur
metaphorisch, hätte ich mir nie erträumt.
Aber als mein
Handy schließlich piepte, erwartete mich der nächste Schock. Hey
Papa, ich komme am Samstag mit Carola und den Kindern vorbei und
nehmen dich dann mit ins Freibad , hatte mir mein Sohn gerade auf
WhatsApp geschrieben.
Ich saß einen Moment lang wie
erstarrt auf meinem Sofa. Was nun? , schoss mir schließlich durch
den Kopf. Mein Sohn arbeitet am Bodensee. Ich könnte ihm schreiben,
dass ich verhindert war. Irgendeine Ausrede würde sich finden
lassen, aber das wollte ich nicht. Warum sollte ich mich zwischen SM
und meinen Kindern und Enkeln entscheiden müssen? Das konnte nicht
der Sinn dahinter sein. Meine Browserhistory konnte ich einfach
verstecken, aber bei einem Halsreif ging das nicht, schon gar nicht
beim Baden.
Jetzt hatte ich nur noch drei Optionen. Warten
und hoffen, dass Franziska sich noch meldet. Das Schloss einfach
knacken und hoffen, das Franziska es mir nicht übel nahm. Oder mich
einfach ins Auto setzen und versuchen sie zu finden.
Ich
dachte einen Augenblick nach und entschied mich dann sie zu suchen.
Im schlimmsten Fall verschwendete ich nur etwas Benzin.
Aber
so hatte ich die Chance noch zu einem guten Ende zu kommen. Außerdem
wollte ich Franziska eh so schnell wie möglich wiedersehen.
Vielleicht könnte ich sie auch davon überzeugen, dass solche
Aktionen einfach nur doof waren und weder ihr noch mir etwas
brachten. Das Problem war nur, dass ich nicht genau wusste, wo ich
sie antreffen konnte. Sie hatte mir nur mal den Namen ihres Dorfes
genannt aber keine genaue Adresse. Zudem wohnt sie auch mit ihrer
Domina zusammen, was gut zu einer peinlichen Situationen führen
konnte. Ich dachte noch eine ganze Zeit darüber nach, beschloss dann
aber am nächsten Morgen loszufahren. Den Rest des Tages blieb ich
trotzdem nur auf meinem Sofa und ging noch mal alle Chats und Bilder
von Franziska durch. Ich hoffe noch irgendwo etwas zu finden, was mir
bei der Suche helfen konnte.
Am Abend kam ich mir so vor,
als hätte ich ein langes Buch gelesen und mir war es auch teilweise
richtig peinlich was ich damals so geschrieben hatte. Ich hatte auch
nichts wirklich spezielles wie eine Hausnummer oder oder einen
Straßennamen gefunden und musste mich mit wagen Hinweisen über ihr
Haus zu Bett begeben.
Wirklich gut schlafen konnte ich
nicht und als ich wieder aufwachte, hatte ich auch ein paar Zweifel
an meiner Aktion bekommen. Nichts desto trotz setzte ich mich ins
Auto und begann die Reise. Es war eine komische Fahrt und alle paar
Minuten viel mir etwas neues ein was ich am letzten Abend noch nicht
bedacht hatte. Nicht alles davon war schlimm und ich musste sogar mal
kurz lachen, als ich an das Camping-Klo im Kofferraum dachte.
Franziska hatte sich immer darüber lustig gemacht, dass ich als Mann
so was mit mir herumschleppte, wo ich doch theoretisch einfach hinter
jeden Busch pinkeln konnte. Allerdings musste ich oft auch an
Franziskas Domina denken und da bekam ich ziemlich gemischte
Gefühle.
Ich konnte nicht mit Sicherheit sagen, dass
diese Dame überhaupt von mir wusste. Franziska hätte mich genauso
gut auch heimlich besuchen können. Vor allem aber war ich mir nicht
sicher, ob ich selbst überhaupt dabei zuschauen wollte, wie
Franziska eine Sub ist.
Es war eine Mischung aus
Eifersucht und Sorge. Klar wollte ich sie gerne nur für mich haben,
aber bei ihrer hübschen Gestalt wollte ich gar nicht daran denken,
dass sie ihren Körper Spanking, Peitsche und noch schlimmeren Dingen
aussetzt.
Ich schaltete dann schnell die Musik an, um
nicht mehr daran denken zu müssen und für den Rest der Fahrt hörte
ich nur noch auf die Stones und Jimmy Hendrix.
Etwa gegen
5 Uhr Abends erreichte ich dann endlich das kleine Dorf in dem sie
wohnte. Zum Glück war es noch Sommer, sodass ich nicht im dunkeln
umherirren musste, aber leider musste ich auch schnell merken, dass
hier fast alle Häuser gleich aussahen und mir die Indizien, die ich
mir aufgeschrieben hatte, überhaupt nichts brachten. Ich fuhr dann
fast 3 Stunden planlos durch die Gegend, bis ich schließlich auf
einem Feldweg 2 Frauen erblickte. Sie waren weit entfernt, aber eine
von ihnen hatte die gleiche Haarfarbe und Statur wie Franziska. Ich
stoppe sofort den Wagen und beobachtete die beiden, wie sie langsam
näher kamen. Es wurde immer sicherer, dass es Franziska sein musste,
aber genauso klar war es, dass die andere Frau ihre Domina sein
musste.
Ich hatte gehofft Franziska allein anzutreffen und
mich zumindest ein paar Minuten ungestört mit ihr unterhalten zu
können. So blieb mir nichts anderes übrig, als ihnen vorsichtig
hinterher zu fahren und dann vor ihrem Haus zu warten. Während die
beiden langsam näher kamen, ging ich schnell etwas in Deckung. Es
war ja nicht gut, wenn Franziska mich jetzt schon sah.
Allerdings
sahen die beiden überhaupt nicht wie Domina und Sub aus. Sie hielten
Händchen, alberten rum und benahmen sich rund herum wie ein
verliebtes Pärchen. Es war traurig, aber irgendwie auch
verständlich, dass sie da ihre Domina vorzog, anstatt mit mir zu
chatten.
Ich ging für einen Moment in mich und überlegte,
ob ich nicht einfach wieder nach Hause fahren sollte. Einfach das
Schloss knacken und Franziska in Ruhe lassen. Es einen kurzen, aber
schönen Traum sein lassen und mit meinem Leben weitermachen. Aber
noch bevor ich diese Gedanken zu Ende führen konnte, öffneten sich
plötzlich die Schiebetür und die beiden Damen stiegen einfach auf
dem Rücksitz ein. Schön, dass du uns nach Hause fahren willst ,
sagte Franziska dann ganz freundlich und lächelte mich im
Rückspiegel an. Ich saß einen Moment wie erstarrt hinter dem Steuer
und klammerte das Lenkrad fest, ohne zu wissen was ich machen sollte.
Motor starten, ein Stück gerade aus und dann die 2. links , sagte
Franziska wieder, ohne ihr Lächeln zu verlieren.
Ich
starrte noch einen Augenblick lang in die Leere, bis ich mich
schließlich wieder beruhigen konnte und fuhr dann los, aber
verstehen konnte ich das immer noch nicht. Ein paar Dutzend
Nachrichten hatte ich ihr in den letzten Tagen geschickt und sie
hatte keine beantwortet. Und jetzt stieg sie einfach in mein Auto
ein, ohne sich zu wundern. Ich hatte ihr nicht geschrieben, dass ich
kommen würde und sie selbst hatte mir auch bewusst nie ihre volle
Adresse gegeben. Hier kannst du anhalten , sagte sie schließlich,
als wir am Ende der Nebenstraße angekommen waren.
Die
beiden stiegen dann einfach aus und ließen mich einfach im Auto
zurück. Ich brauchte dann noch bestimmt 10 Minuten, bis ich mich
auch aufraffen konnte und ihnen hinterher ging. Zum Glück hatten sie
die Haustür für mich offen gelassen, sonst hätte ich nicht
gewusst, ob ich ihnen überhaupt folgen sollte.
Es war ein
kleines Haus mit einem großen Garten davor und alles war mit einer
dichten Hecke umzäumt. Drinnen sah es genauso gemütlich aus, aber
als ich die Stube betrat, sah ich etwas was mich verwirrte. Die
andere Frau war gerade dabei Franziska ein Halsband anzulegen. Beim
Spazierengehen hatte sie es scheinbar nicht getragen. Das ist Hardy,
er würde gerne mein Sub sein. Hardy, das ist Miriam, meine Domina ,
sagte Franziska schlicht, nachdem die andere Dame mit dem Halsband
fertig war. Direkt danach bat mich Miriam dann am Tisch Platz zu
nehmen und die beiden fingen an Abendbrot zu essen. Miriam bot mir
sogar an mitzuessen, aber ich lehnte dankend ab. In meinem Kopf war
ein viel zu großes Gefühlschaos um Hunger zu verspüren. Du trägst
dein Halsband nicht öffentlich? , fragte ich etwas neugierig,
nachdem die beiden mit dem Essen fertig waren und einige Zeit niemand
etwas gesagt hatte. Natürlich nicht, das ist nur für mich und meine
Gefühle, andere geht das nichts an , antwortete sie ziemlich
selbstbewusst. Aber warum hast du meinen Halsreif dann mit einem
Schloss versehen? , fragte ich direkt danach. Na um dir zu zeigen,
dass du als Sub nicht einfach deinen Willen durchsetzen kannst. Man
geht nicht zu einer Domina, weil man alles besser weiß, sondern weil
man folgen will. Und du hast schon nach dem Schlüssel gejammert,
bevor ich überhaupt Zuhause angekommen war, dabei war er die ganze
Zeit in deinem Bus versteckt , antworte Franziska ganz ruhig, aber
ihre Worte fühlten sich wie eine volle Breitseite an. Und dabei war
sie noch gar nicht fertig: Du warst vielleicht früher mal ein
Lehrer, aber du musst lernen, dass du mir nichts beibringen sollst,
sondern dass ich dir etwas beibringe. Erinnere dich an unsere ganzen
Chats und womit wir alles experimentiert hatten. Der Peniskäfig war
dir zu eng, das nackt sein war dir zu kalt und zum Abnehmen warst du
zu faul.
Ich konnte nicht sagen was schlimmer war, dass
sie das alles so gelassen sagte oder dass Miriam dabei nur am grinsen
war. Auf jeden Fall gingen sofort die Gedanken weiter, die ich gerade
im Auto gehabt hatte, bevor die beiden eingestiegen waren und ich
fühlte mich nur noch fehl am Platz. Ich schaffte es noch eine kurze
Entschuldigung zu murmeln und verabschiedete mich dann, aber noch
bevor ich wieder bei der Tür war, hörte ich plötzlich Miriams
Stimme: Du warst früher ein Lehrer? Ja, er war früher ein
dominanter Rektor, der Konferenzen geleitet hat und so , antwortete
Franziska, bevor ich die Chance dazu hatte. Na dann sollten wir ihn
nicht einfach so gehen lassen. Ich wollte schon immer mal ein ganz
bestimmtes Experiment mit einem Lehrer machen , sagte Miriam wieder
und stand dann auf.
Ich war etwas verwirrt. Franziska
hatte mich gerade vor ihrer Domina regelrecht niedergemacht und jetzt
wollte die richtige Domina mit mir spielen? Entweder war das Ganze
doch nicht so schlimm oder sie wollte noch einen drauf setzen. Aber
was sollte ich jetzt tun? Franziska hatte mich schon einmal ziemlich
alt aussehen lassen und danach fand ich es toll. Vielleicht konnte
ich den beiden ja auch zeigen, dass ich doch gar nicht so schlimm war
und es ging wieder gut für mich aus.
Ich ließ mich also
darauf ein, oder besser gesagt ich folgte den beiden zu ihrem Auto
und setzte mich auf den Rücksitz. Scheinbar wusste auch Franziska
nicht genau was Miriam vorhatte, aber sie schien sich nicht daran zu
stören. Zumindest redeten die beiden nicht mit einander und Miriam
fuhr einfach los. Wir waren eine ganze Zeit unterwegs und das
beunruhigte mich etwas. Mittlerweile war es dunkel draußen und ich
kannte mich hier nicht aus. Wenn die beiden mich einfach aussetzten,
war ich erst mal verloren und musste dann irgendwie zu meinem Auto
zurückfinden. Dieses Gefühl besserte sich ein wenig, als wir die
dörfliche Umgebung verließen und in einer kleineren Stadt
ankamen.
Allerdings bekam ich ein anderes, schlechtes
Gefühl, als wir schließlich anhielten. Es war ein kleiner Parkplatz
hinter einem großen, weißen Haus und überall hingen rote Laternen.
Ich musste nicht lange überlegen was das hier für ein Ort war. Mir
war nur nicht klar was das Ganze bedeuten sollte.
Miriam
und Franziska redeten immer noch nicht und stiegen einfach aus. Sie
schienen schon mal hier gewesen zu sein, jedenfalls gingen sie ganz
zielstrebig zum Eingang. Drinnen sah es genauso aus wie ich es aus
dem Fernsehen kannte. Nach der Tür kam sofort die Lobby mit einer
großen Bar und Theke in der Mitte. Überall waren verschlossene
Türen und ein paar junge Damen standen in der Gegend herum oder
saßen auf kleinen Sofas. Ich blieb mit Franziska kurz hinter der
Eingangstür stehen, während Miriam mit einer etwas älteren Frau
sprach, die scheinbar die Besitzerin war.
Nach etwa 5
Minuten kam sie dann zu uns zurück und führte uns anschließend
durch eine der geschlossenen Türen. Setzt euch kurz , sagte sie nur
und verließ uns dann wieder. Sie hatte uns in einen kleinen Raum
gebracht, der wohl für die Action in diesem Haus gedacht war. Ein
kleines Sofa, ein kleiner Tisch, ein sehr großes Bett und eine sehr
kleine und viel zu überteuerte Minibar. Dazu war alles in rot
gehalten. Franziska setzte sich sofort auf das kleine Sofa, aber als
ich mich dazu setzen wollte, versperrte sie mir mit ihrem Fuß den
Weg. Du solltest dich gleich aufs Bett setzen , sagte sie nur und
fing danach sogar wieder an zu lächeln.
Jetzt hätte ich
sie wahrscheinlich fragen können was hier los war, aber so viele
Möglichkeiten gab es da nicht mehr. Und das dumme war, dass ich bei
jeder dieser Möglichkeiten gearscht war. Um richtig Sex haben zu
können, hätte ich eine halbe Stunde davor Cialis nehmen müssen.
Ich war nicht mal sicher, ob ich Franziska davon erzählt hatte, aber
Miriam konnte es noch weniger wissen.
Allerdings hätte
ich wohl auch ohne Erektionsprobleme keine gute Performance. Bei dem
Gedanken daran, dass alle in der Lobby gerade dachten, dass Opa,
Mutter und Tochter zusammen den Puff besuchten, wurde mir eher übel
als geil.
Ich kannte die Leute zwar nicht, aber jetzt
wollte ich einfach nur noch weg hier. Noch weniger konnte ich
verstehen wie Franziska und Miriam dabei so gelassen waren, immerhin
wohnten sie hier in der Gegend. Aber viel mehr darüber nachdenken
konnte ich nicht, denn Miriam kam gerade wieder zur Tür rein,
gefolgt von einer anderen jungen Frau, welche dann sofort zu mir zum
Bett kam.
Im Augenwinkel konnte ich noch sehen, wie Miriam
sich zu Franziska auf das Sofa setzte, aber dann fiel die junge Dame
schon über mich her. Sie flüsterte mir zwar noch zu, dass alles
okay sei und ich nicht schüchtern sein musste, aber das war es dann
auch schon. Kein Wort über das was und wie, noch nicht einmal über
das Finanzielle sagte sie etwas, sondern fing einfach an mich zu
entkleiden.
Jetzt verstand ich auch so langsam was Miriam
mit Experiment gemeint hatte, denn ich kam mir ein bisschen vor wie
bei einer Theateraufführung, wo die Schüler ihren Eltern etwas
vorspielen mussten. Allerdings war das hier nicht Goethe oder
Schiller, ich sollte mit einer Prostituierten schlafen, während
meine Angebetete und ihre Domina dabei zusahen.
Inzwischen
war ich bis auf die Socken nackt und die Dame hatte gerade damit
angefangen meinen Penis in ihren Mund zunehmen. Nicht mehr lange und
die beiden würden anfangen mich auszulachen, weil ich es im Bett
nicht bringen konnte. Die Dame konnte sagen was sie wollte. Ich saß
hier mit einer dicken Plauze und mein Glied wurde nur ein bisschen
steif. Das war alles andere als attraktiv.
Ich hatte nur
eine Chance nicht als vollkommener Trottel aus diesem Laden wieder
raus zu gehen und die musste ich jetzt ergreifen, sonst war es zu
spät.
Ich
nahm ihr Gesicht vorsichtig zwischen meine Hände und brachte sie
dann dazu wieder aufzustehen. Sie sah mich zwar sofort irritiert an,
aber ich konnte sie dazu bringen, dass wir die Plätze tauschten.
Wahrscheinlich wäre es richtig gewesen erst nachzufragen, ob sie
überhaupt schon bezahlt worden und ob das was ich vorhatte im Preis
mit drin war, aber das traute ich mich nicht. Hätte ich vorher mit
ihr sprechen können, hätte ich ihr sofort das dreifache bezahlt,
nur damit sie so tut, als wäre ich gut im Bett. Aber so musste ich
einfach darauf hoffen, dass es gut wurde.
Ich drückte
sanft ihren Oberkörper aufs Bett runter und spreizte dann vorsichtig
ihre Beine. Sie fing schon leise mit dem stöhnen an, noch bevor ich
mit meiner Zunge überhaupt angekommen war. Gefaketer ging es wohl
kaum, aber es war besser als Widerworte. So wusste ich zumindest,
dass es nicht verboten war. Ich schob ihre Schamlippen langsam
beiseite und begann dann mit meiner Zunge zu kreisen. Es ist ein
Marathon, kein Sprint, hatte meine Frau damals immer gesagt und daran
versuchte ich mich zu halten, auch wenn das Stöhnen der Dame immer
lauter wurde. Ich kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor und die
Tatsache, dass da noch zwei weitere Paar Augen mich beobachteten,
machte es auch nicht leichter. Aber irgendwann konnte ich schmecken,
dass die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln nicht nur mein
Speichel war. Ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war und
machte noch solange weiter, bis es mehr Flüssigkeit von ihr als von
mir war. Langsam entfernte ich mich jetzt mit meiner Zunge und führte
stattdessen meinen Zeigefinger in sie ein. Dann ging es plötzlich
ganz schnell. Ich hatte kaum angefangen meinen Finger in ihr zu
bewegen, da spritzte mir schon ein langer, durchsichtiger Strahl auf
die Brust. Die Dame hatte jetzt komplett mit dem Stöhnen aufgehört
und bleib einfach einen Moment regungslos liegen. Etwa 2 Minuten
später war dann alles vorbei.
Die Dame stand langsam vom
Bett auf, gab mir noch einen kleinen Kuss auf die Wange und
verschwand dann wieder durch dir Tür. Ich konnte nicht sagen, ob es
nur ein Dienst am Kunden war, aber ich mochte die Vorstellung, dass
ich etwas unerwartetes und schönes für sie gemacht hatte. Was die
beiden anderen Damen anging war ich mir noch unsicherer. Ihre
Gesichtsausdrücke konnte ich nicht deuten. Miriam zeigte mir nur mit
dem Zeigefinger, dass ich herkommen solle.
Ja, wir sitzen
im Bordell, in einem kleinen Zimmer mit roten Wänden und rotem
Licht, einem großen Bett mit schwarzem Bezug und ein paar Kissen,
dann ist da noch ein kleines Sofa. Dort sitzen die zwei Frauen
Franziska und Miriam händchenhaltend mit blitzenden Augen,
neugierig. Miriam hat eine schwarze Lederhose an mit schwarzer
Seidenbluse und Heels, Franziska strahlt in einem hochgeschlossenen
schwarzen Kleid. Ich sitze auf dem Bett, nackt mit Halsreif, das
Glied nicht steif, da ich mich nicht mit Cialis vorbereiten konnte
und die bezahlte Bordell-Lady ist weg. Für Franziska und Miriam habe
ich vielleicht eine schlechte Show mit der Lady geliefert, anstatt
einfach mit ihr zu schlafen, wie ich es gerne gemacht hätte vor zehn
Jahren, aber damals ohne Zuschauer. Jetzt hat nur die angestellte
Lady gestöhnt! Was geht mir alles gerade durch den Kopf. Ich fühl
nur Chaos. Sub Hardy wurde vorgeführt.
Miriam möchte,
dass ich zu ihnen an das Sofa komme, gehen oder krabbeln auf allen
Vieren, denke ich. Sub muss krabbeln, also krabbeln. Miriam sagt:
Also jetzt ziehst Du zuerst mal die Socken aus, die gehören in den
Papierkorb hier. Und dann Hast dich ja fein aus der prekären Lage
gerettet ohne Cialis, die Lady hat einen feinen gefakten Orgasmus
gehabt als du sie geleckt und nicht gefickt hast! Das perfekte
Experiment für alte Subs.
Der Reihe nach: also zuerst
die Socken ausziehen und in den Papierkorb damit, dann zu Miriam und
Franziska hin krabbeln, die im Sofa sitzend meine Vorstellung im
Bordell beobachtet haben. Mit gesenktem Kopf hauche einfach: Danke,
es war sehr schön für mich ihr Lieben auch wenn ich nicht mit der
Lady geschlafen habe, ich danke Euch ganz herzlich!
Innerlich
bin ich sehr erregt, aber doch irgendwie zufrieden, dass die Szene
einigermaßen gut ging und die Bordell-Lady wieder weg ist, so
schlank und so schönem sie auch war. Aber da ist noch was anderes:
Ich hatte noch nie mit einer Frau Sex, wenn zwei andere Frauen
zuschauen.
Gut Hardy, dann zieh dich jetzt wieder an sagt
Franziska und ihre Augen blitzen. Nur das Hemd und die Hose und die
Schuhe, keine Socken. Den Pulli gibst mir in die Handtasche. Die
Unterwäsche lassen wir hier im Papierkorb. Am Hemd sind die oberen
drei Knöpfe geöffnet, dass alle den Halsreif sehen können, wenn
wir jetzt noch eine Runde durchs Bordell machen, die haben noch einen
Whirlpool.
Schnell ziehe ich Hemd und Hose an, aber
irgendwie bin ich immer noch erregt auf was ich mich da eingelassen
habe. Ich war ja schon mal in einem Bordell, aber das hier ist etwas
ganz anderes. Das ist Bordell mit Zuschauer für Sklaven!
Miriam
betrachtet mich immer noch ohne mit einer Wimper zu zucken. Dann aber
winkt sie mich noch näher her zu sich und flüstert mir ins Ohr: Ich
mal Dir die Lippen mit meinem roten Lippenstift an. Die Ladies hier
werden lächeln, wenn sie dich so sehen. Sie wissen sicher schon
alle, dass Du es nicht mehr so bringst! An der schwarzen Lederleine
mit Handschleife wird dich Franziska durch die Lobby und den
Whirlpool-Raum führen. Du bist ihr Sklave Hardy! Verstanden?
Und
schon hackt Franziska die Leine am Ring des Halsreifs ein, zieht mich
hinter sich her und ich verabschiede mich von meiner Unterwäsche aus
chinesischer Seide und den Socken.
Zuerst geht es in die
Lobby, rote Wände, rotes Licht. An der Bar sitzen Männer, wenige
Frauen und die Ladies, die hier arbeiten in sexy Outfit. Einfach
scharf. Die Lady, die ich verwöhnen durfte, sitzt auf einem kleinen
Sofa und zwinkert mir seltsamerweise zu. Artig halte ich aber den
Kopf gesenkt. Dann zieht mich Franziska in einen größeren Raum mit
Whirlpool und einer sehr großer Liegefläche mit schwarzem Leder
bezogen. Zwei Frauen sehe ich dort. Beide nackt im Liebesspiel, als
ob sie die Welt um sich vergessen haben. Es ist wie im YouPorn-Video,
aber real. Die zwei Frauen berühren mich irgendwie. Liegt es an
Miriam und Franziska? Dann sagt Miriam plötzlich Genug, wir fahren
nach Hause. Ich frage dann, ob sie nicht noch was in der Lobby
trinken möchten, ob ich sie einladen darf. Aber Miriam sagt nein und
Franziska zieht mich rasant hinter sich her zum Auto.
Es
ist etwas frisch ohne Pulli, aber schon gut. Im Auto sitze ich
hinten, Miriam und Franziska steigen vorne ein und Franziska zieht
die Leine an meinem Halsreif straff nach vorne, dass ich gerade noch
sitzen kann, mich aber nicht anlehnen kann. Na ja, bequem ist das
nicht, Sub Hardy soll leiden. Hoffentlich geht die Fahrt nicht so
lang, denke ich.
Und meine Gedanken spielen wieder leicht
verrückt. Was kommt jetzt. Es ist zehn Uhr. Setzen sie mich in mein
Auto, schicken sie mich in ein Hotel? Schicken sie mich nach Hause?
Schließen sie mich in einem Käfig im Keller ein? Lassen sie mich
mit Franziska schlafen?
Es kommt aber ganz anders. Wir
fahren nicht zum Haus von Miriam sondern weiter einen schmalen Weg
auf die Höhe zu einem Waldrand. Dort sehe ich eine kleine Hütte.
Und tatsächlich, Miriam hält an, steigt aus und schließt die Hütte
auf. Die Fenster sind mit massiven Fensterläden verschlossen, neben
der Hütte plätschert eine Quelle. Daneben sehe ich im schwachen
Mondlicht noch eine Sitzbank. Franziska zieht mich mit der Lederleine
aus dem Auto und wir betreten die Hütte.
Miriam sucht
schon ein Feuerzeug in ihrer Handtasche und zündet eine Kerze auf
einem großen Tisch in der Mitte an. Daneben sehe ich jetzt massive
Stühle, in der Ecke ein Sofa zum Liegen mit einem Kissen und zwei
Wolldecken. Karg eingerichtet alles, wie in einer Jagdhütte. Die
Fenstergriffe sind abgeschlossen, wohl wegen Einbrechern.
Dann
sagt Miriam: Hier kannst Du schlafen, hier ist der Türschlüssel.
Die Kerze brennt noch eine knappe halbe Stunde. Dann ist es dunkel
hier. Die Fensterläden sind verschlossen. Morgen früh um halb neun
bist Du wieder bei deinem Auto, bei unserm Haus und bringst den
Türschlüssel mit. Wir frühstücken dann. Gute Nacht
Franziska
macht die Halsleine los und ich sage noch Gute Nacht und schon stehe
ich allein in der fast dunklen Hütte. Höre noch das Auto wegfahren.
Das Geräusch verliert sich und meine Franziska ist weg!
Ausgesetzt
auf den Hügeln des Herzens, wie Rilke sagte.
Ich schau
mich um, Sofa, zwei Wolldecken und ein kleines Kissen. Also Hütte
abschließen, mich auf das Sofa legen und warten bis es dunkel wird
und ich starre auf die Kerze und denke an Franziska und Miriam! Was
wird morgen? Wo bin ich gelandet!
Soll ich versuchen im
Mondschein mein Auto zu erreichen und abhauen? Nein, Sub Hardy hat
versprochen, dass er gehorcht, gerne gehorcht, bedingungslos
gehorcht. Noch brennt die Kerze, also pack ich mich in die Wolldecken
und denke und denke. Fahr in Gedanken die Strecke hier her. Suche.
Finde. Lande im Bordell und jetzt in dieser Hütte. Und Franziska
sieht so zauberhaft aus, so wunderschön und ist die Sub von Miriam
und irgendwann schlafe ich mit wirren Träumen doch ein. Oh
Franziska!
Am andern Morgen wache ich gegen sieben Uhr
auf. Schließe die Türe auf und trete raus. Rechts am Waldrand noch
betaute Spinngewebe, links abfallend eine weite offene Wiese ins
helle Sonnenlicht getaucht. Unterhalb ein paar Obstbäume, dann das
Dorf mit der Kirche. Ganz im Hintergrund der Bergzug im Dunst mehr
entschwunden als Gewissheit. Rechts die Quelle, wo ich mich waschen
kann. Und ich denke ununterbrochen an Franziska.
Dann
fällt mir mein Handy in der Hosentasche ein, oh bin ich doof, warum
nicht früher. Schreibe Franziska einen lieben Gruß auf Discord,
dass ich an sie denke, dass es mir gut geht, dass ich mich freue bis
halb neun. Aber ich bekomme keine Antwort. Sie schläft noch.
Ich
genieße noch die Gegend, genieße den Morgen und bin um halb neun
dann am Haus von Miriam. Das hat alles geklappt. Wir frühstücken
wie Freunde und ich bin innerlich doch sehr erregt, versuche es aber
zu verbergen. Möchte mit Franziska allein sein. Aber wie machen?
Dann sagt Miriam: Du fährst jetzt! Franziska küsst Dich noch und
ich weiß, wir sehen uns irgendwann wieder.
Der Kuss von
Franziska ist so heftig! Ich halte ihren Kopf mit dem wunderbaren
Haar mit beiden Händen, schaue ihre Augen, verliere mich in ihren
Augen und unsere Lippen vergraben sich in einander. Ich spüre ihre
wunderbaren Brüste unter der dünnen Bluse an meiner Brust. Ich
werde diesen Kuss nie vergessen.
Heulend gehe ich zum
Auto, rufe danke, rufe auf wiedersehen und fahre weg. Habe den Kuss
von Franziska und den Satz von Miriam in mir: Wir sehen uns
irgendwann wieder.
https://www.origan-village.com/de
Von
Franziska
Der
erste Eindruck kann trügen. Das ist ein Satz, den man immer wieder
hört, aber meistens ist er einfach falsch. Und ganz besonders, wenn
man in der BDSM-Szene unterwegs ist. Die meisten Subs benehmen sich
wie Spinner und von den Doms will ich gar nicht erst reden.
Ich
war gerade Ende 20 und hatte meine ersten Schritte als Domina hinter
mir. Aber die erste Lektion, die ich selbst lernen musste war, dass
das Wort Domina überhaupt nichts bedeutete. Es war fast ein bisschen
wie bei diesen Social media Experten . Jeder konnte sich so nennen
und genau das war das Problem. Bei den Sklaven war es genau das
Gleiche, viel Gerede, aber keine Substanz.
Man konnte
durchaus sagen, dass das Internet mit all seinen kostenlos
verfügbaren SM-Pornos die ganze Szene ordentlich durchgeschüttelt
hatte. Auf der einen Seite war es sicher der wahr gewordene Albtraum
aller Traditionalisten, aber auf der anderen Seite war es auch der
Boden für alle möglichen neuen Konstellationen. Und eben so eine
gestaltete sich für mich im Sommer 2019.
Ich hatte mich
vor einer Ewigkeit mal auf einer SM-Seite im Netz angemeldet, aber
recht schnell das Interesse daran verloren. Trotz tausender
Mitglieder war die Auswahl einfach nicht besonders ergiebig. Schon
nach den ersten Stunden hörten sich die Nachrichten alle gleich an
und ich könnte selbst spüren, wie ich immer arroganter wurde in der
Art, wie ich die Anfragen beantwortete, sofern ich nicht gleich auf
Löschen drückte. So wollte ich einfach nicht enden und
verabschiedete mich schnell wieder aus dem Internet, trotzdem behielt
ich meinen Account. Ich dachte einfach nicht mehr drüber nach und
vergaß diese Webseite schnell wieder.
Über ein Jahr kam
ich ohne Online-SM aus, bis ich ein neues Hobby für mich entdeckte,
erotische Literatur. Es war für mich eine schöne Art geheime
Wünsche und Phantasien zu beschreiben, die in der Realität nie
möglich gewesen wären.
Und auch, wenn ich eigentlich nur
für mich schrieb, so packte mich irgendwann der Ehrgeiz mir auch mal
andere Meinungen dazu einzuholen. So erstellte ich einen kleinen Blog
bei Google und stellte einige Geschichten ein.
Sicher gab
es schon tausende SM-Stories im Internet, aber ich hatte bisher keine
gefunden, die meinen Geschmack getroffen hatte und ich wollte einfach
sehen, ob es auch andere gab mit meiner Ansicht. Nur hatte ich leider
keine Ahnung von Suchmaschinenoptimierung oder Backlinks und allen
anderen Sachen, die nötig waren, damit mein Blog überhaupt gefunden
wurde. Und so landete ich schlussendlich nach einem Jahr wieder auf
dieser SM-Seite.
Dieses Mal wollte ich aber absolut keine
neuen Kontakte, deshalb stellte ich meine Filter so ein, dass niemand
mir direkt schreiben konnte, bevor ich meinen Blog im Profil
verlinkte und eine meiner Geschichten ins dortige Forum stellte.
Die
Kommentare ließen auch nicht lange auf sich warten, auch wenn es
darin weniger um meine Fähigkeiten als Autorin ging, sondern eher
junge Männer waren, die sich die gleiche Behandlung wie in der
Geschichte wünschten. Im Prinzip war es das gleiche Problem, das ich
auch schon vor einem Jahr hatte. Ich hatte eine Vagina und dominant
im Profil stehen und daher war alles, was den Männern einfiel reines
Geschleime.
Von daher konnte ich mich wenigstens glücklich
schätzen, dass ich bei meinem Nachrichtenfilter schlau gewesen war.
Trotzdem schaffte es ein Mann durchzukommen und das auf eine Art, die
mich gleichzeitig wunderte und erfreute. Sehr schöne Geschichten,
Gruß HardyXY , fand ich ein paar Tage später in meinen Emails.
Es
war kein Stalker, der sich auf dubiose Weise den Zugang zu meiner
Email-Adresse erschlichen hatte, sondern ein 70 jähriger Mann, dem
meine Geschichte offenbar so gut gefallen hatte, dass er auf meinen
Blog gegangen war und dort eine Spende über Paypal schickte.
Ich
schrieb ihm danach eine Nachricht auf der SM-Seite, um mich für
seine Zuwendung zu bedanken. So kamen wir zum Chatten und wir blieben
auch in Kontakt.
Es war in gewisser Weise erfrischend für
mich mal mit jemandem zu schreiben, der nicht nur seinen Penis im
Kopf hatte, auch wenn Hardy in vielerlei Hinsicht kompliziert war. Er
war seit ein paar Jahren Witwer und versuchte sich selbst einzureden,
dass er das überwunden hatte, was aber nicht wirklich der Fall war.
Und ganz allgemein gesehen, konnte man ihn wohl als einen gutherzigen
Spießer bezeichnen.
Das alles waren keine guten
Voraussetzungen für einen Sub, unseren Altersunterschied mal ganz
außer Acht gelassen, aber er konnte mir das ein oder andere Mal aus
der Patsche helfen und ich versuchte mich so gut es ging dafür zu
revanchieren.
Jedoch drang ich nie wirklich ganz zu ihm
durch und auch meine Versuche, ihm die tiefere Bedeutung von BDSM
näher zu bringen, scheiterten immer wieder. Er sagte zwar immer,
dass er sich bessern wollte, aber so wirklich ablegen konnte er seine
privilegierte Sicht auf die Welt nicht.
In gewisser Weise
war das sicher verständlich. Wenn man früher Rektor in einem
Gymnasium war, jetzt eine A15 Pension bezieht und sich täglich
Sorgen über mögliche Kratzer im teuren Parkett macht, ist es
einfach schwer den Rat einer jungen Frau anzunehmen.
Er
war einfach ein Mann, über den man sich äußerlich keine Sorgen
machen musste, aber es machte mich einfach traurig zu sehen, wie er
in dieser neuen, digitalen Welt nicht besonders gut zurecht kam und
immer wieder an seinen versteiften Denkmustern scheiterte. Deshalb
beschloss ich einen Schritt weiter zu gehen, als ich eigentlich
gedacht hatte.
Während der vielen Monate des Chattens,
hatte er immer wieder erwähnt, wie gerne er zum FKK-Urlaub in
Südfrankreich gefahren war, aber einfach keine Begleitung mehr dafür
fand. Dieses Jahr würde ich diese Begleitung sein, aber ich würde
ihm nicht einfach eine Wiederholung geben, sondern im zeigen, was es
bedeutet ein Sub zu sein. Vorher hatte ich ihn immer wieder dabei
erwischt, dass er nur das machte, was er wollte. Das würde es dieses
Mal nicht geben.
Ich ließ ihn komplett im unklaren
darüber was ich ich vorhatte und gab ihm auch nicht einmal einen
Hinweis, dass ich ihn besuchen würde. Nur eine kleine Aufgabe gab
es, um sicherzustellen, dass er bei meiner Ankunft auch Zuhause war.
Dann fuhr ich einfach zu ihm hin.
Seine Adresse hatte er
mir schon mehrmals geben und so war es nicht allzu schwierig sein
Haus zu finden, aber als ich schließlich an seiner Tür klingelte,
war die Verwirrung bei ihm mehr als groß.
Ich hatte mich
unterwegs noch in mein schwarzes Leder-Outfit geworfen um von Anfang
an keinen Zweifel daran zu lassen, dass ich als Domina gekommen war
und genau diese Tatsache verfehlte ihre Wirkung nicht.
Im
Chat hatten wir großteils in einem freundschaftlichen Ton mit
einander geredet und er hatte oft geschrieben, dass er mich gerne
drücken würde. Aber jetzt stand er einfach nur regungslos in seiner
Türschwelle und wusste scheinbar nicht, wie er reagieren oder was er
sagen sollte.
Willst Du mich nicht hineinlassen? , fragte
ich nach einem kurzen Moment, um ihn wieder in die Realität zurück
zu holen. Äh ... ja , kam kurz danach von ihm zurück und er trat
beiseite um mich reinzulassen.
Ich ließ ihn dann
absichtlich etwas außen vor und ging auf direktem Weg ins
Wohnzimmer. Sein Haus kannte ich schon von den Bildern fast auswendig
und Hardy konnte nichts dagegen tun.
Es war sogar ein
bisschen wie eine Genugtuung für mich seine ganze Angeberei über
die vergangenen Monate gegen ihn zu verwenden.
Ich setzte
mich dann im Wohnzimmer aufs Sofa mit den Heels. Für mich war es
nichts besonderes mehr, aber Hardy zucke bei jedem Fußtritte leicht
zusammen. Wir hatten schon oft über sein teures Parkett aus Afrika
geredet, aber jetzt sehen zu können wie es ihn störte, dass die
Heels immer wieder auf das Holz trafen, war einfach göttlich.
Ich
möchte, dass Du jetzt bei Origan-Village anrufst und unseren Urlaub
für Morgen buchst. Eine Woche habe ich Zeit , sagte ich.
Gut,
dann bring mich mal ins Gästezimmer. Wir fahren dann morgen nach dem
Frühstück los. Jetzt möchte ich mich aber erst mal ausruhen ,
antwortete ich und stand wieder vom Sofa auf.
Er gehorchte
wieder und für mich war der Tag damit eigentlich erledigt, nur Hardy
schien sich immer noch nicht sicher zu sein, ob das alles real war
oder ob er nur träumte. Ein paar mal klopfte er noch an meine Tür
und erkundigte sich nach meinem Befinden, bevor endlich die Nachtruhe
herrschte.
Wir begannen den Tag früh mit einem
ausgiebigen Frühstück und Hardy schien auch seine Stimme
wiedergefunden zu haben, auch wenn er nicht wirklich wusste, worüber
er reden sollte. Und so ging es fast nur darum, ob ich eine gute
Reise hatte.
Aber als wir dann unser Gepäck in sein
Cabrio geladen hatten und endlich auf der Straße waren, schien er
wieder in seinem Element zu sein. In einem teuren Auto auf dem Weg in
den Urlaub und noch dazu eine junge Frau an seiner Seite, das war
wohl einfach seine Welt.
Es war eine lange Fahrt und ich
persönlich hatte eher ganz andere Gedanken. Bisher hatte ich mir nie
Gedanken darum gemacht, was ich mit einem Sub machen sollte, bis es
soweit war. Dieses Mal war es aber ein bisschen anders. Ich befand
mich in unbekannten Gewässern und improvisieren würde etwas
schwierig werden. FKK war bisher nie ein Thema für mich gewesen und
so wirklich ein Problem sah ich darin auch nicht, aber es war ein
bisschen kontra-produktiv für mich.
Man
konnte es wohl am besten mit diesem alten Louis de Funès Film
vergleichen, indem die Polizisten versuchten ein paar Nudisten zu
verhaften. Um das zu schaffen, mussten sie sich selbst erst mal
komplett ausziehen, aber dann konnten sie keine Verhaftung vornehmen,
weil sie ohne Uniform nicht beweisen konnten, dass sie Polizisten
waren.
Wenn man dann einen Sub wie Hardy bei sich hat, der
eine recht oberflächliche Ansicht über BDSM hat, dann könnte es
vielleicht ein Problem werden.
Ich hatte zwar ein paar
Dinge in meinem Rucksack, für die ich im Vorfeld ein paar Ideen
hatte, aber in Sachen Kleidung hatte ich nur mein Leder-Outfit, in
dem ich angereist war. Wenn ich also einen Plan durchziehen wollte,
dann musste alles direkt am Anfang klappen und ich hatte nur die
Hinfahrt, um mir detailliert etwas zu überlegen. Aber bei so vielen
unbekannten Faktoren war das kaum möglich.
So verbrachte
ich quasi die ganze Fahrt damit mir den Plan von dem Anwesen
anzusehen und die Möglichkeiten durchzugehen.
Wir hielten
noch ein paar mal unterwegs an, damit wir die Beine vertreten konnte
und um etwas zu essen. Hardy blühte dabei immer mehr auf, auch wenn
Mc-Donalds absolut nicht seine Welt war. Es schien ihm zwar zu
schmecken, aber man konnte deutlich sehen wie froh er war, dass seine
Bekannten ihn nicht in so einer Filiale sehen konnten.
Ich
fand das lustig, aber auch ich hatte meinen peinlichen Moment, als
wir schließlich beim Eingang zum Village ankamen.
Der
Mitarbeiter an der Rezeption sah mich die ganze Zeit mit einem sehr
merkwürdigen Blick an, bevor er uns schließlich die Schlüssel zu
unserem Bungalow gab. Fast so, als wäre er sich nicht sicher, ob ich
noch als Trophy Wife durchgehe oder ob das schon Inzest war.
Auch
auf dem Weg durch die Anlage ernteten wir eher komische Blicke bis zu
dem Punkt, wo es sogar Hardy etwas unangenehm zu sein schien, aber
ich konnte damit umgehen. Immerhin würde es wohl mein erster und
einziger Aufenthalt hier sein und ich sah es auch eher als eine
Aufgabe und nicht als Urlaub an.
Wir bezogen dann zuerst
unsere Ferienwohnung und aßen eine Kleinigkeit, bevor wir uns auf
diese ganze FKK-Sache einließen. Genau genommen war es Hardy, der
jetzt zögerte. Während ich schon längst nackt war, stand er immer
noch vor seinem Kleiderschrank und schien zu überlegen, ob es das
richtige war sich auszuziehen. Erst als ich ihn dazu aufforderte kam
er endlich in die Hufen.
Er brauchte ziemlich lange und
immer wieder schielte er zu mir rüber, als hätte er noch nie eine
nackte Frau gesehen. Ich hatte ihm zwar schon das eine oder andere
Nacktbild von mir gezeigt, aber in der Realität war es wohl nochmal
ein ganz anderes Kaliber für ihn.
Willst
Du mir nicht mal die Anlage zeigen? , fragte ich, nachdem er endlich
fertig war und schnappte mir meinen Rucksack.
Er brauchte
einen Moment bis er schließlich nickte und mit mir nach draußen
ging. Ein süßer, aber leicht fordernder Ton schien bei ihm zu
funktionieren und das wollte ich so lange wie möglich nutzen.
Die
Location an sich war wunderschön. Eine Mischung aus Campingplatz und
Centerparks. Alles im Grünen und gespickt mit kleinen Wohnanlagen,
Sportplätzen und Swimmingpools. Nur die ganzen nackten Leute störten
etwas.
Man kann über Nudisten sagen was man will, aber
schmerzfrei sind sie wirklich. Manche Menschen sind sehr ästhetisch,
wenn sie nackt sind und andere weniger. Aber der Anblick eines ganzen
Rudels von Rentnerinnen beim Wasser-Volleyball, das war ein Bild,
dass sich lange in meinem Kopf halten würde.
Dass
Hardy mehr auf junge Frauen stand, wurde bei dieser Gelegenheit auch
mehr als deutlich. Er rückte immer sehr nah an mich heran, wann
immer wir an einer Gruppe von Menschen vorbei kamen. Wahrscheinlich
hätte ich ihm einen riesen Gefallen getan, wenn ich einfach
händchenhaltend mit ihm durch die Anlage marschiert wäre, aber für
mich war es die erste gute Gelegenheit ihm zu zeigen, wer die Domina
und wer der Sub war.
In einem ruhigen Moment ergriff ich
dann schließlich die Initiative und drückte ihn einfach in ein
Gebüsch.
Deine Herrin fühlt sich etwas unwohl mit all
den Spannern hier. Fändest Du es nicht besser, wenn sie stattdessen
dich anstarren würden? , fragte ich mit einer extra süßen
Stimme.
Ja, das wäre besser , antwortete Hardy, nachdem
er einige Zeit stumm geblieben war. Er schien ziemlich unsicher zu
sein. Bisher hatte ich mich auch noch nie als seine Herrin bezeichnet
und wahrscheinlich hätte er sich eher einen Quickie im Gebüsch
erhofft, als eine SM-Handlung.
Ich holte dann einen
breiten Ledergürtel aus meinem Rucksack und Hardy streckte sofort
und ohne zu fragen seinen nackten Hintern entgegen. Aber ich wollte
ihn nicht schlagen. Ich wusste schon lange, dass er ziemlich
masochistisch war, aber was ich jetzt mit ihm vorhatte war schlimmer
als ein paar Striemen auf dem Po.
Nur einen sanften Klaps
auf die rechte Pobacke bekam er, bevor ich ihm den Gürtel so
anlegte, als hätte er eine richtige Hose an.
Er schien
jetzt richtig verwirrt zu sein, aber als ich noch weitere Sachen aus
meinem Rucksack kramte und der Gürtel am Ende mit großen
Kartentaschen und Feldflaschen bestückt war, verstand er schließlich
was ich vorhatte.
Wenn alle nackt sind, fallen die
Menschen auf, die angezogen sind. Aber am meisten Aufmerksamkeit
bekommen die, die sich nicht trauen nackt zu sein. Und so wurde es
ein sehr amüsanter Rundgang durch die Anlage. Ich hielt extra einen
deutlichen Abstand zu ihm, um ihm wirklich die volle Aufmerksamkeit
der anderen Leute zu geben.
Am Ende unserer Tour hatte ich
wirklich das Gefühl, dass er das Konzept einer Demütigung
verstanden hatte und für den Rest des Tages wollte ich ihm etwas
Ruhe geben um damit fertig zu werden.
Eines
der größten Probleme mit männlichen Subs war einfach, dass sie
alles nur als eine Art Rollenspiel betrachteten und das Spiel mit
einer Domina so eine Art Abenteuer für sie war. Die Frau hatte ein
paar Minuten oder Stunden die Kontrolle, durfte den Mann bespielen
und danach war wieder alles beim alten. Hardy war ein Paradebeispiel
dafür. Solange man ihm Aufgaben gab, die ihm gefielen, war alles
gut. Wenn es ihm nicht gefiel, konnte er auch schon mal bockig
werden.
Das wollte ich einfach bei ihm in den Griff
kriegen und dafür fiel mir bei ihm nur eine Lösung ein. Aber heute
wollte ich ihm das noch nicht zumuten. Und so verbrachten wir den
Rest des Abends ganz entspannt im Bungalow und unterhielten uns über
Gott und die Welt.
Uns trennten über 40 Jahre und auch
nach der ganzen Chatterei über viele Monate war es gar nicht so
leicht einen Einstieg zu finden. Aber ich wollte ihm auch zeigen,
dass es bei einer Dom / Sub - Beziehung nicht nur um Sex ging. Und
so wurde es irgendwann doch noch ein ganz schöner Abend.
Der
nächste Morgen begann für mich wesentlich später als für Hardy.
Ich denke, ich war einfach noch müde von dem ganzen Reisen. Auf
jeden Fall hatte Hardy schon Brötchen mit Aufschnitt besorgt, als
ich meine Augen wieder öffnete. So war es schon fast Mittag, als wir
mit dem Frühstück fertig waren.
Ich ließ Hardy dann im
Bungalow zurück, während ich mich auf einen kleinen Rundgang
machte. Aber bevor ich mich allzu weit entfernte, machte ich noch
einen Anruf und gab Maxime Bescheid, dass wir uns gleich am Eingang
zur Anlage treffen könnten.
Das gute an Callboys ist
einfach, dass sie nicht viele Fragen stellten, weder in Frankreich
noch in Deutschland. Und so konnte ich einen langen Spaziergang
machen und ihn gleich am Tor mitnehmen.
Mein Englisch war
gut genug, um ihm zu erklären was er tun sollte und der einzige
Unsicherheitsfaktor war nun Hardy.
Wir brauchten eine
knappe Viertelstunde zurück zum Bungalow und Hardy war gerade dabei
sich auf der Terrasse zu sonnen.
Hallo , sagte er etwas
unsicher, als wir vor ihm auftauchten. Er machte ein ziemlich
besorgtes Gesicht. Der Gedanke daran, dass ich mich schon am ersten
Tag unseres Urlaubs einen Neuen gesucht haben könnte, schien ihn
deutlich traurig zu machen.
Bist Du bereit für deinen
Lover? , fragte ich wieder extra süß, nachdem ich Maxime in den
Bungalow geschickt hatte.
Meinen Lover? , antwortete er
nach einem Moment ganz entgeistert. Ja dein Lover. Ich denke nach 70
Jahren ist es endlich mal Zeit für deine erste Bi-Erfahrung , sagte
ich wieder.
Meine Worte schienen Hardy so gar nicht zu
gefallen. Er wäre wohl lieber ein Cuckold-Sklave, als ein Bi-Sklave.
Aber bevor er irgendwas sagen konnte, setzte ich mich auf seinen
Schoß.
Weißt Du, ich hab mich gefragt, ob Du auch Dinge
tun würdest, die nur mir gefallen. Denkst Du, dass Du das
hinbekommst? , fragte ich.
Franziska, ich stehe absolut
nicht auf Männer , stammelte er nach einem kurzen Moment.
Das
weiß ich doch Hardylein, aber Du sollst dich ja nicht verlieben. Du
sollst ihn noch nicht einmal streichen. Du sollst dich einfach nur
von ihm ficken lassen. Und danach hab ich eine Überraschung für
dich , antwortete ich wieder und stand dann wieder von seinem Schoß
auf.
Ich konnte sehen, wie Hardy buchstäblich hin und
hergerissen war und ich stellte mich schon darauf ein, dass ich
Maxime bezahlen musste, ohne dass etwas passierte. Aber nach ein paar
endlos langen Minuten stand Hardy schließlich auf und ging auch in
den Bungalow.
Nach einer guten halben Stunde kam Maxime
wieder nach draußen und holte sich seine Gage ab, aber Hardy blieb
drinnen. Ich wartete noch ein paar Minuten, bis ich schließlich zu
ihm rein ging.
Was machst Du nur mit mir Franziska? ,
fragte er fast stammelnd. Er lag noch auf dem Bauch, als wäre Maxime
gerade erst fertig geworden.
Ich möchte, dass Du etwas
verstehst Hardy. Du kannst kein Sub sein, wenn Du dich selbst für
überlegen hältst. Du kannst zwar Geschichten schreiben, in denen Du
der Sklave von ein paar hübschen Damen bist, aber das wird immer
Phantasie bleiben, solange Du nicht über deinen Schatten springen
kannst , antwortete ich und klopfte ihm ein paar mal anerkennend auf
den Rücken.
Ich setzte mich danach auf mein Bett und
wartete, bis er sich wieder aufgerichtet und sich einigermaßen
gefangen hatte.
Wollen wir jetzt über deine Belohnung
sprechen? , frage ich dann. Meine Belohnung? , fragte er etwas
verwundert, als hätte er schon alles vergessen, was ich vor Maxime
gesagt hatte.
Ja. Entweder wir vergessen die ganze Sache,
genießen des Rest der Woche und schließen uns den Volleyballerinnen
an oder wir gehen weiter und Du wirst mein richtiger Sub , antwortete
ich und ließ ihm dann wieder einen Moment um darüber
nachzudenken.
Wenn ich dein Sub werde, ist die Belohnung,
dass ich mit noch mehr Männern schlafen muss? , fragte er nach ein
paar Augenblicken.
Nein, was genau noch passieren wird
verrate ich dir nicht. Aber wir würden damit beginnen, dass Du mit
mir schlafen darfst. Aber danach musst Du natürlich das hier tragen,
wenn wir hier im Bungalow sind , antwortete ich und kramte danach
einen Peniskäfig aus meinem Rucksack hervor. Also, wie entscheidest
Du dich?
Hardy hatte sich dafür entschieden mein Sub
sein zu wollen. Wirklich überraschend war das für mich nicht. Die
Verlockung mit mir schlafen zu dürfen war wohl einfach zu groß für
ihn.
Den Peniskäfig danach hatte er dann allerdings nicht
mehr ganz so gut vertragen. Man konnte ihm wirklich ansehen, dass er
sich nicht sicher war wie es weitergehen sollte.
Zugegeben,
es war eine gemeine Wahl, vor die ich ihn gestellt hatte. Inzwischen
war ich mir sicher, dass ich ihn zu einem guten Sub erziehen könnte,
nur musste ich bei diesem Gedanken mit mir selbst hadern. Ich hatte
einfach das Gefühl, dass Hardy gar kein Sub sein wollte und dass er
das alles aus reiner Einsamkeit heraus tat.
Er hatte mir
in unseren Chats schon viele Geschichten erzählt. Meistens war es
reines Angeben, zum Beispiel wo er schon überall im Urlaub war oder
dass er den Prinz von Hohenzollern persönlich kannte. Aber eines war
mir dabei aufgefallen. Hardy war ein Mann, der wohl noch nie richtig
gelitten hatte. Er war gesund, hatte immer genug Geld und ihm war
immer langweilig.
Seine Frau war zwar gestorben und ich
wollte das nicht herunterspielen, aber er hatte mir auch erzählt,
dass er nächtelang damit zubrachte in Chats mit jungen Frauen zu
schreiben, ohne dass sie davon wusste. Und jetzt war er hier mit mir
und tat Dinge, die ihm überhaupt nicht gefielen, nur um mich zu
beeindrucken und nicht zu verlieren.
Ich könnte also so
weitermachen, ihm eine demütigende Aufgabe nach der anderen geben
und sehen, wie er damit klar kam. Aber ich wollte ihm lieber helfen,
auch wenn es einen Arschtritt erforderte.
Ich dachte die
halbe Nacht darüber nach, wie ich aus dem Spießer-Lehrer einen
coolen Outlaw machen konnte, aber erst beim Frühstück hatte ich
genug Ideen zusammen. Hardy hatte Brötchen und Aufschnitt besorgt.
Ziemlich bürgerlich eigentlich, aber ich musste ja erst seinen
Peniskäfig aufschließen und als er zurück kam wieder anlegen. Aber
das war gar nichts im Vergleich zu dem, was ich mit ihm vorhatte. Was
hältst Du davon, wenn wir heute einen kleinen Stadtbummel machen.
Ich will mal hier raus , fragte ich, nachdem wir mit dem Essen fertig
waren.
Hardy war sofort einverstanden. Wahrscheinlich kam
es ihm sehr gelegen endlich eine Hose anziehen zu dürfen oder
vielleicht würde er sowieso allem zustimmen, was ich wollte, das
konnte ich nicht sagen, aber es gab ja keinen Grund nicht höflich zu
fragen.
Wir zogen uns dann an und gingen zum Auto. Es war
auch für mich ein schönes Gefühl nicht mehr von allen angesehen zu
werden. Hier war das zwar irgendwie normal, aber daran gewöhnen
konnte ich mich einfach nicht. So Hardy, bevor wir losfahren gibst Du
mir alles, was Du in deinen Taschen hast , sagte ich, nachdem wir
eingestiegen waren. Er sah mich einen Moment ziemlich peinlich
berührt an, tat aber dann was ich gesagt hatte. Ohne irgendwas zu
sagen überreichte er mir seine Brieftasche, ein Taschentuch, sein
Handy und eine kleine Packung Cialis. Ich musste laut kichern, als
ich das Erektionsmittel in der Hand hielt. Das war einfach typisch
Hardy, sein Penis hängt in einem Plastikkäfig, aber trotzdem denkt
er darüber nach, ob er heute nochmal mit mir schlafen darf.
Dann
fahr mal in die nächste Stadt , sagte ich vergnügt, nachdem ich
mich wieder beruhigt hatte. Hardy sah noch ein paar mal zu mir rüber,
als hoffte er, dass ich ihm die Sachen zurückgeben würde. Erst als
ich ihm einen Klaps auf sein Gehänge gab, fuhr er endlich los.
Ich
konnte nicht wirklich abschätzen, wohin die Reise ging. Für mich
war es ein unbekanntes Land, dessen Sprache ich nicht im Ansatz
verstand, aber Hardy kannte die Gegend so gut, dass er noch nicht
einmal ein Navi brauchte um sich zurecht zu finden. So konnte ich die
Fahrt sogar etwas genießen, ohne mir über irgendwas Gedanken machen
zu müssen. Einen Moment lang die Seele baumeln lassen und die Hände
in den kühlen Fahrtwind strecken.
Ein bisschen ironisch
war es schon, dass ich Hardy genau das austreiben wollte, was ich
selbst gerade genoss. Er trieb es zwar auf die Spitze mit seinem
Lebensstils und seinem Denken, trotzdem musste ich aber mit gutem
Beispiel voran gehen.
Als wir dann schließlich auf einem
kleinen Parkplatz anhielten und ich die Orientierung wiedergefunden
hatte, war ich ehrlich gesagt nicht besonders überrascht. Ob wir in
einer Klein- oder einer Großstadt waren, konnte ich nicht sagen,
aber wir standen am Rande einer Fußgängerzone. Schon vom Auto
konnte ich viele kleine Cafes und Eisdielen sehen. Dazu kamen noch
unzählige Pärchen, die händchenhaltend durch die Gassen
schlenderten. Also nicht wirklich verwunderlich, dass Hardy diesen
Ort für mich ausgesucht hatte, aber es war das komplette Gegenteil
von dem, was ich mit ihm vorhatte. Ob ich hier überhaupt alles
finden würde, was ich mir ausgedacht hatte, war mehr als
fragwürdig.
Zudem war mein Outfit auch mehr als unpassend
für so eine Gegend. Hardy hatte wieder seine Anzughose und ein
feines Hemd dazu an, aber ich stand hier in meinen schwarzen
Lederklamotten. Kein passender Aufzug für so eine Gegend. Ich ging
dann los und sah mich genauer um. Ein bisschen nervig war das mit
Hardy schon, fast bei jedem Cafe blieb er stehen und sah mich an.
Ohne Brieftasche konnte er natürlich nichts machen, aber er traute
sich wohl auch nicht zu fragen. Nach Kaffee und Kuchen war mir gerade
aber überhaupt nicht.
Damit musst Du eine halbe Stunde
auskommen. Ich hol dich hier wieder ab , sagte ich zu Hardy und gab
ihm noch 10 Euro aus seiner eigenen Brieftasche. Dann ließ ich ihn
einfach stehen und machte mich allein auf den Weg.
Ich
konnte mich nicht erinnern, wann ich mal so unsicher gewesen war. Für
mich war mein Vorhaben keine große Sache, es gab sogar TV-Shows
darüber, aber ob Hardy wirklich der passende Kandidat war, konnte
ich nicht sagen. Ich stand bestimmt eine Viertelstunde vor dem Laden,
bis ich mich endlich entscheiden konnte hinein zu gehen. Biker-Shops
haben immer so etwas rebellenhaftes. Der Geruch vom Leder gemischt
mit dem Geruch von Motoröl war einfach etwas schönes. Dazu wurde
ich hier auch nicht wegen meinem eigenen Outfit angestarrt. Die Frage
war nur, ob es Hardy auch gefallen würde. Ich ging direkt in die
Ecke mit der Bekleidung und sah mich um.
Schwarze
Lederhose, schwarzer Hoody, schwarze Lederweste und schwarze
Bikerstiefel hatte ich am Ende in meiner Einkaufstüte. Billig war es
nicht, aber der Versuch war es einfach wert. Nach dem Bezahlen machte
ich mich wieder auf den Weg zurück. Hardy konnte ich schon von
weitem sehen. Ungeduldig saß er auf einer Bank und aß ein Eis.
Er
sah aus wie der liebe Opa, der gerade mit seinen Enkeln einen Ausflug
machte und ich versuchte mir vorzustellen, wie er wohl in den neuen
Sachen aussah. Für sein Alter hatte er sich gut gehalten, aber so
wie er sich kleidete und stylte war er alles andere als heiß. Komm
Hardy, es wird Zeit für ein paar Veränderungen an dir , sagte ich,
als ich wieder bei ihm angekommen war. Er sah mich mit einem
fragenden Blick an, aber er folgte mir wieder ohne Fragen oder
Widerworte. Am liebsten hätte ich ihn sich gleich umziehen lassen,
aber zuerst wollte ich mich um seine Frisur kümmern. In der
Vergangenheit hatte ich da schon ein paar Experimente mit ihm
gemacht, aber ich könnte nie soweit gehen, wie ich wollte.
Ich
ging also auf direktem Weg zum nächsten Friseur und schubste Hardy
auf den nächsten freien Platz. Es war so ein Laden, wo man ohne
Termin auftauchen konnte und jeder Haarschnitt pauschal 15 Euro
kostete. What kind of cut may I give you? , fragte die junge Dame in
perfektem Englisch. I want something manly, something macho. Let's go
with bald , antwortete ich schnell, bevor Hardy etwas sagen konnte.
Ob er alles verstanden hatte, wusste ich nicht, aber als die Maschine
hinter ihm anfing zu rattern, fing er auch an zu zittern. Ich fing
schnell an seinen Arm zu streicheln, weil es fast so aussah, als
würde er jeden Moment als dem Laden flüchten. Büschel für Büschel
an grauen Haaren fielen langsam auf den Boden.
Ich
hatte nie verstanden, warum Hardy sich nicht selbst für eine Glatze
entschieden hatte. Er hatte das passende Gesicht dazu, aber er kämmte
immer seine Haare hin und her, um die lichten Stellen zu verdecken.
Lieber das bewahren, was für 30 Jahren mal gut war, anstatt das zu
tun, was jetzt am besten aussah war wohl seine Devise. Damit sollte
jetzt ein für alle mal Schluss sein. Es dauerte keine 5 Minuten, bis
von seinen Haaren nichts mehr übrig war und die Dame den
Frisierumhang wieder abnahm. Er schien nicht besonders begeistert zu
sein, obwohl es eindeutig besser aussah als vorher. Ich bezahlte dann
schnell die Dame, um mit Hardy wieder allein sein zu können.
Jetzt
musst Du dich noch umziehen , sagte ich mit der süßesten Stimme,
die ich machen konnte und schickte ihn dann mit meiner Einkaufstüte
auf die Toilette. Ein bisschen fühlte ich mich wie eine Mutter und
Hardy war der kleine Sohnemann, der neue Kleider anprobieren musste.
Er brauchte ziemlich lange, bis er endlich wieder aus der Toilette
herauskam und sah irgendwie ziemlich gefährlich aus.
Soll
ich das wirklich anbehalten? , fragte er, nachdem er wieder neben mir
stand. Du siehst endlich mal gut aus und jetzt willst dich schon
wieder umziehen? , kicherte ich. Ich bin ein Linker Franziska, kein
krimineller Rocker , antwortete Hardy. Du bist nur SPD-Wähler Hardy
und das sind die wahren Kriminellen. Und jetzt komm mit, es wird
Zeit, dass wir aus dem Spießer einen Rebellen machen , sagte ich
noch und ging dann wieder hinaus in die Fußgängerzone.
Nun
war es Hardy, der die Aufmerksamkeit hatte, aber das war nicht
verwunderlich. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, aber in
einem guten Sinn. Benutze die Sachen, wenn Du mal einen Moment
ungestört bist , sagte ich zu Hardy, nachdem wir ein Stück gegangen
waren und gab ihm dann das Cialis und den Schlüssel zu seinem
Peniskäfig. Jetzt musste ich nur noch eine Gelegenheit finden, damit
Hardy mal die Sau rauslassen konnte, aber so leicht war das hier
nicht. Er war alles andere als dumm, hatte Physik und Informatik
unterrichtet am Gymnasium. Ich hätte es nur lieber gehabt, wenn er
wüsste, wie man Straßenlaternen austritt , anstatt jedem die
Glühbirne zu erklären.
Meine Wahl fiel dann am Ende auf
einen etwas größeren Feinkostladen am Rande der Fußgängerzone.
Hier waren nicht ganz so viele Leute und es gab trotzdem einen guten
Kontrast zu Hardys neuem Outfit. Ich wartete noch kurz, bis er sich
des Käfigs entledigt und das Cialis genommen hatte und betrat dann
mit ihm das Geschäft. Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Fisch und
Alkohol. Viel mehr gab es hier nicht, aber alles sauber und
ordentlich in halbhohen Regalen verstaut. Ein paar Mitarbeiter
kümmerten sich um die wenigen Kunden oder räumten Kartons mit neuer
Ware ein. Was machen wir hier? , fragte Hardy, nachdem wir ein
bisschen im Geschäft herum gegangen waren.
Wirkt es
schon? , antwortete ich und fuhr mit meinem Finger langsam über
seinen Schritt. Auf eine Antwort musste ich gar nicht lange warten.
Schon während meinem Streicheln rührte sich etwas in seiner Hose
und wurde immer größer. Ich fackelte nicht lange und machte langsam
und vorsichtig seinen Reißverschluss auf. Sein Penis sprang mir
sofort entgegen, obwohl es Hardy gerade wohl mehr als peinlich war,
zumindest war sein Gesicht röter als sein Glied. Ich denke Du bist
soweit , sagte ich noch, bevor ich mich umdrehte und ihm meinen
Hintern entgegen streckte.
Etwa eine halbe Minute wartete
ich, bis ich einsehen musste, dass Hardy sich mehr für die anderen
Leute und die Kameras im Laden interessierte, als für mich. Ein
bisschen enttäuscht war ich schon, aber wirklich verwundert war ich
nicht. Findest Du mich etwa nicht attraktiv? , kicherte ich ihm zu
und beobachtete seine Reaktion. Sein Gesicht war noch etwas roter
geworden und große Schweißtropfen hatten sich auf seiner Stirn
gebildet. Franziska, das können wir doch hier nicht machen ,
stammelte er und versuchte seinen Penis wieder hinter dem dicken
Leder seiner Hose zu verstecken. Können wir nicht? Das ist aber
schade. Dann müssen wir etwas anderes finden, bevor deine Eier zu
sehr anschwellen , kicherte ich wieder.
Ein bisschen
gemein war es schon von mir, denn eine Alternative hatte ich schon im
Sinn, seit wir den Laden betreten hatten und so holte ich schnell ein
kleines Messer aus meinem Rucksack und griff dann nach einer
Wassermelone. Ein Loch war schnell geschnitten, aber das Geräusch
war etwas eklig, als ich die Melone auf seinen Penis pfropfte. Beeil
dich, bevor man uns erwischt. Ich halte solange Wache , kicherte ich
nochmal, bevor ich Hardy seine Arbeit machen ließ.
An
verfrühter Ejakulation litt Hardy auf jeden Fall nicht, auch wenn
ich ihm das in dieser Situation gewünscht hätte. Erst brauchte er
eine halbe Ewigkeit, um sich aus der Schockstarre zu befreien und
dann war es auch nicht gerade einfach für ihn. Der Saft der Melone
tropfte auf den Boden oder lief ihm in die Hose und immer wieder
musste er wieder von vorne anfangen, weil jemand an uns vorbei
gelaufen war. Endlose Minuten vergingen, bevor ich endlich auf seinem
Gesicht eine befreiende Erregung sehen konnte. Aber danach schien
Hardy auch vollkommen fertig zu sein.
Ich nahm ihm schnell
die Melone ab und klebte einen Aufkleber von einer anderen Frucht auf
das Loch. Inzwischen war es auch mir ziemlich unwohl und ich
erwartete jeden Moment die Stimme des Ladendetektivs zu hören.
Deshalb schnappte ich mir Hardy und verließ mit ihm fluchtartig das
Geschäft. War das nicht aufregend und spaßig? , fragte ich
vergnügt, nachdem wir genug Distanz zwischen uns und den Laden
gebracht hatten.
Was machst du nur mit mir Franziska? ,
fragte Hardy wieder. Es war die gleiche Reaktion von ihm wie nach der
Begegnung mit Maxime und es war wohl die beste Zeit für die nächste
Lektion.
Ich suchte uns eine abgelegene Sitzbank und
kuschelte mich dann auf seinen Schoß. Weißt Du, warum es keine
schwulen Feministen gibt? , fragte ich, nachdem Hardy sich wieder
etwas beruhigt hatte. Was? , antwortete er nur etwas verdattert. Es
gibt keine, weil Schwule keine Frauen ficken wollen. Und das ist auch
meistens das Problem mit manchen Subs. Sie geben sich devot und
demütig, aber in Wahrheit wollen sie nur ficken. Das ist mehr als
lästig.
Ich wünsche mir einen starken Beschützer,
keinen Waschlappen, der alles mitmacht, weil er hofft mit Sex belohnt
zu werden. Einen Rebell, auf den man stolz sein kann ihn sein eigen
zu nennen.
Denk mal darüber nach , antwortete ich ihm und
versank noch etwas mehr in seinen Armen.
Und Hardy
meint:
Es ist einfach schön! Wir haben in Origan Village
ein Häuschen Richtung Sonnenaufgang mit einer Terrasse ohne Einsicht
und ruhig gelegen mitten im Wald. Schlafzimmer, TV, Bad mit
Whirlpool. Küche im Freien. Dann gleich um die Ecke die
Schwimmbecken, großzügige Terrassen, die wie kleine Privatstrände
zum süßen Nichtstun und zur Erholung einladen.
Das
allerschönste ist aber, dass ich mit Franziska hier sein darf.
Inzwischen kenne ich sie schon ein bisschen und versuche zu spüren,
was sie möchte, was sie von mir erwartet. Wir sind Freunde der
besonderen Art. Sie ist die Frau, die ich als Mann verehre, für sie
darf ich der Mann sein und gleichzeitig beherrscht sie mich: sie
fühlt dominant, ich fühle devot, wenn ich an Franziska denke. Das
ist kein Rollenspiel für ein paar Stunden, für ne Woche Urlaub hier
oder so. Das ist wie verheiratet sein, das geht weiter. Jeder hat
sein Leben und wie zwei Kreise, die sich überschneiden, gibt es dort
einen Bereich wo Dom-Sub drauf steht für beide. Das mit Maxime
war so ein Beispiel. Ich habe begriffen, dass ich als Sub das machen
darf, besser machen muss, was meiner lieben Franziska Spass und
Freude macht, auch wenn ich es ungern mache. Vielleicht ist es
einfach so: die Motivation etwas für Franziska zu machen ist größer
als etwas nicht zu machen was sie möchte und ich nicht mag.
Ihre
blitzenden Augen als sie den Peniskäfig am ersten Tag in den Händen
hielt war so ein Beispiel. Klar möchte ich so was nicht, schon gar
nicht hier. Aber ich habe dann abends ihre Freude gespürt als sie
nach dem Abendessen den Käfig abschloss.
Gestern haben
wir einen Ausflug ans Meer gemacht. Cap Ferrat, dann an einem
versteckten FKK-Strand im Meer baden oder besser die Füsse nass
machen. Eze, Parfumfabrik Fragonard. Dann Kaffeetrinken,
Matisse-Museum und wieder zurück fahren ins FKK-Dorf. In unserem
Häuschen, da ist es einfach ruhiger. Relax! Wir genießen die Sonne,
faul sein, im Pool schwimmen, bummeln runter zum Fluss Var durch eine
kleine Schlucht mit Metalltreppen. Dort im gestauten Fluss nackt ins
Wasser. Das alles ist schön.
Der
Peniskäfig stört mich natürlich die ganze Zeit. Franziska hat ihn
mir nach der Sache mit der Melone abends wieder angezogen. Sie hat
nur gesagt Los komm her, Du brauchst das! Und er hat halt gedrückt
gestern beim Ausflug ans Meer. Heute Morgen lobt sie mich aber: Du
bist so lieb und der Urlaub gefällt mir. Fürs Putzen, Aufräumen,
Zimmer richten, Kochen, Tisch richten, wenn wir nicht abends im
Restaurant Essen gehen, bin ich zuständig und manchmal hilft sie mir
gerne. Das ist schön. Ich darf sie verwöhnen, zuerst kommst Du ohne
Zweifel, ohne Nachfragen. Auch wenn Du immer wieder sagst, dass ich
noch viel lernen muss, weißt Du doch, dass ich ein gutes Gefühl
dabei habe. Oh, das hört sich ja fast wie zu viel devot an.
Nach
dem Frühstück heute morgen darf ich mir für sie überlegen, was es
heißt Sub zu sein. Franziska liegt nackt unterm Sonnenschirm und
beobachtet mich. Ich sitze am Tisch im Schatten auf der Terrasse und
schreibe ein paar Sub-Eigenschaften auf. Franziska hört sich alles
an was ich ihr nach längerem Überlegen vorlese und sagt gar nichts.
Dann nach 10 Minuten oder so, Hardy gib mir mal das Blatt was Du
geschrieben hast. Dann nach ungefähr weiteren 10 Minuten sagt sie
nur lass, wir gehen zum Pool. Gerne Franziska und ich ergänze: Es
geht nicht darum, dass ich Dein Sub bin, sondern um meine
Einstellung, um die Einstellung Sub zu fühlen und das finde ich
einfach schön.
Zuerst cremen wir uns mit
Sonnenschutzmittel ein. Dann zwei große Handtücher, Sonnenschutz,
Sonnenbrille, was zu lesen und bisschen Geld. Wir bummeln zum großen
Pool und Franziska lächelt. Ich fühle einfach eine gute Freundin
neben mir, wenn ich auch weiß, dass ich mit einer Domina hier bin.
Wir nehmen zwei Liegen im Schatten und schauen bisschen neugierig,
aber das sollte man auf einem FKK-Platz nicht machen. Es sind Kinder
da, die ins Wasser hüpfen, junge Frauen, junge Männer. Eine Frau
trägt ein Halsband der O, eine andere hatte eine Busen-OP, ein Busen
fehlt. Mutig!. Dann ältere Frauen und Männer mehr mit Bauch als
ohne. Ich glaube alle fühlen sich wohl. Auf diesem Platz im
Hinterland ist das Niveau einfach höher. Es ist schön.
Franziska
meint komm lass uns bisschen im Wasser plantschen. Dann holst Du mir
bitte ein Eis. Du bekommst keins, dass Du das gleich weißt! Also
Pool, Eis holen, schauen wie Franziska das Eis schmeckt. Ich schlucke
halt leer und weiß wieder, dass ich eine gute Lady bei mir
habe.
Wir gehen wieder zurück ins Häuschen. Das
Mittagessen lassen wir ausfallen, gegen 17 Uhr gibt es vielleicht ein
Lasagne mit Salat. Für mich Mineralwasser, für Franziska Kaffee.
Das kenne ich schon von den vergangenen Tagen.
Jetzt kommt
aber zuerst das Programm Urlaub genießen . Also Mittagsschlaf im
Schatten auf der Terrasse. Vorher kurz duschen und das Chlorwasser
wegspülen Es ist einfach schön nackt zu sein. Wie gesagt, ich
glaube Franziska gefällt es auch inzwischen.
Es ist ja
eigentlich immer das gleiche und die Tage schwimmen so dahin, dass du
nicht mehr weißt, ob es Dienstag oder Mittwoch ist. Dafür haben wir
ja das Notebook mit. "Hardylein fein siehst Du aus, würdest Du
uns aus dem Kühlschrank ein Glas Weißwein reichen? Einfach dass wir
in Schwung kommen." Gerne liebe Franziska und ich habe doch
aufgepasst, sie hat uns gesagt, dann bekomme ich vielleicht auch
etwas davon! Gerne, Moment. Weißwein öffnen, einschenken in zwei
schmale hohe Gläser. Prost Franziska! Ihre Augen blitzen, sie
lächelt, wirft ihre schwarzen Haare nach hinten.
Franziska
hat sich von der Liege erhoben, riecht an meinem Hals, meinem Gesicht
und sieht zufrieden aus.
Und jetzt kommts: "Hardy
willst Du dich mir unterwerfen und hingeben, willst Du mein Sub
sein?" fragt Franziska. Und ich strahle und sage "Ja liebe
Franziska, das möchte ich gerne und ich nehme gerne Dein Führung an
und möchte Dir gehorchen!" Hier ein Glas Wein lass uns den Wein
beim Küssen tauschen von Mund zu Mund!" Franziska hält meinen
Kopf und wir küssen uns wie man sich nur hingebungsvoll küssen
kann. Es ist wunderschön! Jetzt sehe ich dass sie einen
abschließbaren Edelstahl-Halsreif in ihren Händen hält, mir anlegt
und abschließt. Ich bin ihr Sub! Und Franziska sagt "mein Sub,
du trägst den Halsreif wann immer das möglich ist. Wer dich so
sieht und sich auskennt, weiß dass Du einer Lady gehörst. Ich habe
den Schlüssel bei mir, am Halsschmuck oder in der Geldbörse und
wenn Du nach Hause kommst, dann findest Du den zweiten Schlüssel
unter dem Kopfkissen, wo ich geschlafen habe."
Franziska's
Hand greift nach meiner Hand und ich spüre die Schwingungen zwischen
uns. Ist es vielleicht sogar Liebe? Dann sagt sie "Mein Hardy,
Du musst noch empfindsamer werden. Deine naturwissenschaftliche
Vergangenheit ist Dir oft im Weg und Du reagierst manchmal heftig und
unpassend. Sei ein Mann! Sub-Sein kann man eigentlich nicht lernen,
ich weiß aber Du versuchst es. Jetzt machst Du aber zu erst mal das
Abendessen. Ich richte den Tisch für uns. Und lieber Sub Hardy, es
ist Zeit, dass ich Dir den Peniskäfig abmache.
Und dann
noch was: Ich habe für mich am Sonntag den Flug von Nizza nach
Stuttgart gebucht, wenn Du mich dann bitte am Sonntagmorgen nach
Nizza fährst.
Der
Weg aus dem Birkenwald führt mich heute Morgen an einem Bergrücken
entlang, jeder Geländebewegung folgend. Rechts am Waldrand noch
betaute Spinngewebe, links abfallend eine weite offene Wiese ins
helle Sonnenlicht getaucht. Unterhalb ein paar Obstbäume, dann das
Dorf mit der Kirche schon von einem bläulich-violetten Ton der Ferne
überzogen. Ganz im Hintergrund der Bergzug im Dunst mehr
entschwunden als Gewissheit.
Ich ging langsam, beobachte
eigentlich gar nicht den Weg oder die Natur, sondern ließ einfach
meine Befürchtungen hinter mir, frage nicht nach verteilten oder
eingeübten Rollen, denen ich nie zustimmen wollte, sondern empfinde
nur die warme Morgensonne. Ihr kennt die schauende Weisheit, die
behutsam, fast zögernd einen wie im Rausch ergreift, wenn man der
Melodie des eigenen Ichs gehorcht. Nach ein paar Bäumen wieder eine
Biegung und ein schmaler Seitenweg führt mich zu einem Rastplatz.
Halbierte Baumstämme bilden um eine Feuerstelle Tisch und Bank; der
ferne Horizont begrenzt das Blickfeld, ein freier weiter Platz.
Hier möchte ich mich mit Franziska zum Frühstück
treffen und ich muss auch nur kurze Zeit warten bis sie kommt. Zuerst
sehe ich nur eine winkende Gestalt in einem weiten Mantel. Dann beim
Näherkommen bemerke ich den Frühstückskorb in ihren Händen.
Ich
kenne Franziska seit vielen Jahren, habe sie aber lange Zeit nicht
gesehen. Sie ist damals Domina gewesen und ich war ihr Sub. Aber das
ist alles seit langer Zeit vorbei. Irgendwas kribbelt aber in mir.
Wir werden sehen.
Wir begrüßen uns herzlich, vielleicht
etwas vorsichtig, ein Hallo, eine Umarmung, ein Kuss. Wie gesagt, ich
habe Franziska vor Jahren das letzte mal gesehen, als Freunde ihr
geraten haben, doch besser nach Spanien zu gehen und dort zu leben.
Jetzt steht sie vor mir und wir schauen uns an. Schweigen.
Assoziationen. Jetzt. Hier ist der Frühstückskorb!
Lass uns
auspacken, ich freue mich schon auf den Eistee sage sie und wir
stellen Brötchen, Butter, Marmelade und die Tassen mit Eistee aus
einer Thermosflasche auf eine einfache Tischdecke und setzen uns
einander gegenüber.
Ihre Haare trägt sie jetzt kurz aber
bunt gefärbt, das Gesicht leicht geschminkt, die Fingernägel
leuchtend rot. Die Augen sind noch die gleichen, fröhliche ruhige
Augen. Aber als Kleidung hat sie ausser einem wunderschönen langen
Fuchspelz nichts weiter an, so dass die Sonne seitlich unter dem
geöffneten Mantel auf ihre Brüste scheinen kann. Sie ist schon
immer extrem gewesen und ich denke, sie fühlt sich gut.
Franziska:
Einen schönen Platz hast du zum Frühstück ausgesucht, prima, und
die Marmeladebrötchen und der Eistee schmecken mir. Danke das freut
mich! Schau da hinten siehst du Balingen mit dem Lochenfelsen und
rechts der Plettenberg mit dem Fernsehturm. Davor liegt Bisingen und
Engslatt. Dort kannst du vielleicht Friederich's Haus sehen.
Aber
lass uns von etwas anderem reden; der Perfektionismus bedroht hier
sowieso alle. Oh ja da hast du schon recht. In Deutschland ist doch
vieles anders. Ich sage immer es fehlt die Sonne. Oh Mann die Sonne!
Im Süden nimmst du dir Zeit, erlebst du die Befreiung von der Zeit
und die Sonne hilft dir. Bei euch gibt es doch nur Vergangenheit und
Zukunft, man lebt nicht dem Augenblick, denkt nur voraus dem nächsten
Vorteil!. Ich nicke und denke, dass sie irgendwo recht hat.
Dann
die Frage an mich: Wie geht es Dir eigentlich. Bist Du Sub oder Dom
inzwischen, hast du eine Lady, hast du eine Sub, bist du Vanilla? Ich
weiß noch wie maso Du damals warst. Dann langes sich in die Augen
schaue: Liebe Franziska, ja ich bin nicht dominant. Immer noch nicht.
Ich fühle devot. Das ist kein Rollenspiel für ein paar Stunden, für
eine Woche Urlaub oder so. Das ist wie verheiratet sein. Devot sein
heißt dienen wollen und das ist schön, Du weißt es. Obwohl es im
Alltag Situationen gibt, wo ich selbständig und nicht devot handle.
Franziska sagt nichts, schaut mich nur an und plötzlich
ist wieder das Gefühl der Dominanz von ihr in mir. Oh Hardy denke
ich! Dann sagt sie Schalte nicht deine Suchscheinwerfer ein, sondern
das Flutlicht Zieh Dich aus, ich will Dich ficken!
Und
ist kein sichtbares Ding
und ist auch kein unsichtbares Ding.
Er
ist nichts Erkennbares und auch nichts Unerkennbares.
Suche ihn
nicht,
lerne ihn nicht,
nenne ihn nicht.
Sei weit und
offen wie der Himmel,
sagte Nan-tjüan.
Die
Räume sind voll Sonne und die Birken stehen weit auseinander. Auf
der anderen Seite jedoch beginnt alles Denken mit dem Beobachten,
genauer: wir stützen uns zuerst auf die Fähigkeit Unterschiede
festzustellen und im Bewusstsein festzuhalten. Danach erschließen
wir den tatsächlichen Zusammenhang dadurch, dass wir sagen, die
beobachteten Objekte stehen in Beziehung zueinander. Eine Beziehung
(z.B. links von) wird erkannt, indem wir beim Beobachten
verschiedenster Sachverhalte immer wieder etwas 'Gemeinsames'
feststellen.
Wir lösen dieses Gemeinsame von den
Objekten und erhalten eine Beziehung, einen abstrakten Begriff oder
in komplizierten Fällen auch ein allgemeines Prinzip.
Im
Alltag besteht jetzt aber die Gefahr Unklares zu sagen: einmal, wenn
ein Wort verschiedene Bedeutungen hat wie so oft in der
Umgangssprache und zum andern, wenn abstrakte Begriffe oder
allgemeine Prinzipien in Aussagen verwendet werden, die von
beobachtbaren Sachverhalten losgelöst sind, denn nur die Beobachtung
bestätigt, ob beispielsweise ein abstrakter Begriff vorliegt.
Hier
liegt die Quelle vieler Verwechslungen und Missverständnisse. Ein
Beispiel: die Frage nach der Existenz hat seit Jahrhunderten große
Verwirrung gestiftet; dabei ist die Antwort einfach: wenn ich Objekte
oder Sachverhalte unter den gleichen Voraussetzungen beliebig oft
beobachten kann, sage ich ein Sachverhalt existiert. Und mehr lässt
sich durch Beobachten nicht sagen.
Beim näheren Hinsehen
tritt jedoch eine Schwierigkeit auf. Wir verwenden nämlich immer
wieder das sogenannte Induktionsprinzip: wenn zwei Sachverhalte stets
zusammen aufgetreten sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass beim
erneuten Auftreten des einen Sachverhalts der andere auch eintritt,
umso größer, je größer die Zahl der in der Vergangenheit
beobachteten Falle ist.
Vor der Anwendung muss dieses
Prinzip aber erst aus der Wirklichkeit abstrahiert werden und dazu
brauche ich gerade das Induktionsprinzip! Ich befinde mich also in
einer Sackgasse und es bleibt mir nur ein Ausweg: ich muss an das
Induktionsprinzip glauben. Beruht doch unser gesamtes Verhalten auf
Assoziationen, die in der Vergangenheit funktioniert haben, und von
denen wir annehmen, dass sie auch in Zukunft funktionieren werden.
Kurz: die Erkenntnis ist subjektiv; sie setzt einen Akt des Glaubens
voraus. Mit diesem Glauben kann ich jetzt die Wirklichkeit
beschreiben und erhalte alle Wissenschaften, die beobachten und so
erhaltene Tatsachen bearbeiten. Dabei werden Sätze verwendet, die
eine bemerkenswerte gemeinsame Struktur bezüglich der Aussagen über
Objekte und ihren Beziehungen in Sachverhalten haben. Ich sage, ein
Satz, der die Wirklichkeit beschreibt, gehorcht der Logik, ist
logisch. Dabei sind aber die Gesetze der Logik keine Konventionen
oder vom Bewusstsein erzeugte Denkformen, sondern wurzeln in der
Wirklichkeit und sind durch Abstraktion aus realen Sachverhalten
gewonnen worden.
Andererseits ist der Mensch, der diese
Sätze benützt selbst Teil der Wirklichkeit und die Wissenschaften
beschreiben auch ihn; man weiß beispielsweise, dass jedes
menschliche Verhalten bestimmt ist durch eine - wenn auch sehr
komplexe Verknüpfung ursächlicher Verhältnisse und das heißt,
dass das gesamte Verhalten des Menschen erklärt werden kann und die
Fragen nach der Willensfreiheit, dem richtigen Handeln oder dem
höchsten Gut prinzipiell beantwortet sind. Und trotzdem beschreibt
die Wissenschaft das menschliche Wesen nicht vollständig: die
zentrale Eigenschaften, die noch dazu kommen sind das Bewusstsein und
die Sprache. Aber auch die Literatur, die Musik und die Bildende
Kunst gehören zum Menschen. Dies sind Lebensäußerungen, die ich
beobachten und beschreiben kann und ohne die das Leben ärmer wäre.
Aber in der Beschreibung erscheinen mir Grenzen: für
mich wird eine naturwissenschaftliche Erklärung der Duineser Elegien
oder einer Bachschen Fuge immer unvollständig bleiben. Jene
Erregung, Einsicht, Intensität der Gefühle trifft man nicht, denn
es ist mehr als Vergnügen - mehr, Sex, tiefer, keine Überraschungen,
keine Gags.
Außerdem ist es eine Täuschung, dass
Naturgesetze eine Erklärung der Naturerscheinung seien, denn sie
liefern nur eine Beschreibung der Wirklichkeit und jedes neue
Ergebnis wirft sofort eine Fülle neuer Fragen und Probleme auf. Der
moderne Mensch bleibt bei den Naturgesetzen als etwas Unantastbaren
stehen, wie andere bei Gott oder dem Schicksal. Es ist aber klarer
eine Grenze anzuerkennen, als so zu tun, als sei alles erklärt. Es
gibt ganz bestimmte Sachverhalte in der Welt, die sich der
Erklärbarkeit durch den menschlichen Verstand und damit dem
naturwissenschaftlichen Zugriff entziehen.
Hier setzt
traditionsgemäß die Philosophie ein. Aber wie können wir
philosophische Aussagen in der Wirklichkeit überprüfen? Wäre es
nicht besser, wenn nur Aussagen über die reale Welt gemacht werden
und immer, wenn ein anderer etwas Metaphysisches sagen wollte, ihm
nachzuweisen, dass seine Sätze nicht nachprüfbar sind. Denn dadurch
würde die Wirklichkeit wenigsten abgegrenzt - und jenseits dieser
Grenze ist das Fragestellen unsinnig, da es keine allgemeingültige
Antworten gibt.
Was ist die Konsequenz dieser
Überlegungen? Wenn ich von Etwas jenseits der Grenze, von einer
metaphysischen Wirklichkeit weiß, und nur die Beweise fehlen, so
muss ich einfach an die Wirklichkeit jenseits der Grenze glauben. So
glauben, wie an das Induktionsprinzip, der Grundlage aller Aussagen
über die reale Welt, denn Beweisen heißt hier nur mit Hilfe der
Naturwissenschaften beschreiben - und wäre dies hier möglich, so
gehörte die Metaphysik zur realen Welt. Wir sehen es gibt
Unaussprechliches: naturwissenschaftliche Aussagen über die
transzendente Welt sind nicht möglich und transzendente Aussagen
haben in der realen Welt keinen Sinn.
Kurz: das
menschliche Denken zerlegt die Wirklichkeit künstlich in einen
realen und einen metaphysischen Teil; die Grenze dazwischen kann ich
denkend nicht überschreiten.
Wörter,
Wörter, Wörter...
sie teilen und verein' zugleich
für
den, der selbst schon so gedacht.
Aneinandergereiht vergnügen
sie
doch wer zuviel begreift,
dem geht das Ewige
vorbei.
Die Wirklichkeit ist ganz.
Schnell
leicht groß klein Liebe, Freiheit, Willensfreiheit, naja - Schule
Maus Haus raus hin her schlafen arbeiten - nackt - Film Frau Feuer
Frieden zufrieden Selbstgenügsamkeit, Schmerzlosigkeit, intensivste
Lustempfindung, Kontemplation, tätiges Leben, Übereinstimmung mit
Gott, mit der Natur - die Lebensbedingungen oder die Menschen selbst
müssen sich so ändern, dass sie zufrieden sind und zufrieden
bleiben - rauf runter Tod - Leben - Haben oder Sein - ri ra rutsch,
wir fahren mit der Kutsch, die Kutsch ist viel zu klein, drum lassen
wirs lieber sein - die lange ionische Tunika hatte die Farbe
blassgrüner Jade, so hell, dass sie beinahe weiß wirkte. Die eine
Schulter ist nackt und auf der anderen wird das Gewand von einer
kleinen goldenen Eule zusammengehalten; der Gürtel, eine Kette aus
großen flachen Gliedern, sitzt hoch über der Taille - keine
Stickerei, kein anderer Zierrat als der reich gefaltete Soff, der nur
zwischen den Brüsten durch einen schweren Anhänger aus Gelbgold an
die Haut gedrückt wird. Unter der linken Achse öffnet sich das lose
Gewand bis zur Hüfte und sobald sie den Arm hebt, kann man das
Profil ihrer nackten Brüste sehen - Leere - umstandshalber Packerei
Gesicht Umkreis Lulu Pension verbieten Haus Krokodil, Dämmerung
Kinder Christen Atheisten Gnostiker Agnostiker Pietisten Positivisten
Katholiken Protestanten Orthodoxe - Geschwätz Stausee Gnadensysteme
Sonne, Ehrfurcht, Mythos, Mystik - dem körperlichen Licht der
Wahrheit, dem Unbegreiflichen, unbegrenzten Licht und der Befreiung,
dem göttlichen Körper vollkommener Begabung, der der Beschützer
aller lebender Wesen ist, den drei Körpern sei Huldigung - tanzen,
springen, singen, hüpfen, kitzeln, ich muss jetzt in den Birkenwald,
denn meine Pillen wirken bald.
Guten Tag, mein Name ist
Meise, ich bin einer jener Vögel, die Körner essen, um zu leben.
Hier befinden Sie sich im Birkenwald und Sie sind offensichtlich
nicht allein! Tatsächlich hatte mich der Lichtstrahl nach vielen
Reflexionen und Brechungen in den bekannten Birkenwald geführt. Weit
standen die Bäume auseinander und dazwischen wachsen kleine Büsche,
Gras, Moos und ein paar bunte Blumen. Die Sonne wirft Licht und
Schatten - ein angenehmer, freundlicher Ort. Aber seltsamerweise
werden diesmal alle Gegenstände beim Näherkommen kleiner anstatt
größer. Und als ich mir einen Spiegel vorhalte, schwindet auch
meine Gestalt mehr und mehr bis mir schließlich eine Epsilonumgebung
des Schlafes bleibt. Ich träume. Der Traum zeigt mir den Birkenwald
in seiner wahren Größe. Das Gras, die Blumen, die Büsche und das
Moor mit dem See. Aber ich sehe auch zum ersten Mal den
geheimnisvollen Glaszaun, der den Birkenwald in Bereiche teilt, die
sich wohl gegenseitig ausschließen, aber als Ganzes zusammengehören.
Und um dies zu verstehen, was übrigens vor dem Wahnsinn der
Unwissenheit schützt, gilt es den Zaun zu überwinden. Aber dieses
Überwinden stellt sich als nicht einfach heraus. Der friedliche
Birkenwald scheint undurchdringlich, wenn man ihn begreifen will!
Erst am dritten Tag glaube ich nach vielen Versuchen auf der andern
Seite zu sein und erkenne auch bald die Holztäfelchen mit
Erklärungen, die ich vor Jahren an vielen Bäumen angebracht habe.
Ich befinde mich in der Heimat und gehe nach Hause.
Ich
entschied mich und blieb moralisch clean, aber außerhalb der
Gesellschaft, denn ich begab mich immer wieder in den Birkenwald. Ich
belüge niemand, betrüge niemand, verdrehe keine Tatsachen und
zitiere nicht unvollständig oder falsch. Auch Franziska habe ich
wieder getroffen und unsere Lebenswege verflochten sich mehr und
mehr.
Im Birkenwald war der Glaszaun weg und ich erkannte
die Einheit und die gegenseitige Beziehung der Dinge und der
Ereignisse als Manifestation einer einzigen Realität. Es bleibt der
Traum von einem Gleichgewicht, einer Reinheit und Ruhe, ohne jede
Problematik, ohne jedes aufwühlende Sujet, der geistige Beruhigung
verschafft, die Seele milde glättet und Erholung von den Mühen des
Tages und seiner Arbeit bedeutet.
Danke
Rainer
Maria Rilke
Tom Wesselmann
Lima-city.de